Bürgermeister Jürgen Götz lädt am Donnerstag, 30. April 2026 ab 17 Uhr herzlich zur Maifeier in den Rathausinnenhof ein - Maibaum steht schon
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Bürgermeister Jürgen Götz lädt alle Bürger herzlich zur traditionellen Maifeier am Donnerstag, den 30. April 2026, in den Rathausinnenhof ein.
Die Veranstaltung beginnt um 17:00 Uhr mit musikalischer Unterhaltung durch den Musikverein Veitshöchheim. Für das leibliche Wohl sorgt die Freiwillige Feuerwehr Veitshöchheim. Um 18:00 Uhr eröffnet Bürgermeister Götz die Feier offiziell mit seiner Ansprache zum 1. Mai.
Eine Änderung gibt es jedoch beim traditionellen Ablauf: Die sonst in die Maifeier eingebundene Maibaumaufstellung mit reiner Muskelkraft durch rund 30 Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Veitshöchheim unter dem Kommando des 1. Kommandanten Florian Fischer wird in diesem Jahr nicht stattfinden.
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Der Maibaum wurde erstmals seit Jahrzehnten bereits am Nachmittag des 29. April durch Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs unter der Leitung von Bauhofleiter Thomas Remling aufgestellt. Dabei kam ein Bagger der Baufirma Kress zum Einsatz. Die Aufstellung erfolgte weitgehend ohne öffentliche Begleitung.
Wie Bürgermeister Götz bereits bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Ende März angekündigt hatte, wurde diese Änderung aus Sicherheitsgründen vorgenommen. Insbesondere bestand bei ihm die Sorge, dass der rund 18 Meter hohe Fichtenstamm beim Fällen im Wald beschädigt sein und dadurch insbesondere die Krone abbrechen könnte.
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Schälen und Herrichten des Stammes im Bauhof
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Transport mit dem gemeindlichen Traktor zum Rathaushof
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Bugsieren durch das Rathaushoftor
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Einbringen des Fußes in die 2011 sehr aufwändig installierte Aufstellhilfe.
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Nach statischer Berechnung eines Tragwerksplaners wurde damals 30 Zentimeter unter der Rasenfläche ein quadratisches 2,6 Meter breites und 0,7 Meter tiefes Fundament mit 12,5 Tonnen Beton um eine 254 Kilogramm schwere Stahlkonstruktion eingebaut. Darauf kann nun alljährlich anlässlich der Maibaumaufstellung oberirdisch die 600 Kilogramm schwere Aufstellhilfe installiert werden. Es ist dies ein 1,90 Meter hohes Blech-Hohlgestell, aus dem mittels Kipptechnik ein Rundrohr mit einem Durchmesser von 27 Zentimeter nach einer Seite zum waagrechten Einführen des Stammes weggeklappt werden kann. Damit kann ein Wegrutschen des Baumes beim Aufrichten verhindert werden. Für die Gemeinde war es damals keine Frage, für diese „Safety first“-Maßnahme neben den Materialkosten von 6000 Euro noch 80 Stunden Arbeitszeit durch Bauhofmitarbeiter aufzuwenden.
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In die Höhe gebracht wurde dann der Stamm durch Marco Karg mit einem Bagger seiner Baufirma Kress, zunächst mit einem Seil.
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und dann mit der Schaufel des Baggers, dirigiert durch Bauhofleiter Thomas Remling.
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Um ein Abrutschen zur Seite zu vermeiden wurde dann der Stamm noch durch ein Lattengerüst an der Schaufel fixiert.
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Nach nicht mal einer Stunde war das Meisterwerk vollendet, stand der Maibaum wie eine "eins".
Fotos Dieter Gürz (9), Jan Speth (3)