ergänzt: Veitshöchheim feierte den Bundesweiten Vorlesetag mit vielfältigen Aktionen in Grundschule und Kitas Kuratie und Menschenskinder
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Mit drei großen Aktionen beteiligten sich in diesem Jahr der Katholische Kindergarten Kuratie Heiligste Dreifaltigkeit, die Grundschule Veitshöchheim und die Evangelische Kita "Menschenskinder" am Bundesweiten Vorlesetag. Zahlreiche Ehrenamtliche, Lehrkräfte und Gäste machten den Tag für die Kinder zu einem besonderen Erlebnis.
Der bundesweite Aktionstag steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer. „Das diesjährige Motto ‚Vorlesen spricht Deine Sprache‘ bedeutet für mich auch: Vorlesen spricht die Sprache unserer Heimat“, betont Rainer. „Heimat ist mehr als ein Ort – es ist das Gefühl von Nähe, Geborgenheit und gemeinsamen Erlebnissen. Jede vorgelesene Geschichte bewahrt Sprache und Traditionen, fördert gegenseitiges Verständnis und stärkt das Miteinander. Wer vorliest, schenkt Kindern Wurzeln in ihrer Heimat – und die Kraft, offen und neugierig in die Zukunft zu gehen.“
Im Kindergarten Kuratie wurde der Vorlesetag erneut zu einem Fest der Fantasie. Mehrere Vorlesegäste nahmen sich Zeit, um die Kinder in unterschiedliche Erzählwelten mitzunehmen.
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Pfarrer Christian Nowak las die Geschichte „Gemeinsam sind wir stark“ und vermittelte dabei eindrücklich die Bedeutung von Mut und Zusammenhalt.
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Viel Gelächter löste Hedwig Ziegler mit dem Kinderbuchklassiker „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ aus.
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Petra Greiner entführte die Gruppen mit dem beliebten „Regenbogenfisch“ in eine farbenfrohe Unterwasserwelt, während Neslihan Kinali den Kindern die Magie internationaler Märchen nahebrachte.
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Eine winterliche Note brachte Andrea Huber mit „Lieber Schneemann, wohin willst du?“ ein.
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Große Begeisterung rief auch Gertrud Gerhards Geschichte „Gerneklein“ hervor.
Zum Dank erhielten alle Vorlesegäste eine persönliche Urkunde. „Für die Kinder war es ein Tag voller Staunen, Lachen und Mitfiebern. Gemeinsames Vorlesen ist so wertvoll“, betont Kitaleiterin Claudia Perschen.
Fotos: Perschen
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Foto Grundschule
Unter dem Motto „Märchen aus aller Welt“ beteiligte sich auch die Grundschule mit insgesamt 24 Vorlesenden, darunter auch Bürgermeister Jürgen Götz und die Musikschulleiterin Christina Stibi. „Märchen fördern nicht nur die Fantasie und Sprachentwicklung, sie vermitteln auch Werte und eröffnen Einblicke in andere Kulturen“, erklärte Betreuungslehrkraft Christina Melzer.
Bereits in der Woche vor dem Vorlesetag gestalteten die Klassen eine große Infotafel in der Aula: Jedes Buch wurde mit Cover, dem Namen des Vorlesenden und dem Vorleseraum vorgestellt. Die Kinder konnten anschließend selbst auswählen, welches Märchen sie hören wollten.
Am 21. November trafen sich alle Vorleser um 9.30 Uhr in der Aula der Eichendorffschule, bevor um 9.50 Uhr die jahrgangsgemischten Vorlesestunden begannen. Die Gäste wurden gebeten, die Kinder zunächst kurz einzustimmen, ihre Buchauswahl zu erklären und während des Lesens immer wieder nachzufragen, ob alles verstanden wurde. Nach 20 bis 30 Minuten blieb noch Zeit für ein Gespräch über die Geschichte und ein passendes Bild, das die Kinder dazu malen durften. Anschließend konnten die Märchen zu Ende gelesen werden.
Zum Abschluss lud die Schule alle Vorlesenden zu Kaffee und Kuchen ein. Außerdem entstand ein gemeinsames Gruppenfoto als Erinnerung an den besonderen Tag.
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Auch in der Vitusschule im Altort wurde vorgelesen von Rektor a. D. Stefan Dusold, den Müttern Christine Nickel-Miniebe (li.) und Katrin Schmit sowie nicht im Bild Brigitte Schabel-Unger, Rita Wunderlich und Eva Schäfer.
Foto Dieter Gürz
Aktion 3: Vorlesen im Kindergarten "Menschenskinder"
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Ulf Söder hat „Wer wird Fussball-Weltmeister“ auf Deutsch vorgelesen
Auch in der evangelischen Kita Menschenskinder wurde die Woche vom 17. bis 21. November auf besondere Weise dem Vorlesen gewidmet. Da das Vorlesen dort ein zentraler Bestandteil der pädagogischen Arbeit ist, unterstützten erneut viele Eltern sowie engagierte Menschen aus Veitshöchheim das Team.
Ein Büchertisch mit aktuellen Kinderbuchempfehlungen lud Eltern zum Stöbern ein. Für die Kinder war es ein besonderes Erlebnis, wenn Mama oder Papa persönlich vorlasen – sichtbar stolz wurden die Vorlesenden jedes Mal mit kräftigem Applaus empfangen. Jeder Vorlesernde erhielt als Dank eine Vorleseurkunde.
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R. La Rosa hat „Elmar und die Farben“ auf Italienisch vorgelesen
Am Freitag, dem eigentlichen Vorlesetag, bekamen zudem alle Kinder eine Zuhörerurkunde sowie ein kleines Büchlein der Lesemaus geschenkt. Die Lesewoche endete feierlich, doch das Vorlesen bleibt im Kita-Alltag fest verankert: Auch in den kommenden Wochen kommen immer wieder neue Vorlesende in die Einrichtung.
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R. Kazim hat „Wer hat mein Eis gegessen?“ auf Urdu vorgelesen.
Warum Vorlesen so wertvoll ist:
Kita-Leiterin Barbara Thiele: "Es fördert Kreativität, vermittelt Wissen, erweitert den Wortschatz, stärkt Ausdrucksfähigkeit, verbessert die Konzentration und unterstützt soziale sowie emotionale Kompetenzen."
Programm der Lesewoche in „Menschenskinder“:
Montag, 17.11.: „Max wird Fußball-Weltmeister“; englisch/deutsch: „Kleiner Eisbär“
Dienstag, 18.11.: russisch/deutsch: „Das Allerwichtigste“ (zweimal)
Mittwoch, 19.11.: ungarisch/deutsch: „Zogg“; italienisch/deutsch: „Elma und die Farben“
Donnerstag, 20.11.: spanisch/deutsch: „Otto die kleine Spinne“; portugiesisch/deutsch: „Schlaf gut, kleiner Wolf“
Freitag, 21.11.: italienisch/deutsch: „Elmar und die Farben“; urdu/deutsch: „Wer hat mein Eis gegessen?“; türkisch/deutsch: „Der kleine Frosch will Sänger werden.“
Fotos Kita