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Ex-Gemeinderat Dieter Leimkötter beäugt kritisch die Halbschranken im Baugebiet Sandäcker

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Hart traf es den SPD-Ortsverein bei den letzten Kommunalwahlen im März 2020, als er den Verlust von vier Sitzen zu beklagen hatte und nicht zuletzt durch die Reduzierung der Gesamtsitze von 24 auf 20 nur noch drei Kandidaten in den Gemeinderat brachte. Hauptleidtragender war vor allem Dieter Leimkötter, der mit dem viertbesten Ergebnis auf der SPD-Liste es knapp nicht mehr in das Gremium schaffte, dem er zuvor vier Jahre angehört hatte.

Mit kritischen Augen verfolgt Dieter Leimkötter, seit vielen Jahren auch in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv und einige Jahre auch Vorsitzender des Fördervereins der Mittelschule, auch nach seiner Zeit im Gemeinderat aufmerksam das Gemeindegeschehen  und nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er auf Ungereimtheiten  vor allem auch im Verkehrsbereich oder auf Umweltprobleme stößt (siehe nachstehende Links).

In seinem neuesten Post nimmt er die drei im Baugebiet Sandäcker jüngst errichteten Halbschranken ins Visier:

"Im Neubaugebiet Sandäcker ist in meinen Augen vieles verplant worden. Großzügig gestaltete Straßen, viel öffentlicher Parkraum, überdimensionierte Geh- und Radwege. Die überaus breit angelegten Wege verleiten natürlich dazu, dass beispielsweise Kraftfahrzeuge sich auf den Rad- und Fußweg verirren. Sperrpfosten sollen dies verhindern.

Die bisherigen Maßnahmen scheinen nicht zu reichen, denn in letzter Woche wurden zusätzlich drei Halbschranken errichtet. Ob diese ihren Zweck erfüllen, ist fraglich. Bei einer Wegbreite von drei Metern und einem übertrieben breiten geschotterten Seitenstreifen von jeweils noch einmal einem halben Meter rechts und links des Weges, also vier Metern befahrbarer Verkehrsfläche, sind diese Halbschranken lediglich optische Hindernisse.

Mag sein, dass diese Schranken auch einem ganz anderen Zweck dienen. Bei den zahlreichen Diskussionen im Gemeinderat über das Neubaugebiet Sandäcker wurde auch die Situation des Landwirtschaftsbetriebes Müller erörtert. Die dort beherbergten Pferde wollen auch ausgeritten werden. Die Anbindung an den Wald sollte hier auch über den Weg entlang der Lärmschutzmauer führen, der daher auch breiter ausgeführt wurde. Vielleicht sind die Halbschranken ja als Hindernisse für den Reitsport gedacht. Dann sollte jedoch ein anderes Material als Metall verwendet werden um die Verletzungsgefahr der Pferde zu minimieren.

Vieles könnte vereinfacht werden, wenn man erst denkt, dann plant und dann durchführt."

Text und Foto: Dieter Leimkötter

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O
Wo lebt dieser Mann bitte?
"Großzügig gestaltete Straßen, viel öffentlicher Parkraum, überdimensionierte Geh- und Radwege" - Genau so und nicht anders hat ein Neubaugebiet zu sein. Verkehrsfreundlich und zwar für alle Verkehrsteilnehmer, vom Fußgänger bis zum von einigen verhassten Autofahrer!

Das einzige was dort meiner Meinung verplant wurde, ist das es keine zusätzliche Ein-/Ausfahrt am Maincenter gegeben hat. Der dortige Umbau mit Ampel hätte dies ohne weiteres zugelassen.
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