Sommerkonzert des Gymnasiums Veitshöchheim: Musikalische Reise stimmt auf die Ferien ein
"On my Way" als passendes Motto zum Schuljahresende
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Mit dem Motto „On my Way“ verabschiedete sich das Gymnasium Veitshöchheim musikalisch in die Sommerferien. Passender hätte das Thema kaum gewählt werden können, denn die Chöre und die Schulband nahmen ihr Publikum mit auf eine abwechslungsreiche Reise rund um die Welt – von Amerika über Afrika bis nach Wien und New York. Rund zwei Stunden lang erlebten die Besucher ein Konzert mit Rock, Pop, Folk und Musical, das eindrucksvoll zeigte, welchen Stellenwert die Musik am Gymnasium besitzt.
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Schulleiter Bernhard Brunner begrüßte die zahlreichen Besucher herzlich und versprach bereits zu Beginn einen spannenden musikalischen Abend rund um das Thema Reisen. Dieses Versprechen lösten die Mitwirkenden eindrucksvoll ein.
Schwungvoller Auftakt mit der Schulband
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Den Auftakt machte die Schulband mit Lenny Kravitz' Rockklassiker „Fly Away“. Mit den markanten Zeilen „I want to get away, I want to fly away“ verbreiteten die Sängerinnen Viktoria Demuß und Alexandra Nazarenko gemeinsam mit der hervorragend eingespielten Band sofort Ferienstimmung. Einen wesentlichen Anteil daran hatte auch das Technikteam, das mit ausgewogenem Sound und stimmungsvoller Lichttechnik für den passenden Rahmen sorgte.
Zur Schulband gehörten Moritz Freudenberger und Jannis Werner (Schlagzeug), Moritz Ergezinger (Keyboard), Thomas Prieß Janßen (E-Gitarre), Luis Zankl (Bass), Sophie Saul (Gitarre) sowie Emily Keib (Klavier).
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Anschließend präsentierte der Chor der Klassen 5 bis 8 unter der Leitung von Kristin Wiedenmann zwei ganz unterschiedliche Titel. Mit Nenas Klassiker „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“ erklang ein Stück, das auch Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Ausstrahlung verloren hat. Es folgte das traditionelle Walfängerlied „Wellerman“, dessen kraftvoller Shanty-Rhythmus den jungen Chor ebenso überzeugend zur Geltung brachte. Die Sänger trugen beide Stücke auswendig vor und überzeugten mit klarem Chorklang. Wolfgang Cimander begleitete am Klavier.
Beeindruckender Chorklang der Oberstufe
Der zweite Programmblock gehörte den älteren Chören, die erst am Vortag von einer dreitägigen Chor- und Bandfreizeit auf Burg Rothenfels zurückgekehrt waren.
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Den Anfang machte der Männerchor unter der Leitung von Claudia von der Goltz mit John Denvers „Country Roads“. Rund 20 junge Männerstimmen verliehen dem bekannten Country-Hit eine bemerkenswerte Frische. Wolfgang Cimander am Klavier und Bernhard von der Goltz an der Gitarre sorgten für die passende Begleitung. Der lang anhaltende Applaus überraschte die Sänger sichtlich.
Als sich anschließend die Frauenstimmen dazugesellten, entstand ein eindrucksvoller Klangkörper mit rund 50 Stimmen. Gemeinsam eröffnete der Chor mit Chris Dedricks „Canada in Springtime“ einen stimmungsvollen musikalischen Frühlingsspaziergang.
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Der Frauenchor setzte das Programm mit Rod Stewarts „Sailing“ fort. Die gefühlvolle Interpretation erhielt durch das einleitende Violinenspiel von Elisabeth Knorr und Isabel Terpitz eine besonders stimmungsvolle Note.
Mit „San Francisco“, der Hymne der Flower-Power-Bewegung, ließ der Chor anschließend den Geist der 1960er Jahre wieder aufleben.
Musikalische Weltreise bis nach Afrika
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Dass man auch ohne großes Reisebudget um die Welt kommen kann, zeigte die Schulband mit Cros „Einmal um die Welt“. Locker und mit viel Spielfreude interpretierten die jungen Musiker den beliebten Popsong.
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Vor der Pause führte der Chor der Klassen 5 bis 8 das Publikum schließlich mit Totos Welthit „Africa“ auf den afrikanischen Kontinent. Begleitet von Wolfgang Cimander am Klavier, Jannis Werner am Schlagzeug und Bernhard von der Goltz an den Congas entwickelte sich das Stück zu einem der musikalischen Höhepunkte des ersten Konzertteils.
Von Wien nach New York
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Nach der Pause eröffnete die Schulband mit Billy Joels Ballade „Vienna“ den zweiten Konzertteil. Viktoria Demuß und Alexandra Nazarenko verliehen dem Song viel Gefühl und Ausdruck.
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Für Begeisterung sorgte anschließend „Empire State Of Mind“. Überraschend trat Schlagzeuger Moritz Freudenberger aus dem Hintergrund nach vorne und überzeugte mit einem souveränen Rap-Part, der vom Publikum mit rhythmischem Mitklatschen begleitet wurde.
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Mit „I Get Around“ der Beach Boys sorgte der Chor der Klassen 9 bis 13 für sommerliche Leichtigkeit, bevor mit „Mamaliye“, einer Bearbeitung eines traditionellen Zulu-Liedes von Markus Detterbeck, afrikanische Rhythmen den Konzertsaal erfüllten. Rhythmische Präzision und große Spielfreude zeichneten diesen Vortrag ebenso aus wie die Begleitung durch Schlagzeug, Congas und Klavier.
Mit „New York, New York“ entführte der Chor das Publikum anschließend in die Welt der großen Swing-Klassiker. Bereits das markante Klavierintro weckte Erinnerungen an Frank Sinatras berühmte Interpretation.
Gefühlvolle Momente und großer Musical-Höhepunkt
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Einen originellen Beitrag lieferte der Chor der Klassen 7 und 8 mit Anna Kendricks „Cupsong (When You're Gone)“. Vier Schülerinnen ergänzten den Gesang mit einer perfekt abgestimmten Becher-Performance und sorgten damit für schmunzelnde Gesichter im Publikum.
Nachdenkliche Töne schlug der Chor der Klassen 5 bis 8 mit Bruno Mars' Ballade „Talking To The Moon“ an. Der ausgewogene Chorklang verlieh dem Lied eine besondere Atmosphäre.
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Einen der eindrucksvollsten Momente des Abends gestaltete der Chor der Klassen 9 bis 13 mit „From Now On“ aus dem Musical The Greatest Showman. Zunächst eröffnete Jonah Schmitt mit ruhiger Stimme den Song, bevor Jolie Mutombo die Melodie übernahm. Mit dem allmählichen Einsatz von Klavier, Gitarre und schließlich des gesamten Chores steigerte sich das Stück zu einem musikalischen Höhepunkt, der den Saal mit großem Applaus erfüllte. Das Thema des Liedes – die Rückkehr nach Hause – fügte sich dabei hervorragend in das Reisemotto des Konzertabends ein.
Rockiges Finale und bewegender Abschluss
Zum Finale erklang mit „Stairway To Heaven“ von Led Zeppelin ein echter Rockklassiker. Besonders Sophie Saul mit dem markanten Gitarrenintro sowie Thomas Prieß Janßen mit seinem ausdrucksstarken E-Gitarren-Solo setzten dabei eindrucksvolle Akzente.
Mit „Far, Far Away“ von Slade schloss sich schließlich der musikalische Kreis des Abends. Nahezu 100 Mitwirkende – Chöre, Schulband und Solisten – standen gemeinsam auf der Bühne und sorgten für einen beeindruckenden Schlussakkord. Noch einmal überzeugten Viktoria Demuß und Alexandra Nazarenko mit gereiften Stimmen und sicherer Bühnenpräsenz als Frontfrauen der Schulband.
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Die musikalische Leitung lag bei Wolfgang Cimander (Schulband), Claudia von der Goltz (Chor der Klassen 9 bis 13 und Vokalensemble) sowie Kristin Wiedenmann (Chor der Klassen 5 bis 8).
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Zum Abschluss bedankten sich die Musiklehrer bei den Abiturienten, die sich über viele Jahre im Musikbereich engagiert hatten, mit einer Rose.
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Umgekehrt überraschten die Schüler ihre Lehrkräfte mit kleinen Dankgeschenken. Anhaltender Applaus des Publikums bildete den Schlusspunkt eines Konzertabends, der eindrucksvoll zeigte, wie viel musikalisches Können, Begeisterung und Gemeinschaftsgeist am Gymnasium Veitshöchheim zu Hause sind.
Fotos zugesandt von Bernhard von der Goltz - bearbeitet von D.G.