„Türen auf“ an der Mittelschule Veitshöchheim – 15. Berufsinformationsabend lockt zahlreiche Jugendliche und Betriebe an
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"Türen auf" an der Mittelschule Veitshöchheim
15. Berufsinformationsabend lockt viele Jugendliche und Betriebe an
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Auszubildende des Sanitärfachbetriebs Geis zeigen Schülern praktische Tätigkeiten aus dem Berufsalltag
Bereits zum 15. Mal öffnete die Mittelschule Veitshöchheim am Vorabend des Buß- und Bettags ihre Türen für den Berufsinformationsabend, der gemeinsam mit der Mittelschule Margetshöchheim organisiert wird. Zahlreiche regionale Betriebe und Institutionen präsentierten den Schülern der 7. bis 10. Jahrgangsstufe aus Veitshöchheim, Margetshöchheim und der Montessorischule Zell ihre Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten – anschaulich, praxisnah und im direkten Austausch.
Der Abend ist seit Jahren ein fester Baustein der vertieften Berufsorientierung im Schulverbund und ermöglicht Jugendlichen persönliche Gespräche mit Ausbildern, Einblicke in Arbeitsabläufe und Antworten auf individuelle Fragen. In zwei Durchläufen stellten die teilnehmenden Firmen engagiert vor, welche Wege ihr Berufsbereich eröffnet. Für das leibliche Wohl sorgten Schüler der Deutschklasse mit Snacks und Getränken.
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Wie vielfältig das Friseurhandwerk ist, demonstrierte der Friseursalon "Vanilla" – Arbeiten im Salon sind nur eine von vielen beruflichen Perspektiven
Die Herausforderungen am Übergang von der Schule in den Beruf seien für beide Seiten groß, betonte Dagmar Voll, kommissarische Schulleiterin der Mittelschule Veitshöchheim. Während Betriebe Nachwuchs gewinnen und Ausbildungsplätze sichern müssten, gehe es für Jugendliche darum, eigene Stärken zu erkennen und passende Perspektiven zu finden.
Damit dieser Prozess gelingt, arbeiten viele Partner eng zusammen: Übergangsmanager, Lehrkräfte, Berufsberatung der Agentur für Arbeit, Schulsozialarbeit und regionale Unternehmen. Durch individuelle Beratung vor Ort, Integration in den Schulalltag und passgenaue Angebote werde der Weg in die Ausbildung in den meisten Fällen erfolgreich begleitet.
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Gesundheitsberufe im Krankenhaus: Arbeiten im Klinikum KWM/Stiftung Juliusspital umfasst zahlreiche verschiedene Bereiche
Auch Katja Leipold, Schulleiterin der Mittelschule Margetshöchheim, ihr Stellvertreter Jonas Thews sowie Schülersprecher Tomasz Szumillas dankten den beteiligten Unternehmen und den vielen Helfern. Szumillas hob hervor, wie wichtig Praktika für die Berufsorientierung seien: Sie ermöglichten echte Einblicke und prägten die spätere Berufswahl entscheidend.
Ein besonderer Dank ging an den Förderverein „Schule braucht Partner“ sowie an die zahlreichen Betriebe und Institutionen, die mit Praktika, Betriebserkundungen, Schulbesuchen und vielem mehr zur Berufsorientierung beitragen. Vertreten waren unter anderem: König und Bauer AG, Zahnarztpraxis Dres. Simmel, Frankonia Jagd-Mode, Frisörsalon „Vanilla“, Autohaus Keller, Kress Bau, S.Oliver, Haustechnik Geis, Brose GmbH, Stadt Würzburg, KWM/Stiftung Juliusspital, REA Ingenieure, Lurz Metalltec sowie die Gemeinde Veitshöchheim.
Textquelle: Sandra Eichelbrönner-Fickert (Übergangsmanagerin für die vertiefte Berufsorientierung an den Mittelschulen Veitshöchheim und Margetshöchheim der HWK-Service GmbH)
Fotos: Bruno Winter (Förderverein)