Wiederbelebt: Klassische Klänge mit dem "Rokoko-Trio" im Hofgarten bei "Veitshöchheim macht Musik"
Wer bei "Veitshöchheim macht Musik" am vergangenen Wochenende klassische Klänge bevorzugte, konnte sich am Samstag ab 15 Uhr im Hofgarten-Rondell am Ratskeller vom Rokoko-Trio begeistern lassen: Eva Ewert (Querflöte), Christine Steinkrauß (Viola) und Bernhard von der Goltz (Gitarre) interpretierten Werke u.a. von Francesco Molino und Wenzelslaw Matiegka.
Das Trio hatte sich zum Ziel gesetzt, eine Musiktradition wieder zu beleben, die in der Zeit des Rokoko sehr beliebt war: die der Freiluftkonzerte oder Serenaden. Veitshöchheim besitzt mit seinem Hofgarten eine einzigartige Kulisse, um die Serenadenmusik des beginnenden 19. Jahrhunderts in orginale Szene zu setzen.
Im Mittelpunkt des Programms standen die beiden mehrsätzigen Werke Trio op. 45 von Francesco Molino und das Notturno op. 21 von Wenzelslaw Matiegka. Beide Werke stellen hohe Ansprüche an die Instrumentalisten.
Das Trio von W. Matiegka erlangte dadurch große Beliebtheit, dass Franz Schubert es umarrangierte und mit einer Cellostimme versah.
Abgerundet wurde das Programm mit zwei Tangos aus dem Repertoire des Diabelli-Trios und einer Berceuse von Gabriel Fauré.
Viele der rund 60 Gäste hatten sich Decken und Kissen mitgebracht und lauschten auf der Wiese liegend den Klängen des Trios.
Fotos Dieter Gürz
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