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Seit 65 Jahren verheiratet – Die Veitshöchheimer Roswitha und Willi Feder feiern heute Eiserne Hochzeit

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Ein seltenes Jubiläum durften heute am Mittwoch Roswitha und Willi Feder begehen: Die seit 1986 in Veitshöchheim wohnhaften Eheleute feierten ihre Eiserne Hochzeit. Zum Gratulieren kamen Bürgermeister Jürgen Götz und die stellvertretende Landrätin Karen Heußner, die dem Jubelpaar im Namen der Gemeinde und des Landkreises Präsente überreichten.

Gemeinsam mit Tochter Brigitta und Schwiegersohn Günther stießen die beiden 83- und 86-Jährigen mit Sekt und Gebäck auf das besondere Fest an.

Kennengelernt haben sich Roswitha und Willi im Frühjahr 1960 bei einer Tanzveranstaltung in Konstanz, wo die gebürtige Konstanzerin nach Besuch der Handelsschule damals im Büro arbeitete. Willi, gelernter Modelltischler aus Atzhausen bei Kitzingen, war dort als Zimmerer für eine Baufirma in Mannheim auf Montage. Nur ein halbes Jahr später gaben sie sich in Willis Heimatkirche St. Kilian in dem kleinen Atzhausen, einem Gemeindeteil des Marktes Kleinlangheim im Landkreis Kitzingen mit rund 180 Einwohnern, das Jawort.

Danach wohnte das Ehepaar in Würzburg, erwarb 1965 ein Reihenhaus in Rottendorf. Seit 1986 lebt es im eigenen Zweifamilienhaus in der Schönstraße in Veitshöchheim, in das auch ihre 1961 geborene Tochter Brigitta mit Familie einzog. Diese beschenkte das Jubelpaar mit zwei Enkelkindern.

Ihr Leben lang verband Roswitha und Willi die Leidenschaft fürs Tanzen, Reisen und Kochen. Viele Urlaube führten sie nach Afrika, dreimal in die Karibik, bis nach Fernost, auf Kreuzfahrten nach Spitzbergen, Island und Grönland. Auch beim Kappenabend des Musikvereins schwangen sie regelmäßig das Tanzbein. Ein gravierender Sturz von Willi im Jahr 2019 auf Rhodos setzte dieser Leidenschaft allerdings ein Ende.

Handwerklich geschickt, kümmerte sich Willi stets um Haus und Garten, während Roswitha ihre Freude am Nähen und Kochen für die Großfamilie pflegte. Gemeinsam haben sie sich so ein erfülltes Leben aufgebaut, das sie heute in geistiger Frische genießen können. 

Fotos Dieter Gürz

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