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Weinfest im Rokokogarten begeistert erneut – Resümee Festkoordinator Wolfgang Hagedorn: Der Aufwand hat sich gelohnt

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Fränkischer Genuss in fürstlicher Kulisse

Zehn Jahre nach seiner Premiere hat wie bereits berichtet (siehe nachstehende Links), das Veitshöchheimer Weinfest im Hofgarten nichts von seiner Anziehungskraft verloren. „Ein fröhliches, friedliches Fest ohne große Zwischenfälle – und ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt in unserem Ort“, zieht Festkoordinator Wolfgang Hagedorn eine positive Bilanz.

Gemeinschaftsleistung mit Perspektive

Hagedorn (rechts im Bild), der das Fest seit 2023 koordiniert, hebt besonders die Zusammenarbeit der vier Vereine SSV, TGV, TSG und VCC hervor: „Jeder hilft dem anderen – das stärkt den Zusammenhalt.“ Die Kurzform „WIR“ für „Weinfest im Rokokogarten“ steht seit der Premiere 2015 symbolhaft auch für das Miteinander. Einnahmen und Ausgaben fließen in eine gemeinsame Kasse, der Gewinn wird zu gleichen Teilen verteilt – unabhängig vom individuellen Aufwand der Vereine. 

Rund 120 Ehrenamtliche waren täglich im Einsatz, um den Gästen vier unvergessliche Tage zu bereiten. Alle Helfer tragen einheitlich grüne T-Shirts – wer welchem Verein angehörte, spielt keine Rolle. Das „WIR“-Gefühl wird so auch äußerlich sichtbar.

Weinvielfalt und Kulinarik überzeugen

Am Montagabend halfen auch Bürgermeister Jürgen Götz mit Gattin Julia beim Weinverkauf.

Das Weinangebot ließ keine Wünsche offen: Von Winzern aus Erlabrunn, Güntersleben, Thüngersheim, Veitshöchheim sowie vom Staatlichen Hofkeller Würzburg präsentierte die TGV edle Tropfen.

Ergänzt wurde das Sortiment durch Secco, Aperol Spritz (diesen genießen zum Ausklang nach getaner Arbeit am Montagabend auch VCC-Clubpräsident Elmar Knorz und seine Dagmar), Weinschorle und erstmals auch einen alkoholfreien Winzer-Secco mit feiner Beerenmischung – letzterer fand aber nur moderaten Anklang.

Kulinarisch wurden Klassiker wie Bratwurst und Steaks (im Bild die SVV-Führungscrew)

ebenso geschätzt wie Schnitzel, Blaue Zipfel und Schupfnudeln oder die 100 Portionen Schäufele mit Kloß und Blaukraut am VCC-Stand, die am Sonntagmittag ratzfatz weg waren.

Auch Vegetarisches – etwa Salat mit Rösti – wurde gerne angenommen.

Am Montagabend waren viele Speisen ausverkauft wie die Schupfnudeln oder auch die beliebten Mettstangen am TSG-Stand.

Für Süßes war ebenfalls gesorgt: An der Kaffeetheke der TSG lockten am Wochenende selbst gebackene Kuchen, dazu gab es an allen Tagen Pfeffernüsse und Weincracker für den kleinen Hunger zwischendurch.

Stimmungsvolle Atmosphäre – auch bei durchwachsenem Wetter

Obwohl der Freitag und Sonntag wetterbedingt durchwachsen starteten, tat das der Stimmung keinen Abbruch. „Gerade nach dem Gewitter strömten dann am Freitagabend die Besucher regelrecht aufs Fest“, so Hagedorn.

 Die musikalische Umrahmung am Freitag durch den Musikverein

und am Sonntagmittag durch die B27 Bigband der Sing- und Musikschule sorgte für zusätzliche Stimmung – trotz gelegentlicher Regenschauer.

Pfandsystem bewährt sich – Bierkonsum überraschend hoch

Die Einführung eines optimierten Pfandsystems für Gläser und Teller bewährte sich – auch wenn dies mehr Wechselgeld und organisatorischen Aufwand erforderte. Insgesamt wurden über 1.000 Weingläser eingesetzt, die notfalls durch eine 300er-Reserve ergänzt worden wären.

Bemerkenswert: Trotz des Weinfestcharakters war der Bierkonsum enorm. Besonders gefragt war das Kiliani-Festbier – 1.300 Liter flossen beim SVV-Stand durch die Zapfhähne, ergänzt durch alkoholfreies Flaschenbier und Radler.

Großer Besucherandrang und reibungsloser Ablauf

An den besucherstärksten Abenden – Samstag und Montag – wurden bis zu 1.500 Gäste gleichzeitig gezählt (im Bild Regierungspräsident a.D. Paul Beinhofer mit Gattin).

Dank vier ständig präsenter Sicherheitskräfte und der BRK-Wasserwacht-Ortsgruppe, die erfreulicherweise nicht eingreifen musste, verlief das Fest absolut störungsfrei. Nur am Samstagabend mussten nach Mitternacht  einige Gäste freundlich zum Heimweg motiviert werden.

Auch logistisch zeigte sich das Fest gut aufgestellt: Der Strom kam über vier Baustrom-Verteiler der Energie, die Elektroleitungen zu den Ständen installierte die Firma Leimkötter/Kroll, die Wasserversorgung übernahm die Firma Arntz. Zwei Spülmobile – eines vom Hotel Residenz in Neustadt, eines von „Pippi-Box“ in Gerchsheim – sorgten für sauberes Geschirr. 

Die Abendstunden wurden durch eine atmosphärische Schlossbeleuchtung veredelt, organisiert von Musikvereins-Dirigent Stefan Wagner.

Die Firma Verantec Veranstaltungstechnik aus Unterpleichfeld sorgte für eine stilvolle Beleuchtung der Festmeile.

Trotz hoher Kosten – allein rund 4.000 Euro für Miete und Nebenkosten an die Schlösserverwaltung – zeigt sich der Festleiter zuversichtlich: „Der Aufwand hat sich gelohnt – es wird etwas für unsere Vereine übrigbleiben." Die Erlöse fließen in die Jugendarbeit der Vereine.

Hier noch einige Impressionen vom 2. bis 4. Tag des Weinfestes

 

Samstag-Dienst im VCC-Stand

 

B27 Bigband am Sonntagmittag
B27 Bigband am Sonntagmittag
B27 Bigband am Sonntagmittag
B27 Bigband am Sonntagmittag
B27 Bigband am Sonntagmittag

B27 Bigband am Sonntagmittag

Aufnahmen vom Sonntag

 

Weinfest im Rokokogarten begeistert erneut – Resümee Festkoordinator Wolfgang Hagedorn: Der Aufwand hat sich gelohnt
Weinfest im Rokokogarten begeistert erneut – Resümee Festkoordinator Wolfgang Hagedorn: Der Aufwand hat sich gelohnt

 Montagabend

 

 Autohaus Keller

Theater am Hofgarten 

VCC-Fanclub

Fotos Dieter Gürz

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