Katholischer Kindergarten St. Martin: Gemeinde beteiligt sich an Mehrkosten für neue Außenanlage mit 20.200 Euro
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Zuschuss für neuen Spielplatz: Veitshöchheim investiert mehr als zunächst geplant
Die Verteilung der Kosten für Kindertagesstätten sorgt regelmäßig für Diskussionen im Gemeinderat. Eine transparente Gleichbehandlung der Kita-Träger bleibt ein wichtiges Thema.
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Diskussion um gerechte Behandlung der Kita-Träger
In der Beratung wurde zugleich deutlich, dass der Gemeinderat seit längerem vor der Herausforderung steht, die verschiedenen Kita-Träger bei Investitionen und laufenden Kosten möglichst gleichbehandelt zu unterstützen.
Wie unterschiedlich die Finanzierungsmodelle bei den Veitshöchheimer Kindertagesstätten ausfallen, zeigte sich bereits mehrfach in den vergangenen Jahren.
Bei der Generalsanierung und Erweiterung der Kita St. Martin mit Fertigstellung 2019 entfielen bei Gesamtkosten von rund 2,03 Millionen Euro nach Abzug staatlicher Zuschüsse von 603.000 Euro (30 %) auf die Gemeinde rund 690.000 Euro (34 %) und auf die katholische Kirchenstiftung St. Vitus rund 730.000 Euro (36 %). Eine nachträgliche staatliche Förderung der Außenanlagen war nun nicht mehr möglich.
Anders verlief die Finanzierung beim im Februar 2021 übergebenen Anbau der Kuratie-Kita Heiligste Dreifaltigkeit. Nachdem sich die Diözese Würzburg weitgehend aus der Finanzierung kirchlicher Kindergartenbauten zurückgezogen hatte, übernahm die Gemeinde die Kosten des Neubaus abzüglich der staatlichen Förderung praktisch vollständig. Für den auf gemeindlicher Fläche erfolgten zweigruppigen Anbau wurden letztlich rund 1,75 Millionen Euro investiert. Hinzu kamen Außenanlagenkosten von rund 241.000 Euro, darunter allein etwa 107.000 Euro für die Neugestaltung der Außenanlagen des bestehenden Kindergartens.
Auch weitere Maßnahmen wurden unterschiedlich bezuschusst: So übernahm die Gemeinde Anfang 2024 rund 80 Prozent der Kosten für die Erneuerung der stark beschädigten Fußbodenbeläge im Kuratiekindergarten, während die Diözese die restlichen 20 Prozent trug.
Beim Antrag der evangelischen Kita Menschenskinder auf Erneuerung des Fallschutzbelags entschied sich der Gemeinderat dagegen lediglich für einen Zuschuss von 25 Prozent der Kosten von rund 20.600 Euro. Die Mehrheit des Gremiums wertete die Maßnahme als singuläre Instandsetzung.
Auch die Gemeinde selbst investiert zunehmend direkt in die Kinderbetreuung. So betreibt das Bayerische Rote Kreuz seit 2023 den Interimskindergarten Zauberbaum in einer von der Gemeinde für rund 1,9 Millionen Euro errichteten Containeranlage. Für die Erweiterung der dortigen Außenanlagen wendete die Gemeinde 2026 nochmals rund 51.000 Euro auf.
Die Diskussion im Gemeinderat machte deutlich, dass die Frage einer möglichst gerechten und transparenten Finanzierung der verschiedenen Kita-Träger die Kommune auch künftig beschäftigen wird.
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