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Bei der Jahresabschluss-Sitzung des Gemeinderates hatte der Bürgermeister viel über bedeutsame Ereignisse und Projekte zu erzählen

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

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Der UWG-Fraktion oblag es am Ende der Jahresabschluss-Sitzung des Gemeinderates turnusgemäß Bürgermeister Jürgen Götz für seinen Einsatz zu danken und ihm ein Präsent zu überreichen. Deren Sprecher Stefan Oppmann machte ihm im Namen aller Ratsmitglieder das Kompliment, seine Arbeit seit dem Amtsantritt am 1. Mai dieses Jahres sehr gut gemacht zu haben. Der Bürgermeister strahle eine gewisse Souveränität aus, was nicht selbstverständlich sei nach der langen Kinzkofer-Ära. Oppmann: "Wir können sehr zufrieden sein mit seiner Arbeit, mit seinem Auftreten, wie er auf die Menschen zugeht." Dies gelte nicht nur für das Gremium, sondern auch für die 90 Gemeindebediensteten und die Bevölkerung.

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Da als nächstes große Ereignis am 3. Januar die Eröffnung der für 13,5 Millionen Euro ertüchtigten Mainfrankensäle anstehe, habe seine Fraktion keine Kosten und Mühen gescheut und als Geschenk für den Bürgermeister eine goldene Schere und ein rotes Samtband beschafft, die dieser dann entsprechend bei diesem Festakt einsetzen könne.

Weiter stehe alsbald auch die Fernsehsitzung "Fastnacht in Franken" an. Um dabei eine gute Figur abgeben zu können, hatte Oppmann im Präsentsack auch noch einige Hilfen wie Schminkzeug eingepackt, dazu auch noch einen Essensgutschein, damit das Ortsoberhaupt für diese Ereignisse gut gerüstet sei.

Der Bürgermeister war sichtlich gerührt von Oppmanns guten Worten. Nach dem der UWG-Sprecher erwähnt hatte, dass Rainer Kinzkofer große Fußstapfen hinterlasse habe, die es auszufüllen gilt, meinte sein Nachfolger dazu selbstbewusst, dass man neben jede große Spur daneben auch eine neue legen kann. Jürgen Götz war es ein Bedürfnis, auch dem Gemeinderat für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu danken, ebenso seinen Mitarbeitern.


Mit 90 Personen restlos gefüllt war am Dienstag der Sitzungssaal der Gemeinde Veitshöchheim bei der letzten Sitzung des Gemeinderates in diesem Jahr. Wie es seit vielen Jahren guter Brauch ist, hatte Bürgermeister Jürgen Götz neben den Ortsgeistlichen im Turnus auch einen Teil der Vertreter örtlicher Vereine und Einrichtungen, der Mitarbeiter und im Laufe des Jahres geehrte Persönlichkeiten zu einer in feierlicher Stimmung verlaufenden Stunde eingeladen. Dies sollte verbunden mit dem anschließenden Essen im Restaurant "Fischerbärbel" eine kleine Anerkennung für die für das Gemeinwohl im letzten Jahr geleistete ehrenamtliche Arbeit sein.

Götz: "Unsere Zusammenkunft soll nicht nur ein Blick zurück sein. Sie soll auch Gelegenheit geben, Kontakte zu pflegen und vielleicht auch das eine oder andere gemeinsame Vorhaben im neuen Jahr ins Visier zu nehmen."

In gut 40 Minuten rief der Bürgermeister wie bereits bei der Bürgerversammlung bedeutsame Projekte und Ereignisse in Erinnerung.

Ehrungen 2014 

Jürgen Götz freute sich, dass Herbert Mennig anwesend war, der  beim Neujahrsempfang im Januar für sein vielschichtiges Engagement durch die Gemeinde geehrt wurde und vor wenigen Wochen die Verdienstmedaille des Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland von Landrat Nuß erhielt. Aus dem Gemeinderat geehrt wurden Oswald Bamberger für 36 jährige kommualpolitische Tätigkeit mit der kommunalen Verdiensmedaille in Silber durch Innenminister Hermann sowie Winfried Knötgen mit der Dankurkunde für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung nach 18jähriger Gemeinderatstätigkeit. Der ehemalige Gemeinderat Kurt Scheuring wurde  von Domkapitular Clemens Bieber mit dem Ehrenzeichen des deutschen Caritas Verbandes in Gold ausgezeichnet.

Entschuldigt hatten sich wegen Terminüberschneidungen Altbürgermeister  Rainer Kinzkofer, der im Mai den Ehrentitel Altbürgermeister erhalten hatte sowie Bernhard Schlereth, der mit der Frankenmedaille und dem Frankenwürfel ausgezeichnet wurde. Entschuldigt hatte sich auch Gabriele Konrad, die wie Knötgen für 18jährige Gemeinderatstätigkeit geehrt worden war.

 

Jahresrückblick des Bürgermeisters (Ereignisse 2014)

  • 26. Fernsehsitzung Fastnacht in Franken am 21. Februar – erstmals aus einer Baustelle gesendet – hat man am Bildschirm nicht gemerkt.
  • Höhepunkt des örtlichen Faschingstreibens waren die Prunksitzungen der Tanzsportgarde und des VCC sowie der vom VCC ausgerichtete Rosenmontagszug, der bereits zu 46. Mal stattgefunden hat.
  • Bei der Sportlerehrung am 22. März in der Dreifachturnhalle wurden über 50 Sportler aus 11 Sportarten ausgezeichnet. Sie hatten allesamt auf Landes oder Bundesebene einen Podestplatz erreicht.
  • Am 24. November konnten im Bachuskeller 82 Sportabzeichen übergeben werden.
  • Im März fanden dann die Kommunalwahlen statt, die eine neue Zusammensetzung des Gemeinderates und auch einen neuen Bürgermeister zur Folge hatten. So wurden in der letzten GR- Sitzung der alten Legislaturperiode die ausgeschiedenen Kolleginnen und Kollegen von Altbürgermeister Rainer Kinzkofer verabschiedet.
    • Götz: "Nach fast 28 Jahren unermüdlichen Schaffens für unsere Gemeinde wurde Ende April unser Spätjugendlicher Altbürgermeister Rainer Kinzkofer mit mehreren Veranstaltungen gebührend verabschiedet. Unter anderem gab einen Festakt im Ratskeller mit Vertretern aus Politik und Verwaltung und eine große Abschiedsfeier mit Vereinsvertretern im Haus der Begegenung. Highlight war sicherlich der kleine Zapfenstreich der Bundeswehr im Hofgarten unter Anteilnahme der Bevölkerung."
    • In seiner konstituierenden Sitzung am 6. Mai hat der Gemeinderat einstimmig und in Würdigung seiner Verdienste um die Gemeinde Rainer Kinzkofer den Ehrentitel Altbürgermeister – lt. Gemeindeordnung ist dies ein Ehrentitel - verliehen. Die Urkunde wurde ihm beim Florianstag der Feuerwehr am 19. Mai übergeben.
    • Seit 1. Mai ist nunmehr der hier anwesende neu gewählte Gemeinderat im Amt. 10 neue Kolleginnen und Kollegen gehören seit diesem Jahr dem Gremium an. Sie wurden in der Konstituierenden Sitzung vereidigt.
    • Götz: "Auch ich bin neu an dieser Stelle hier vorne – Sie haben mich am 16. März zu Ihrem neuen Bürgermeister gewählt. Dieses Amt habe ich am 1. Mai angetreten. Die ersten Wochen waren geprägt von verschieden Antrittsbesuchen und natürlich von der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates."
    • In der konstituierenden Sitzung wurden mit Winfried Knötgen als 2. und Elmar Knorz als 3. die stellvertretenden Bürgermeister für die nächsten sechs Jahre gewählt.
  • Im Juni veranstaltete die Bundeswehr im Rahmen eines Appells und eines Unterstellungswechsels der Panzerbrigade 12 und der Gebiergsjägerbrigade 23 zu Division Süd ein großes Standortbiwak, bei dem auch die bei der Division Süd - ab 1.Januar 10. Panzerdivision - vorhandene Ausrüstung vom Muli über Raktenwerfer bis zum Panzer zu bestaunen war.
  • Im Sommer fanden wieder einige Konzertveranstaltungen statt. So gab es unter anderem ein Serenadenkonzert des Musikvereins im Pfarrgarten in der Herrnstraße, im Juli das Sommerkonzert des MGV mit beiden Chören im Haus der Begegenung und im August und September – seit vielen Jahren bereits Tradition - die Sommerkonzerte im Synagogenhof.
  • Am 13. September führte der diesjährige Informationsgang der Gemeinde durch den Altort und hatte einige laufende, abgeschlossene und zukünftige Baumaßnahmen zum Ziel, den Schlußhock gab es diesmal im Feuerwehrhaus, wo sich zuvor auch die Feuerwehr mit ihren vielschichtigen Aufgaben vorgestellt hatte.
  • Im Seminargebäude des jüdischen Kulturmuseums und in der Bücherei im Bahnhof fanden einige Ausstellungen statt, zuletzt im Rahmen des Partnerschaftsjubiläums mit Greve in Chianti Ausstellungen von Wolfgang Finger und Ilse Feser.
    • Einen allgemeinen Tag des offenen Ateliers gab es leider dieses Jahr nicht, doch wenigstens die Künstler Elisabeth Maseizik und Claus Orgzall hatten im Oktober einen Tag der offenen Türe angeboten.
  • Mit all vier Partnerstädten gab es Kontakte im ablaufenden Jahr. So feierten wir im Oktober das 20 jährige Bestehen der Partnerschaft mit Greve in Chianti bei einem Besuch der Italiener hier bei uns, Im Juni gab es eine Bürgerreise mit Beteiligung der Big-Band der Sing- und Musikschule nach Pont-l´Eveque, zu Konzerten weilten jeweils der Musikverein und der Projektchor der Sing- und Musikschule in Geithain, die Schützen aus Geithain waren zum Vitusfest bei uns zu Gast, und zur Verabschiedung von Altbürgermeister Kinzkofer waren jeweils aus Geithain und Rotava Delegationen samt Bürgermeisterinnen angereist.
  • Es gab auch einige Jubiläen zu feiern – so fand im April ein Tag der offenen Türe in der Kläranlage statt, der im Rahmen des 50 jährigen Bestehens des Abwasserzweckverbandes durchgeführt wurde, außerdem feierte die Sing- und Musikschule ihr 35 jähriges Jubiläum.
  • Die Jugendarbeit ist in Veitshöchheim ein sehr wichtiges Anliegen, seit 35 Jahre besteht das Ferienprogramm der Gemeinde, etwas kürzer- nämlich erst 30 Jahre gibt es den Abenteuerspielplatz in den Sommerferien, die Elterinitiative Jugendbahnhof feierte in diesem Jahr ihr 20 jähriges Bestehen.
  • Im Hofgarten wurden ja in den letzten Jahren viele Baumaßnahmen durchgeführt, wodurch er an Glanz gewonnen hat, die nächste anstehende Maßnahme ist die Sanierung der Ufermauern am großen See, hier wurde bereits abgefischt und das Wasser abgelassen. Im Juli fand im Hofgarten der Bayerische Schlössertag statt – die Eröffnung wurde von Finanz- und Heimatminister Söder vorgenommen, es gab den ganzen Tag über musikalische Beiträge, hier war die SMS sehr stark mit eingebunden - eine gelungene Veranstaltung.

 

Überörtliche Einrichtungen 

  • Bei der Bundeswehr gab und gibt es einige Veränderungen – so wurde die Div. Luftbewegliche Operationen im Juni aufgelöst und von der Division SÜD abgelöst. Diese wird ab 1. Januar dann in 10. Panzerdivision umbenannt und behält weiter ihren Stab und entsprechende Einheiten hier bei uns in Veitshöchheim. Beide in Veitshöchheim stationierten Generale wurden während des Jahres abgelöst, General Zimmer wechselte ins Verteidigungsministerium sein Nachfolger als Divisionskommandeur ist General Schütt und General Berk ging in den Ruhestand für ihn kam General Hannemann, der aber wie viele Soldaten des Standortes erst einmal direkt in den Einsatz nach Afghanistan abkommandiert wurde. Sehr froh ist die Gemeinde, dass der Standort an sich, die Kaserne erhalten bleibt – im Gegenteil ab 2015 große Investitionen vorgenommen werden. So sind nächstes Jahr 15 Millionen für neue Unterkunftsgebäude und ab 2016 weitere 70 Millionen für weitere Neubauten wie auch das Musikkorpsgebäude und Sporthallen geplant.
  • Die Landesanstalt für Wein- und Gartenbau hat mit dem ehemaligen Leiter der Weinbauabteilung Dr. Hermann Kolesch seit August einen neuen Präsidenten. In den letzten Jahren hat der Freistaat Bayern in zwei Bauabschnitten ca. 50 Millionen Euro an der Steige investiert, hier sollen in den nächsten Jahren weitere 30 Millionen Investition hinzukommen.
  • Auch das Berufsförderungswerk für Blinde und Sehbehinderte hat einen neuen Geschäftsführer. Unser Ortsbürger Alfred Schulz wurde in den Ruhestand verabschiedet, Herr Christoph Wutz ist seit 1. Juli verantwortlich. Leider schließt das BFW zum Jahresende sein Schwimmbad wegen  des zu hohen Defizites.
  • In der segensreichen Einrichtung des Markushofes konnte im September das neue Internatsgebäude für 1,8 Millionen eingeweiht werden, welches nunmehr jungen Erwachsenen mit psychischen Erkrankungen und Autismus- Spektrum Störungen während ihrer Ausbildung ein zuhause bietet.

 

Gemeindliche Projekte

  • Der Ausbau der Heidenfelder Straße konnte mit der Übergabe des Platzes der Begegnung im April abgeschlossen werden. Der Platz wurde in Eigenleistung durch den Bauhof erstellt.
  • Im Bereich Kinderbetreuung konnten ebenfalls einige Projekte zum Abschluß gebracht werden. So wurden im AWO Kinderhaus der Altbau saniert und eine 2. Kinderkrippe angebaut.
  • Beim Neubau des Bilhildiskindergartens, der als Familien und Begegnungszentrum mit Elterncafe und Hausaufgabenbetreuung konzipiert ist, konnte im Juli abgerechnet werde, es waren Gesamtkosten von ca. 2,2 Millionen Euro zu schultern. Hier betrug der gemeindliche Anteil rund 700.000€.
  • Der Kuratiekindergarten wurde durch eine Kleinkindgruppe erweitert, außerdem wurden verschiedene kleiner Maßnahmen im Innen- und Außenbereich umgesetzt, u.a. Akustik Verbesserungen vorgenommen. Die Kosten betrugen hier in Summe 183.000€ wovon die Gemeinde ca. 65.000€ getragen hat.
  • Um eine ausreichende Anzahl an Betreuungsplätzen anbieten zu können wurde in Zusammenarbeit mit der AWO in der Vitusschule eine 2. Hortgruppe mit weiteren 20 Plätzen eingerichtet. Insgesamt ist festzustellen, das in den letzten Jahren der Bedarf und somit auch die Kosten für die Kinderbetreuung deutlich aus mittlerweile fast 1,2 Millionen Euro gestiegen sind.
  • Auf Grund von häufigem Druckverlust wurde die Hauptwasserleitung vom Hochbehälter Geisberg, am Schwimmbad, zur Heinestraße auf einer Länge von 280m im Sommer getauscht. Sie versorgt die sogenannte Hochzone, die alte Leitung aus Grauguß war zwischenzeitlich 50 Jahre alt.
  • Am 1. November konnte die neue Urnengrabfeldanlage „Lebensfluß“ im Waldfreidhof gesegnet werden. Dort gibt es jetzt die Möglichkeit zwischen 5 verschiedenen Urnenbestattungsvarianten zu wählen, insgesamt 135 Urnengräber und 86 Urnenkammern, teilweise schon mit entsprechenden Grabsteinen, welche mtgekauft werden können.
  • Mainfrankensäle
    • Jürgen Götz: "Wir befinden uns im Moment im Endspurt des seit fast 2 Jahre andauernden Umbaus der Mainfrankensäle, das finanziell größte Projekt, welches die Gemeinde überhaupt jemals angegangen ist. Die Bausumme beträgt 13,55 Millionen, von welchen mehr als die Hälfte aus Eigenkapital finanziert werden.Bei der Kostenaufteilung entfallen ca. 2/3 auf die Sanierung des Bestands und 1/3 auf den Neubau.Wir liegen aktuell genau im veranschlagten Kostenrahmen."
    • Integriert in die Säle ist dann auch im neuen Eingangsbereich die Touristik GmbH Würzburger Land mit einem Souvenirshop und mit der neuen Tourist – Info (bisher Durchgang Rathausinnenhof).
    • Zur Vermarktung der neuen Räume hat der Gemeinderat eine eigene kommunale Gesellschaft die MFS GmbH gegründet. Die Gemeinde ist hier alleiniger Gesellschafter. Die Geschäfte werden geführt von Frau Kirsten Stang, sie war bereits früher unter Herrn Obert in den Mainfrankensälen für die Buchungen und Vermarktung zuständig.
    • Die neuen Säle werden auch wieder ein Restaurant beherbergen. Es wird den Namen Kaskade tragen. Pächter ist Peter Schubert, in Veitshöchheim kein unbekannter. Veranstalter haben zudem die Möglichkeit für die Bewirtung des Saales auch auf anderer Carterer zurückzugreifen.
  • Das Baugebiet Sandäcker, oberhalb der Querspange – hier gibt es einen gebilligten Bebauungspanentwurf aus dem September 2013. Zwischenzeitlich wurden die frühzeitige Bürgerbeteiligung und Behördenanhörung gemäß Baugesetzbuch durchgeführt, sowie eine spezielle, geforderte Artenschutzprüfung über eine Vegetationsperiode durchgeführt. Die SAP Prüfung wurde ende Oktober abgeschlossen. Der Gemeinderat hat nun entschieden, in einer ersten Stufe die Firma KFB mit der Ordnung der Flächen und Koordination der Umlegung zu beauftragen. Der derzeit geschätzte Erschließungsaufwand beträgt immerhin ca. 5,6 Millionen Euro.
  • Die Erweiterung des Gewerbegebietes Ost ist auf einem guten Weg. Die Änderung des Bebauungsplanes ist seit Ende September rechtsverbindlich. Das Umlegungsverfahren ist praktisch abgeschlossen und der entsprechende Erschließungsplan erstellt, so dass jetzt die Ausschreibung erstellt wird. Die Gemeinde hat hier für ca. 61.000m² ca. 1,6 Millionen Euro investiert, bzw. geparkt. Das Geld soll ja durch Verkäufe dem Gemeindehaushalt auch wieder zugeführt werden.
  • Nachdem seit September nunmehr auch die Wasserrechtliche Genehmigung für den Bau einer Steg- und Slipanlage im Bereich des neuen Rewemarktes – ehemaliges Dennertgelände- vorliegt, wird im nächsten Jahr mit dem Bau der Anlage begonnen. Es ist geplant eine Slipanlage für die Boote unter anderem Feuerwehr und Wasserwacht zu errichten, außerdem sind entsprechende Steganlegen für den Segeclub Mainsegler geplant und es wird eine Steganlage für Sportboote und Kanus, sogenannte Bootstouristen mit errichtet. Die Kosten sind aufgeteilt. Der Gemeindliche Anteil beträgt insgesamt ca. 45.000 €.
  • Ein weiteres Großprojekt, welches uns in den nächsten Jahren beschäftigen wird, ist die Energetische Sanierung und Neuordnung der Eichendorfschule. Hier soll in einem ersten Schritt mit dem Bauabschnitt II begonnen werden. Hierfür sind bisher Kosten in Höhe von ca. 2,2 Mio. veranschlagt, wobei wir mit ca. 900.000€ Förderung rechnen können.
  • Der Ausbau der Friedenstraße ist zur Zeit unterbrochen. Der erste Bauabschnitt sollte zwar schon vollendet sein, wird aber erst Ende Januar – je nach Witterung wieder in Angriff genommen. Dann wird auch der Kreuzungsbereich zur Günterslebener Straße neu errichtet. In diesem Zusammenhang wird auch der Geh- und Radweg entlang der Günterslebener Straße bis nach der Haltestelle Sonnenstraße verlängert. Die Gesamtmaßnahme wird mit ca. 1.0 Million zu Buche schlagen.
  • Der Gemeinderat hat sich bei der Haushalts-vorberatung dafür ausgesprochen für den Altort ein Verkehrskonzept in Auftrag zu geben, aus welchem dann letztendlich auch die Ausbauart der Kirchstraße resultieren wird. Auch eine mögliche Sperrung sollte hierbei in die Überlegungen mit einfließen.
  • Die Straßenbaumaßnahmen werden uns in nächsten Jahren verstärkt beschäftigen. Es gibt seit einigen Jahren eine Dringlichkeitsliste, die auch immer wieder aktualisiert wird.
  • Die Tiergartenstraße ist die letzte im Ort bisher noch nicht ausgebaute Ortsstraße. Sie war eigentlich bereits in diesem Jahr vorgesehen, durch den in der Straße und auf Privatgrund liegenden historischen Kanal vom Wasserturm zum Main mussten zunächst einmal weitere Untersuchungen angestellt werden um diesen zu erhalten und zu sichern. Hier arbeitet die Gemeinde eng mit der Schloß- und Gartenverwaltung, sowie dem staatlichen Bauamt zusammen. Der Kanal befindet sich in deren Besitz. Die Anlieger sind informiert.
  • Sukzessive verbessert wird die Straßenbeleuchtung im Ort, auf die 34 Prozent der gemeindlichen Stromkosten entfallen. Durch die Umrüstung auf LED ist ein erhebliches Einsparpotential bis zu 80 Prozent gegeben, sodass sich nach einigen Jahren die Investition amortisiert. Die insgesamt sind noch ca. 750 alte Quecksilber- Dampfleuchten umzurüsten, entsprechende Mittel sind im Haushalt vorgesehen, Als nächstes werden die Lampen im Schenkenfeld umgerüstet.
  • Beim Thema Verkehr im Bereich der Kreisstraße WÜ 3 ist auch Bewegung zu erkennen. Zu den angezeigten Punkten gab es am 9. Oktober ein Gespräch zwischen Gemeinde, Landrat, Verkehrsbehörde und staatlichem Bauamt im Landratsamt.
    • Aktuell wird gerade in Gadheim eine Fußgängerampel installiert. Sie wird auf Höhe der Ausfahrt Markushof errichtet, die Tiefbauarbeiten hierfür sind am laufen. Je nach Lieferung der Ampel und Witterung wird diese in den nächsten Wochen montiert sein.
    • Im nächsten Jahr wird auch die Ampel an der Abzweigung WÜ3/ Oberdürrbacher Str. ausgetauscht. Dabei wird die Kreuzung dort vollsignalisiert. D. H. auch der Fahrzeugverkehr aus dem Gewerbegebiet wird Signalgesteuert fließen können.
  • Die Gemeinde ist weiter dabei, den doch relativ hohen Fremdwasseranteil an unserer Kanalisation, der sich zur Zeit bei ca. 34 % bewegt weiter zu reduzieren. Hierfür werden die Kanäle nach und nach alle mittels Kamaratechnik befahren und untersucht. Die Sanierung eines ersten Teilbereiches wird im nächsten Jahr erfolgen, hierfür sind ca. 445.000 € notwendig.I
  • Im Bereich des  neuen Rewemarktes wird in Kürze auf 3000m² ein neuer Drogeriemarkt mit 750m² Verkaufsfläche entstehen. Die Baustelleneinrichtung wird bereits vorgenommen. Ein Trafohaus wurde hierfür bereits versetzt.
  • Thema Breitbandversorgung: Hier plant die Telekom flächendeckend im Gemeindegebiet bis Ende 2015 einen Ausbau vorzunehmen – ohne zusätzliche Kosten für die Gemeinde, was anschließend je nach Entfernung zu den Verteilerkästen eine Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s bescheren kann.
  • Auf der Wiese unterhalb des Geisbergbades wird im nächsten Jahr eine zusätzliche Photovoltaik Anlage errichtet, der erzeugte Strom wird teilweise ins Netz einspeisen, zum Großteil jedoch zur Eigenversorgung des Bades verwendet.
  • ÖPNV- und Buskonzept: Hier hatte die Gemeinde über das Mitteilungblatt um ihr Feedback gebeten, nachdem seit dem 1. Januar das Kommunalunternehmen des Landkreises für den ÖPNV zuständig ist, fand Anfang Okober ein Gespräch mit dem KU, der Gemeinde Güntersleben für die Linie 19 und der Gemeinde Veitshöchheim statt, bei dem die Ergebnisse der Auswertung übergeben wurde. Es hatten sich, wie auch aus den Vorschlägen der Agenda verschiede Schwerpunkte bzw. Ziele für uns heraus kristallisiert.Das KU hat eine Projektgruppe zur Umsetzung dieser Ziele gebildet, aus KU, dem Betreiber der Linien OVF und einem externen Verkehrsplanungsbüro.Anfang 2015 werden erste Ergebnisse aus deren Arbeit zu erwarten sein.
  • Ebefalls in den Bereich des KU gehört der Wertstoffhof im Gewerbegebiet. Hier eine gute Nachricht: die Öffnungszeiten werden ab Januar deutlich ausgedehnt und mit dann 37 h mehr als verdoppelt.
  • Im Haushalt 2014 der Gemeinde und des Eigenbetriebes können 2,8 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Dies ist mehr als eine Verdopplung des Haushaltsansatztes und höchst erfreulich, das ganze bei einem Rücklagenbestand von fast 8,5 Millionen Euro. Auch die Neuaufnahme von Krediten (Umbau Mainfrankensäle) ist um ca. 1,5 Millionen geringer als ursprünglich veranschlagt.

Schlussworte des Bürgermeisters

"Zusätzlich zu den eben erwähnten Veranstaltungen und Projekten ist in Veitshöchheim im ablaufenden Jahr aber noch vieles mehr passiert.Denken wir an das Engagement unserer Vereine und Organisationen, an den sozialen Einsatz im kirchlichen Bereich, an die beispielhafte Arbeit der Rettungseinrichtungen wie Feuerwehr, Rotes Kreuz und Wasserwacht – ohne diese Hilfen wäre unsere Gemeinschaft ärmer. Vieles nehmen wir als selbstverständlich hin. Dass dahinter großem Engagement häufig der selbstlose Verzicht auf Freizeit steckt, fassen wir vielleicht allzu häufig als Selbstverständlichkeit auf. 

An dieses Engagement zu erinnern und gleichzeitig Ihnen meine sehr verehrten Damen und Herren meinen herzlichen und tief empfundenen Dank dafür auszusprechen, ist mir gerade an einem Tag wie diesem ein ganz besonderes Bedürfnis.

Trotzdem sollten wir mit Zufriedenheit das Erreichte betrachten und das wichtiger nehmen als einen düsteren Blick in die Zukunft. Wenn wir auf diesem Weg gemeinsam weitergehen, werden wir mehr erreichen, als wir uns heute vorstellen können. Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen viel Schaffenskraft, Gesundheit und den klaren Blick auf die Möglichkeiten, die Ihnen offenstehen und die wir gemeinsam zum Wohl aller anpacken können."

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