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„Zeitzeugen Veitshöchheim“ von Thomas Struchholz geht in Druck – bereits 200 der 300 Bücher reserviert

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

144 Seiten Ortsgeschichte im Großformat, hochwertige Materialien und eine aufwendige Buchbindung: Das neue Buch „Zeitzeugen Veitshöchheim“ von Thomas Struchholz steht kurz vor seiner Fertigstellung. Gemeinsam mit seiner Frau Rita sowie Lektor und Layouter Reinhold Schöberl (re.) überzeugte sich der Autor bei einem Besuch der bonitasprint gmbh von den technischen Abläufen der Buchproduktion. Geschäftsleiter Alexander Hart erläuterte den Besuchern die einzelnen Schritte vom digitalen Druckdatensatz über die Herstellung der Druckplatten bis zur Weiterverarbeitung. Nach eingehender Prüfung des Probedrucks gab Struchholz grünes Licht für den Druck. Besonders erfreulich: Von der auf 300 Exemplare begrenzten Auflage sind bereits 200 Bücher reserviert.

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Hochwertige Ausstattung für ein besonderes Stück Ortsgeschichte

Mit seinem Buch „Zeitzeugen Veitshöchheim“ setzt Thomas Struchholz auf eine ebenso anspruchsvolle wie langlebige Gestaltung. Das im Eigenverlag erscheinende Werk umfasst 144 Seiten im großzügigen Format von 25,3 mal 32 Zentimetern. Für die drucktechnische Umsetzung zeichnet der Bonitas Bauer Verlag verantwortlich.

Schon die Ausstattung macht deutlich, dass es sich nicht um eine gewöhnliche Buchproduktion handelt. Vorgesehen sind hochwertiges Elefantenhautpapier, ein stabiler Festeinband mit Fadenheftung und ein rotes Lesebändchen. Das fertige Buch soll einschließlich des vorderen und hinteren Buchdeckels eine Stärke von rund 2,4 Zentimetern erreichen.

Elefantenhautpapier ist ein besonders widerstandsfähiges Spezialpapier mit einer charakteristischen Oberflächenstruktur, das unter anderem bei hochwertigen Bucheinbänden und als Vorsatzpapier Verwendung findet.

Die Gestaltung orientiert sich bewusst an der 2012 erschienenen 824seitigen Veitshöchheimer Ortschronik. Damit erhält auch das neue Werk ein vertrautes, repräsentatives Erscheinungsbild, das beide Veröffentlichungen optisch miteinander verbindet.

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Fünfmal Korrektur gelesen – jedes Detail auf dem Prüfstand

Eine entscheidende Rolle bei der Entstehung des Buches spielt Reinhold Schöberl, der sowohl das Lektorat als auch die komplette Layoutgestaltung übernommen hat.

Nicht weniger als fünfmal hat Schöberl das Manuskript durchgesehen, um inhaltliche und sprachliche Unstimmigkeiten zu beseitigen und zugleich eine einwandfreie typografische Gestaltung sicherzustellen. Dabei galt sein Augenmerk nicht nur dem Text, sondern ebenso dem Schriftbild, den Abständen, dem Seitenaufbau und dem harmonischen Zusammenspiel von Texten und Bildern.

Beim gemeinsamen Besuch von Thomas Struchholz, seiner Frau Rita und Reinhold Schöberl in der Druckerei stand nun die abschließende Qualitätskontrolle auf dem Programm.

Anhand eines Probedrucks überprüften der Autor und sein Lektor, ob die gewählten Schriftarten, die Farbwiedergabe und die gesamte Druckgestaltung den Vorstellungen entsprachen.

Erst nachdem die wesentlichen Details kontrolliert waren, erteilte Struchholz die Druckfreigabe. Damit war eine wichtige Hürde auf dem Weg zum fertigen Buch genommen.

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Geschäftsleiter Alexander Hart erläutert den Bogenoffsetdruck

Wie aus den digital gestalteten Buchseiten schließlich ein hochwertiges Druckerzeugnis entsteht, erläuterte Geschäftsleiter Alexander Hart den Besuchern bei einem Rundgang durch die Produktion.

Zum Einsatz kommt der sogenannte Bogenoffsetdruck, ein indirektes Flachdruckverfahren.

Anders als beim Rollenoffsetdruck wird das Papier dabei in Form einzelner Bögen in die Druckmaschine eingelegt.

Am Anfang steht die digitale Druckvorstufe. Die fertig gestalteten Buchseiten werden zunächst technisch überprüft und anschließend für den Druck auf den Papierbogen angeordnet. Dieser als Ausschießen bezeichnete Vorgang sorgt dafür, dass die Seiten nach dem späteren Falzen und Zusammentragen in der richtigen Reihenfolge erscheinen.

Bei der erläuterten Produktion ist eine Zusammenfassung von 16 Buchseiten zu einer Drucklage vorgesehen. Bei insgesamt 144 Seiten ergibt sich daraus rechnerisch eine Aufteilung in neun Lagen mit jeweils 16 Seiten. Die tatsächliche Anordnung auf den Druckbogen richtet sich nach dem eingesetzten Papierformat, der Druckmaschine und dem vorgesehenen Falzschema.

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Vier Farben, präzise Lasertechnik und exakte Abstimmung

Besonders aufschlussreich war für Struchholz und Schöberl der Einblick in die Herstellung der Druckplatten.

Gezeigt wurde auch die Laserbelichtung der Druckplatten.

Beim klassischen Vierfarbdruck werden die farbigen Bildinformationen in die vier Druckfarben Cyan (Blaugrün), Magenta (Purpurrot), Yellow (Gelb) und Key (Schwarz) zerlegt. Dieses als CMYK bezeichnete Farbsystem ermöglicht die Wiedergabe einer großen Vielfalt von Farbtönen.

Für jede der vier Druckfarben wird eine eigene Druckplatte benötigt. Beim modernen Computer-to-Plate-Verfahren (CtP) werden die digitalen Druckdaten mithilfe eines Lasers direkt auf entsprechend beschichtete Druckplatten übertragen. Für eine vierfarbig bedruckte Bogenseite sind somit vier unterschiedliche Druckplatten erforderlich. Werden Vorder- und Rückseite mit verschiedenen Motiven bedruckt, sind dafür entsprechend eigene Druckformen notwendig.

Im anschließenden Offsetdruck wird die Druckfarbe zunächst von der Druckplatte auf einen Gummituchzylinder und erst von dort auf das Papier übertragen. Daher spricht man von einem indirekten Druckverfahren.

Die vier Farben werden mit hoher Passgenauigkeit übereinandergedruckt. Erst durch ihr Zusammenspiel entsteht das vollständige Farbbild.

Gerade bei historischen Fotografien, deren Bildwirkung wesentlich von feinen Tonwertabstufungen und einer sorgfältigen Farbwiedergabe abhängt, kommt der präzisen Abstimmung der Druckfarben besondere Bedeutung zu.

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Vom bedruckten Papierbogen zum fertigen Buchblock

Dass mit dem eigentlichen Druck erst ein Teil der Arbeit geschafft ist, zeigte der anschließende Rundgang durch die Weiterverarbeitung.

Dabei konnten die Besucher unter anderem einen Planschneider, die Verarbeitung gefalzter Druckbogen und eine Bogenzusammentragmaschine besichtigen.

Nach dem Druck werden die Papierbogen entsprechend dem vorgesehenen Produktionsablauf gegebenenfalls zugeschnitten und anschließend gefalzt. Dabei entstehen mehrseitige Lagen, deren Seiten durch die zuvor festgelegte Anordnung bereits in der richtigen Reihenfolge liegen.

In der Bogenzusammentragmaschine werden die gefalzten Lagen in der vorgesehenen Reihenfolge gesammelt. So entsteht die Grundlage für den vollständigen Buchblock.

Bei der für „Zeitzeugen Veitshöchheim“ vorgesehenen Fadenheftung werden die einzelnen gefalzten Lagen mit Fäden miteinander verbunden. Dieses traditionelle und zugleich hochwertige Bindeverfahren verleiht dem Buchblock eine hohe Stabilität und trägt dazu bei, dass sich die Seiten auch bei häufigem Gebrauch gut aufschlagen lassen. Anschließend folgen weitere Arbeitsschritte wie das Verleimen des Buchblockrückens und der dreiseitige Beschnitt auf das endgültige Buchformat.

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Aufwendiger Festeinband mit rotem Lesebändchen

Eine Besonderheit des Buchprojekts ist die hochwertige Ausführung als Festeinband mit Fadenheftung.

Anders als bei einem Taschenbuch besteht der feste Einband aus einer eigenständig gefertigten Buchdecke mit stabilem Vorder- und Rückdeckel sowie einem Buchrücken. Der bereits geheftete und weiterverarbeitete Buchblock wird später mit dieser Buchdecke verbunden.

Dieser als Einhängen bezeichnete Arbeitsschritt gehört zu den wesentlichen Stationen der industriellen Buchbinderei.

Nach den bei der Besichtigung erläuterten Produktionsplanungen ist für die Herstellung beziehungsweise abschließende Verarbeitung des festen Bucheinbandes auch ein Fertigungsschritt in München vorgesehen.

Zusammen mit dem roten Lesebändchen, der hochwertigen Papierausstattung und dem großzügigen Format erhält das Werk damit den Charakter eines repräsentativen Buches, das auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt ist.

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Bereits 200 Bücher reserviert – große Resonanz auf den ersten Bericht

Besonders erfreut zeigt sich Thomas Struchholz über das große Interesse, das sein Buchprojekt bereits vor der Veröffentlichung gefunden hat.

Seit dem am 23. September 2026 auf Veitshöchheim News erschienenen Beitrag „Weißt du noch? – Thomas Struchholz lässt Veitshöchheimer Zeitzeugen erzählen“ wurden bereits 200 Exemplare reserviert.

Damit sind schon vor dem Erscheinen zwei Drittel der auf lediglich 300 Exemplare begrenzten Auflage vorgemerkt. Rechnerisch stehen somit nur noch 100 Exemplare für weitere Interessenten zur Verfügung, sofern keine zusätzlichen Reservierungen hinzugekommen sind.

Die große Resonanz zeigt, wie lebendig das Interesse an der eigenen Ortsgeschichte ist. Offenbar trifft Struchholz mit seinem Vorhaben, persönliche Erinnerungen und Erlebnisse Veitshöchheimer Zeitzeugen für die Nachwelt festzuhalten, auf ein breites Echo.

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Fertigstellung Anfang November geplant

Für den Druck und die anschließende Weiterverarbeitung ist ein Zeitraum von rund zwei Wochen vorgesehen. Thomas Struchholz hofft deshalb, sein neues Buch bereits zum 1. November in den Händen halten zu können.

Die sorgfältige redaktionelle Bearbeitung durch Reinhold Schöberl, die an der Ortschronik orientierte Gestaltung und die aufwendige drucktechnische Verarbeitung unterstreichen den Anspruch, ein dauerhaftes Zeugnis der Veitshöchheimer Ortsgeschichte zu schaffen.

Mit der erfolgten Druckfreigabe ist das Buchprojekt nun auf der Zielgeraden. Aus den digital gestalteten Seiten entsteht in den kommenden Wochen ein repräsentativer Band, der Erinnerungen und Zeitzeugnisse für die Nachwelt bewahren soll. Dass bereits 200 der 300 Exemplare reserviert sind, dürfte für Thomas Struchholz eine besondere Bestätigung seiner Arbeit sein.

 

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