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Sportabzeichenverleihung von Gemeinde und TGV: 94 Auszeichnungen im Bacchuskeller überreicht

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Erinnerungs-Foto mit den bei der Sportabzeichenverleihung anwesenden Kinder und Jugendlichen, mit in der hintersten Reihe Gemeinderats-Sportreferentin Petra Doßler, Bürgermeister Jürgen Götz und Organisationsleiter Jürgen Anstatt.

Foto Dieter Gürz

Feierlicher Rahmen im Bacchuskeller

Seine besondere Verbundenheit zum Sport unterstreicht Bürgermeister Jürgen Götz jedes Jahr aufs Neue, wenn er persönlich die Urkunden und Nadeln für die erfolgreichen Teilnehmenden der Sportabzeichenaktion der Turngemeinde Veitshöchheim 1877 e.V. (TGV) verleiht. Am Donnerstagabend durfte er im idyllischen Ambiente des Bacchuskellers gemeinsam mit TGV-Vorstandsvorsitzendem Dietmar Wagenschein erneut eine beeindruckende Zahl würdigen: 94 Sportabzeichen, darunter 44 an Kinder und Jugendliche.

In gemütlicher Atmosphäre begrüßte Organisationsleiter Jürgen Anstatt die Teilnehmenden sowie die Vertreter der Gemeinde. Neben Bürgermeister Götz war auch Petra Doßler, Referentin des Gemeinderats für Sport und Vereine, anwesend. Das Prüferteam, das über das ganze Jahr hinweg die sportlichen Leistungen abnimmt, war ebenfalls nahezu vollständig vertreten.


Engagiertes Prüferteam

Für die Kinder engagieren sich Birgit Baenitz und Barbara Hausmeyer, bei den Erwachsenen prüfen Michael Schmitt, Manfred Roßner, Maria Koller, Barbara Weigel-Hausmayer, Anton Weber und Karl-Heinz Hornung. Sie alle sorgen dafür, dass die Teilnehmenden unter fairen und einheitlichen Bedingungen antreten können – eine wesentliche Voraussetzung für das traditionsreiche Sportabzeichen.


Bürgermeister Götz würdigt die Leistungen

In seiner Rede hob Bürgermeister Götz hervor, wie wichtig die Sportabzeichenaktion für die Gemeinde sei. „Seit 1986 übernimmt die Gemeinde gerne die Kosten für Sportabzeichen und Urkunden“, betonte er. „So leisten wir einen aktiven Beitrag zur Förderung des Breitensports und der gesundheitlichen Prävention.“

Mit Blick auf die diesjährige Teilnehmerzahl zeigte sich Götz sehr zufrieden: „Wir dürfen heute sieben Abzeichen mehr verleihen als im Vorjahr. Bei der Bürgerversammlung habe ich es angekündigt – nächstes Jahr knacken wir bestimmt wieder die Hundert.“


Ein Blick in die Geschichte

Der Bürgermeister schlug einen Bogen zur Entstehung des Deutschen Sportabzeichens. Dieses wurde 1912 vom Reichsausschuss für Olympische Spiele geschaffen, inspiriert vom schwedischen Vorbild, das der Würzburger Sportfunktionär Carl Diem bei den Olympischen Spielen in Stockholm kennengelernt hatte. „Das Sportabzeichen hat bis heute nichts von seiner Attraktivität verloren“, sagte Götz. „Es bleibt ein verlässlicher Maßstab für die persönliche sportliche Leistungsfähigkeit.“


Bedeutung von Bewegung – gerade im Alter

Besonders hob Götz die positive Wirkung von Sport hervor: Bewegung steigere Fitness, Mobilität und Lebensqualität. „Es ist nie zu spät, etwas für die eigene Gesundheit zu tun“, ermutigte er die Anwesenden. „Selbst im hohen Alter lassen sich durch regelmäßige Aktivität noch spürbar positive Effekte erzielen.“


Dank an das Ehrenamt

Sein ausdrücklicher Dank galt den zahlreichen Ehrenamtlichen, die die Aktion Jahr für Jahr tragen. Neben Organisationsleiter Anstatt würdigte er auch Ines Wöstheinrich, die mit ihm das Sportabzeichenteam leitet. „Ein herzliches Vergelt’s Gott für Ihr Engagement – verbunden mit der Hoffnung, dass Sie die Aktion auch im kommenden Jahr wieder übernehmen“, so der Bürgermeister.


Jüngste und älteste Teilnehmende

Zum Abschluss würdigte Götz besonders die Bandbreite der Teilnehmenden:

  • Manfred Engel war mit 87 Jahren der älteste Teilnehmer,
  • Gabriele Roßner die älteste Teilnehmerin,
  • die jüngsten Sportler waren mit siebe Jahren Luca Felber und Leonie Helm.

Sie alle standen stellvertretend für eine lebendige Sportgemeinschaft, die sich in Veitshöchheim generationenübergreifend engagiert.

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