Blumenschmuckwettbewerb 2026: Jury bewertete Balkone, Fenster und Blumenkästen
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Mit der Bewertung des Blumenschmucks an Balkonen, Fenstern und Blumenkästen schloss der Verschönerungsverein Veitshöchheim am Montag, 3. August, den diesjährigen Blumenschmuckwettbewerb 2026 ab. Es war der vierte und letzte Rundgang der Jury, die damit alle Wettbewerbskategorien abgeschlossen hat. Das Erinnerungsfoto entstand diesmal im Innenhof des historischen Kehr'schen Hauses in der Bahnhofstraße 10. Zu sehen sind (v.l.): Fahrer Wolfgang Kraus (Kassier des Verschönerungsvereins), die Juroren Burkard Löffler (Vereinsvorsitzender), Leitender LWG-Landwirtschaftsdirektor a.D. Wolfgang Klopsch, Gärtnermeister Rainer Funk, Organisator Heiner Bauer (stellvertretender Vorsitzender), die Biologin Gisela Heppel sowie Fotograf Hubert Hanke. Ebenfalls auf dem Bild sind die Mieter und Gartenpfleger Judith Großmann, Evian Walangitan, Sengül Kara und Nadine Schumann.
Vierter Rundgang beendet den Wettbewerb
Bereits am 2. Juni wurden Veitshöchheims schönste Rosengärten bewertet. Es folgten am 11. Juni der Gartenwettbewerb und am 10. Juli die Bewertung von Vorgärten und blühenden Hausfassaden (siehe Links unten). Mit der vierten Tour am 3. August stand nun der Blumenschmuck an Balkonen, Fenstern und Blumenkästen im Mittelpunkt.
74 Anwesen auf der Besichtigungsroute
Wie schon in den vergangenen Jahren hatte Heiner Bauer, stellvertretender Vorsitzender des Vereins, die Strecke vorab mit dem Fahrrad erkundet und eine Vorauswahl getroffen. Insgesamt standen 74 Anwesen, darunter 16 Gewerbebetriebe, auf der Besichtigungsliste.
Die Bewertung übernahmen die Biologin Gisela Heppel, Leitender LWG-Landwirtschaftsdirektor a.D. Wolfgang Klopsch, Gärtnermeister Rainer Funk und Vereinsvorsitzender Burkard Löffler. Hubert Hanke, Ingenieur für Zierpflanzen und Ehrenmitglied des Vereins, dokumentierte sämtliche Objekte fotografisch, während Kassier Wolfgang Kraus die Jury chauffierte.
Nach Einschätzung der Juroren befanden sich trotz der anhaltenden Sommerhitze rund zwei Drittel der besichtigten Anwesen in einem guten Pflegezustand und konnten bewertet werden.
Gesamteindruck entscheidet
Die Gesamtbewertung erfolgte nach einem festen Punkteschlüssel. Mit 40 von 100 möglichen Punkten wurde der Gesamteindruck am stärksten gewichtet. Blütenvielfalt und Pflegezustand gingen mit jeweils 25 Punkten in die Wertung ein. Artenvielfalt und Insektenfreundlichkeit wurden ebenfalls berücksichtigt und mit jeweils fünf Punkten bewertet.
Liebevoll gepflegte Blütenpracht bereichert das Ortsbild
Auch wenn der Blumenschmuck im Ortsbild insgesamt rückläufig ist, sieht Vereinsvorsitzender Burkard Löffler viele erfreuliche Beispiele: „Wir freuen uns über jedes einzelne Hausobjekt mit liebevoll gestaltetem Blumenschmuck – und ganz besonders, wenn sich wie heuer auch einige neue Blumenfreunde dazugesellen.“
Sein Dank gilt allen Teilnehmern: „Ihr Engagement dient nicht nur der Verschönerung unseres Ortsbilds, sondern auch dem Wohl unserer Mitbürger, Gäste und der Umwelt.“
Eindrucksvolle Beispiele in der Bildergalerie
Die nachfolgenden Fotos zeigen eine Auswahl der Anwesen, die der Jury besonders positiv auffielen. Prächtig entwickelten sich in diesem Sommer vor allem großblütige Petunien, aber auch Geranien.
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Erneut zählen die Anwesen der Familien Grieb in der Heidenfelder Straße
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und Dürr in der Scheffelstraße zu den Blickfängen und überzeugten mit üppiger Blütenfülle und leuchtenden Farben.
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Dass auch Geranien der Sommerhitze bei guter Pflege problemlos standhalten, beweisen die Balkonkästen am Rathaus in der Kirchstraße ebenso wie im Bild der Blumenschmuck am Weinrestaurant Spundloch und am benachbarten Anwesen Markert.
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Zu den seit Jahren herausragenden Beispielen gehören außerdem der üppig bepflanzte Balkon von Jutta Klos in der Günterslebener Straße
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sowie im Altort nocb die liebevoll gestalteten Kästen des Hotels am Main
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und des Anwesens Wegner in der Oberen Maingasse
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und des Ärztehauses in der Kirchstraße. Stellvertretend für viele weitere gelungene Beispiele dokumentieren diese Bilder die große Vielfalt und den Ideenreichtum der Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs.
Kehr'sches Haus als stimmungsvolle Kulisse
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Für das offizielle Erinnerungsfoto entschied sich der Verschönerungsverein bewusst für den Innenhof des denkmalgeschützten Kehr'schen Hauses. Die vier Mietparteien haben dort gemeinsam eine außergewöhnlich gepflegte grüne Oase geschaffen mit einer zahlreiche Vielzahl von Kübelpflanzen und dem gepflegten, selbst ausgesäten Rasen, was dem historischen Innenhof einen besonderen Charme verleiht. Dieses vorbildliche Erscheinungsbild würdigt der Verschönerungsverein in diesem Jahr mit einem Sonderpreis außerhalb der Kategorie „Balkon, Fenster und Blumenkästen“.
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Historisches Anwesen mit besonderer Vergangenheit
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Das als Kehr'sches Haus bekannte Anwesen in der Bahnhofstraße 10 zählt zu den bedeutenden Baudenkmälern Veitshöchheims. Seine Ursprünge reichen bis in das frühe 16. Jahrhundert zurück, die mächtigen Gewölbekeller dürften sogar noch älter sein.
Bekanntester Besitzer war Reichard von der Kehre († 1583), dessen Stiftung die Renovierung der Martinskapelle ermöglichte. Im 17. Jahrhundert lebten hier die Hofgärtner der Familie Oth. Das Wohnhaus erhielt im 18. Jahrhundert einen barocken Anbau und wurde zu Beginn der 1990er Jahre von den Eheleuten Sedlacek im Rahmen der Altortsanierung umfassend saniert.
Fotos Dieter Gürz
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