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Gemeinde Veitsöchheim erneuerte für 13.000 Euro die 33 Baumschreibungstafeln am Jahresbaumweg

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

 Es ist vollbracht: Im Bild freut sich Bürgermeister Jürgen Götz zusammen mit Bauhofleiter Rudolf Köhler dass nun auch auf der letzten der 33 neu installierten Tafeln am Jahresbaumweg der Gemeinde Veitshöchheim nördlich der Gartensiedlung von Bauhofmitarbeiter Thomas Hörrmann die von Kulturamts-Mitarbeiterin Christina Wolter gefertigte Baumbeschreibung, hier der Bergulme, dem Baum des Jahres 1992, angebracht ist.

Die Erneuerung der Täfelchen war notwendig geworden, da die alten, auf einem Rohr angebracht, nicht mehr standhaft waren und teilweise auch mutwillig herausgezogen, am Boden lagen. Die neuen, nun auf zwei Füßen stehenden, von der Firma Flammersberger im Ort nach Vorgabe des Bauhofleiters gefertigten Gestelle sind verzinkt, die Tafeln aus Edelstahl. Von Bauhofmitarbeitern einbetoniert, dürften sie nun laut Köhler vandalismus sicher sein. Der Aufwand für die Erneuerungsaktion betrug 13.000 Euro.

Mit der alljährlichen Proklamation eines „Baumes des Jahres“ durch die Dr. Silvius Wodarz-Stiftung wird entweder auf die Seltenheit einer Baumart, auf die Gefährdung durch neuartige Waldschäden oder Baumkrankheiten, auf die Bedeutung eines Baumes für die Menschen oder auf die Relevanz der Bäume für ein Ökosystem hingewiesen.

Die Stieleiche war 1989 der erste so von der Stiftung mit Sitz im niedersächsischen Rehlingen ausgezeichnete Baum, der aufgrund seiner Bedrohung durch neuartige Waldschäden ausgewählt wurde. Zuletzt wurde im letzten Dezember die immergrüne  Stechpalme zum Baum des Jahres 2021 gekürt (gespendet vom Bürgermeister).

Alle 33 von privater Seite gespendeten Bäume zieren in Veitshöchheim den rund 600 Meter langen Höhenrundweg, den die Gemeinde 2008 am nördlichen Rand der Gartensiedlung anlässlich der mit der Goldmedaille belohnten  Teilnahme am Bundeswettbewerb "Entente Florale Deutschland 2009" angelegt hat.

In der Folgezeit sah es der Eigenheimerbund bis heute als seine Aufgabe an,  im Sinne der Nachhaltigkeit für die Ergänzung des Jahresbaumweges mit dem jährlich neu gekürten Baum und auch für den Ersatz eingegangener Bäume zu sorgen.  Die hier abgebildete Tafel, die seit April 2009 zu Beginn des Weges am Rand des Spielplatzes am Danziger Platz steht, ist insoweit überholungsbedürftig, da hier nur die 22 Bäume der Jahre 1989 bis 2009 einschließlich dem Gingko-Jahrtausendbaum dargestellt sind.

Neben dem Fächerbaum (Ginkgo) als Jahrtausendbaum (im Bild) sind  auf dem Veitshöchheimer Jahresbaumweg folgende Baumarten vertreten und nun mit den neu erstellten Täfelchen gekennzeichnet und beschrieben. Es sind dies

  • 1989 Stiel-Eiche
  • 1990 Rotbuche
  • 1991 Sommer-Linde
  • 1992 Berg-Ulme
  • 1993 Speierling
  • 1994 Europäische Eibe
  • 1995 Spitzahorn
  • 1996 Hainbuche
  • 1997 Eberesche
  • 1998 Wild-Birne
  • 1999 Silber-Weide
  • 2000 Sand-Birke
  • 2001 Esche
  • 2002 Gemeiner Wacholder
  • 2003 Schwarz-Erle
  • 2004 Weiß-Tanne
  • 2005 Rosskastanie
  • 2006 Schwarzpappel
  • 2007 Wald-Kiefer
  • 2008 Echte Walnuss
  • 2009 Berg-Ahorn
  • 2010 Vogel-Kirsche
  • 2011 Elsbeere
  • 2012 Europäische Lärche
  • 2013 Holzapfel
  • 2014 Traubeneiche
  • 2015 Feld-Ahorn
  • 2016 Winterlinde
  • 2017 Fichte
  • 2018 Ess-Kastanie
  • 2019 Flatterulme
  • 2020 Robinie
  • 2021 Stechpalme

 

 

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K
An und für sich eine gute Idee. Leider fehlen für das kommende Schuljahr etliche Hortplätz und die Gemeinde verweist auf irgendwelche Hortplätz welche es faktisch nicht gibt. Da wirken die 13000€ für die Schilder und die 15000€ für die Bepflanzung einer Verkehrsinsel wie blanker Hohn für die betroffenen Eltern welche sich massiv Gedanken über die Hortbetreuung ab dem kommenden Jahr machen. Leider hat man seit der letzten Wahl als Eltern in Veitshöchheim nicht mehr das Gefühl, daß Kinder willkommen sind. Während Bauanträge der ansässigen Unternehmer im Schweinsgalopp durchgewunken werden, muss um Personalschlüssel in der Kinderbetreuung gefeilscht werden wie auf dem Basar.

Von der Söderschen Familienfreundlichkeit ist die CSU in Vhh sehr weit entfernt.
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