Overblog Alle Blogs Top-Blogs Reisen & Veranstaltungen
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

"Kunst kommt nicht von Können, sondern Künden" - Veitshöchheimer Tag der offenen Gärten begeistert mit Vielfalt, Kunst und grünen Oasen

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Neun Gartenbesitzer öffnen zum 130-jährigen Jubiläum des Verschönerungsvereins ihre Gartentore

Der „Tag der offenen Gärten – Gartenpracht mit Kunstgenuss“ des Verschönerungsvereins Veitshöchheim hat sich längst zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender entwickelt. Im Rahmen seines 130-jährigen Bestehens öffneten am Sonntag neun Gartenbesitzer ihre grünen Refugien für die Öffentlichkeit. Trotz hochsommerlicher Temperaturen von bis zu 33 Grad nutzten zahlreiche Gartenfreunde die Gelegenheit, einen Blick hinter sonst verschlossene Gartentore zu werfen, so wie hier auf dem Foto Radler aus Güntersleben im Bocksbeutelgarten von Heiner Bauer.

Während einige Gastgeber einen regelrechten Besucheransturm verzeichneten, machte sich die große Hitze in manchen Gärten dennoch bemerkbar. So zählte Vereinsvorsitzender Burkard Löffler in seinem Garten in der Unteren Maingasse rund 150 Gäste.

Den Garten von Jacqueline und Markus Schreier im Baugebiet Sandäcker suchten über den Tag verteilt etwa 60 Besucher auf.

Die Besucher erlebten ein abwechslungsreiches Potpourri unterschiedlichster Gartenstile. Mediterranes Urlaubsflair, naturnahe Oasen, romantische Rückzugsorte, Kunstgärten und liebevoll gestaltete Nutzgärten zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig Gartenkultur in Veitshöchheim gelebt wird. Jeder Garten trug die unverwechselbare Handschrift seiner Besitzer und spiegelte deren Ideen, Vorlieben und Kreativität wider.

Vorsitzender Burkard Löffler brachte diesen Gedanken bei seiner Bilanz auf den Punkt: „Als ehemaliger Sozialrichter weiß ich, dass Kunst nicht von Können kommt, sondern von Künden. Also etwas von sich hergeben, etwas von sich offenbaren. Und das ist ja typisch für die Gärten, dass jeder Gartenbesitzer einen Teil von seiner Seele, von sich selber in den Garten reinsteckt. Das müssen die Besucher auch feststellen und merken können.“

Gerade diese persönliche Note machte den besonderen Reiz der Veranstaltung aus. Hinter jedem geöffneten Gartentor warteten nicht nur Pflanzen und Gestaltungsideen, sondern auch Geschichten, Erfahrungen und die Leidenschaft der Menschen, die ihre grünen Oasen über Jahre hinweg geschaffen haben.

„Der Tag der offenen Gartenpforte zeigte, was Gartenkultur heute bedeutet“, resümierte Löffler. Sein besonderer Dank galt den Gartenbesitzern, die ihre privaten Anlagen für die Öffentlichkeit öffneten und damit Einblicke ermöglichten, die sonst meist hinter Hecken und Gartentoren verborgen bleiben.


Aus einer Steinwüste wurde ein grünes Kleinod - Garten von Burkard und Corona Löffler

Großes Interesse fand der Garten von Burkard und Corona Löffler in der Unteren Maingasse. Heute präsentiert sich das schmale Grundstück als sorgfältig komponierte Gartenlandschaft mit Teich, Dachbegrünungen, gepflegten Pflanzungen und mehreren Ruhebereichen. Kaum vorstellbar ist, dass das Anwesen Mitte der 1980er Jahre nach dem Erwerb im Zuge der Altortsanierung zunächst einer Steinwüste glich. Wo einst Scheune und Stallungen standen, entstand Schritt für Schritt ein harmonischer Garten mit architektonisch klarer Gestaltung.

So zieren bereits seit vielen Jahren den Garten von Burkhard und Corona Löffler Garten Plastiken der renommierten Würzburger Künstlerin Hilde Würtheim, hier ein Ebenbild von Tochter Franka.

Zu bestaunen waren im Ziergarten der Löfflers auch Ikonen der Veitshöchheimer Hobbykünstlerin Constanze Flesch.

Sie haben einen Gartenteich angelegt und das ausgegrabene Material am Rand angeböscht und interessant gestaltet. Beim Tage der Offenen Gärten konnten sie nun zeigen, wie man aus einem solchen Handtuchgarten ein Kleinod machen kann.

Das schmale Grundstück ist konsequent gestaltet, randlich mit einfassenden Pflanzungen und mittig als ruhigem Kontrast die gepflegte Rasenfläche, die, mit Trittsteinen versehen, die Erschließung zu den beiden Gartenhäusern darstellt. Die Dachbegrünung der beiden Häuschen stellt einen weiteren Blickfang neben dem Gartenteich dar. Kurzum: Der architektonisch wie aus dem Lehrbuch gestaltete und hochwertig ausgestattete Garten ist eine grüne Oase mit tollem Blick auf die historische Vitusschule, ein Garten zum Vorzeigen.


Hofgartenflair bei Helga und Manfred Dömling

Wie ein kleiner Ausläufer des benachbarten Hofgartens wirkt das Gartenparadies von Helga und Manfred Dömling am Hofgarten 3. Weiße Blüten dominieren die Gestaltung, während rote Farbtupfer gezielt Akzente setzen.


Der Garten gliedert sich in einen straßenseitigen Bereich von schlichter Eleganz

und einen romantisch gestalteten hinteren Teil mit Blick auf das Schneckenhaus des Hofgartens. Teich, Bachlauf, Wege, Mauern und harmonisch abgestimmte Pflanzungen fügen sich zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen.

Durch den einmalig schönen Blick von der Wohnterrasse auch auf die Wasserspiele und den Figurenschmuck im Garten vermittelt der Garten den Eindruck, in einem Ausläufer des Hofgartens zu sein.

 

 

„Es ist einfach schön, in so einem großen Garten wohnen zu können“, sagte Helga Dömling. „Wir freuen uns an den Blumen und das viele Grün tut uns gut. Es ist unser Jungbrunnen und mehr wert als Urlaub.“

Auch ihr Mann Manfred sieht die Gartenarbeit gelassen: „Viele Besucher bewundern zwar unseren Garten, weisen aber auf die viele Arbeit hin. Für uns ist das aber keine Arbeit, sondern eine Beschäftigung. Wer Freude am Wachsen und Gedeihen hat, macht das gerne.“


 


Rosenduft, Keramikkunst und weiter Blick ins Maintal - Barbara und Tiemo Grimm

Zu den beliebtesten Stationen des Tages gehörte auch der Garten von Barbara und Tiemo Grimm in der Hofellernstraße 28. Der herrliche Stauden- und Rosengarten mit seinem weiten Blick ins Maintal vereint auf besondere Weise Gartenkunst und Naturerlebnis.

Zwischen prachtvollen Rosen und Stauden entdeckten die Besucher immer wieder kunstvolle Keramikobjekte aus der Hand von Barbara Grimm. Vögel, Katzen und Fantasiefiguren verliehen dem Garten eine märchenhafte Atmosphäre.

„Wir hatten wieder sehr viele Besucher“, berichtete Tiemo Grimm zufrieden. Über 70 Gäste seien im Laufe des Tages gekommen. „Es waren viele schöne Gespräche dabei. Die Leute waren sehr interessiert, besonders an der Keramik meiner Frau.“ Wie in den Vorjahren bewirtete das Ehepaar seine Gäste kostenlos mit Kaffee, Wasser und Kuchen. Viele Besucher blieben bis in die Abendstunden.


Kunstvolle Keramik zwischen mediterranem Flair - Utta Will

 Ein weiterer Höhepunkt war der Garten der Keramikkünstlerin Utta Will am Speckert 14. Die Lage am Naturdenkmal Hofellern, mediterran anmutende Pflanzen und ein außergewöhnliches Brunnenensemble verleihen dem Anwesen ein besonderes Ambiente.

Überall im Garten begegneten den Besuchern handgeformte Tonarbeiten aus eigener Herstellung. Köpfe, Büsten, Stelen, Tiere, Schalen, Vasen und Skulpturen zeugen von der großen Schaffenskraft der Künstlerin. Neben winterharten Keramiken präsentierte sie auch ihre charakteristischen Raku-Arbeiten. Neuerdings widmete sich besonders den Katzen.

Der Garten wurde so zu einer Freiluftgalerie, in der sich Kunst und Natur auf harmonische Weise ergänzten.


 

Skurrile Kunstwelt aus Stein, Holz und Bocksbeuteln - Garten von Heiner und Gunda Bauer

Ein Unikum in Veitshöchheim und weit darüber hinaus ist der Garten von Heiner und Gunda Bauer in der Herrnstraße 9. Der zweite Vorsitzende des Verschönerungsvereins versteht Gartengestaltung auf seine ganz eigene Weise. Blumen, Sträucher und Stauden spielen zwar auch hier eine wichtige Rolle, stehen jedoch nicht im Mittelpunkt.

Das Herzstück seines Gartens bilden vielmehr die zahlreichen, oft skurrilen Skulpturen aus Gewindestangen, Feldsteinen und leeren Bocksbeutelflaschen. Rund um gleich zwei gestalteten Gartenteichen vor und hinter dem Haus hat der Hobbykünstler eine außergewöhnliche Hommage an das Fränkische Weinland und seine Wahlheimat Veitshöchheim geschaffen.

Die Leidenschaft für diese besondere Form der Gartenkunst entwickelte sich nach seiner Pensionierung im Jahr 2010. Als langjährige Institution „Hockerle“ des Bürgerspitals Würzburg bekannt, fand Heiner Bauer in Veitshöchheim ein neues kreatives Betätigungsfeld. „Steinbohrer“ nennt er sich selbst mit einem Augenzwinkern. Unermüdlich setzt er neue Ideen um und ergänzt seine Sammlung Jahr für Jahr um weitere Kunstwerke.

Besonderes Interesse weckten bei den Besuchern die zahlreichen neuen Bocksbeutel-Kreationen sowie die Darstellung des „Frankenwürfels“, einer Auszeichnung, die Bauer selbst im Jahr 2010 erhalten hatte. Seine Werke zeigen eindrucksvoll, wie aus vermeintlich wertlosen Materialien etwas Schönes und Einzigartiges entstehen kann.

Der außergewöhnliche Garten lockte rund 75 Besucher an. Mit der Resonanz zeigte sich Bauer sehr zufrieden. Die Gäste kamen aus der gesamten Region, unter anderem aus Bütthard, Lengfeld, Birkenfeld, Augsburg und Mosbach. Viele zeigten sich erstaunt über die Kreativität und den Arbeitsaufwand, die hinter den Kunstwerken stecken.

Unterhalb des kunstvoll gestalteten Gartenbereichs befindet sich zudem ein naturnahes Familien- und Nutzgartenrefugium. Dort wächst zwischen roten Rosen bereits erntereifes Fruchtgemüse der prächtig gelb blühenden Zucchinipflanzen.

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgten die Wachteln der Familie, deren Eier der Gastgeber gekocht interessierten Besuchern zum Verzehr offenbarte. Auch eine griechische Landschildkröte und das von Tochter Christiana betreute Terrarium stießen auf großes Interesse.

Wie Bauer berichtete, äußerten sich viele Gäste begeistert über die Vielfalt der insgesamt neun geöffneten Gärten. Besonders gelobt wurden die große Bandbreite der Gartenkonzepte und die Gastfreundschaft der Gartenbesitzer, die ihre Besucher bei hochsommerlichen Temperaturen vielfach mit kalten Getränken versorgten.


Wohlfühloase mit Herz für den guten Zweck von Jacqueline und Markus Schreier

Etwas enttäuscht fiel die Besucherbilanz von Jacqueline und Markus Schreier aus dem Mittleren Graben 17 im Baugebiet Sandäcker aus. Die Gastgeber nutzten die Veranstaltung zugleich für einen guten Zweck. Sie hatten ab 15 Uhr zum Schlusshock mit gegrillten Bratwursten, Wein und Bier eingeladen und eine Spendenbox zugunsten der Ausbildungsgärtnerei im Markushof von Caritas Don Bosco in Gadheim aufgestellt.

Die Resonanz blieb hier jedoch bei rund 20 erschienenen Gästen deutlich hinter ihren Erwartungen zurück. „Mit denen, die da waren, hatten wir sehr schöne Gespräche“, berichtete Markus Schreier. Die eingegangenen 50 Euro wollen die Eheleute auf 100 Euro aufstocken.

Der 350 Quadratmeter große Garten überzeugte durch seine klima- und pflegefreundliche Gestaltung. Nachhaltigkeit und Artenvielfalt stehen hier im Mittelpunkt. Zahlreiche Blühpflanzen bieten Insekten und Bienen Nahrung, während standortgerechte Gehölze den Pflegeaufwand reduzieren.

Angelegt wurde die Gartenanlage mit Unterstützung zweier befreundeter Landschaftsgärtner, die bis heute regelmäßig bei der Pflege insbesondere beim Rückschnitt der Sträucher und Rosen helfen. Die Eigentümer kümmern sich selbst um Düngung, Vertikutieren und den laufenden Unterhalt. Eine automatische Bewässerung sorgt dafür, dass die Pflanzen auch in trockenen Sommerperioden optimal versorgt werden.

Besonders auffällig war die abwechslungsreiche Heckenbepflanzung zu den Nachbargrundstücken hin mit Kirschlorbeer, Spiersträuchern, Ölweide, Glanzmispel, Flieder, Weigelie, Ahorn und Amberbaum. So findet sich nahezu das ganze Jahr über etwas Blühendes oder farblich Interessantes. Auch die sich im Wind wiegenden Gräser fanden Gefallen.

Zur Gartenöffnung stand vor allem das Johanniskraut in voller Blüte und setzte leuchtende Akzente. Die Besucher würdigten die gelungene Verbindung aus Pflegeleichtigkeit, ökologischer Vielfalt und wohnlicher Atmosphäre. 


 

Großer Zuspruch für Gartenoase am Main der WürzburgRadio-Betreiber

Mit deutlich mehr Besuchern als erwartet beteiligten sich Gabriele Würzburg und Michael Lightbeer mit ihrem naturnahen Schrebergarten am Main am Tag der offenen Gärten. Die beiden Betreiber des in Veitshöchheim ansässigen WürzburgRADIO hatten ihr grünes Refugium nördlich der Kläranlage für interessierte Gäste geöffnet und freuten sich über den großen Zuspruch.

„Über so viel Besuch hier weit vom Altort entfernt nördlich der Kläranlage hatten wir nicht gerechnet“, sagte Michael Lightbeer. „Schon am Vormittag schauten an die 30 Besucher vorbei, waren alle gut gelaunt, stellten interessierte Fragen und fühlten sich mit Blick auf den Main einfach nur wohl, so wie dieses aus dem Ruhrgebiet und dem Taubertal kommende Paar. Das war ein gelungener Sonntag für alle. WürzburgRADIO hat es Spaß gemacht, wir waren gerne dabei. Dankeschön Veitshöchheim und allen Besuchern.“

Der Garten befindet sich auf einem Teil des ehemaligen Strabo-Heilkräuter-Bürgergartens hinter der Kläranlage und präsentierte sich als naturnahes Kleinod voller Romantik. Die unmittelbare Nähe zum Main und die entspannte Atmosphäre machten den Garten zu einem besonderen Anziehungspunkt.

Für die Gastgeber steht das harmonische Miteinander von Mensch, Tier und Pflanze im Mittelpunkt. Kräuter, offene Blühflächen für Insekten und die gelungene Verbindung von Nutz- und Ziergarten prägen die Philosophie ihrer grünen Oase. Bei Tee, selbst gebackenem Kuchen und herrlichem Mainblick entwickelte sich der Garten zu einem beliebten Treffpunkt für Naturliebhaber.

Artenvielfalt auf 2.000 Quadratmetern von Hans und Helga Bätz
Zu den eindrucksvollsten Anlagen des Tages zählte der Garten von Hans und Helga Bätz in der Würzburger Straße 29. Das rund 2.000 Quadratmeter große, landwirtschaftlich geprägte Grundstück erstreckt sich als nur 13 Meter schmaler, dafür aber rund 140 Meter langer Grünstreifen bis zur Mainuferstraße.

Großzügige Nutzgartenflächen wechseln sich hier mit naturnahen Bereichen und abwechslungsreichen Strukturen ab. Die gelungene Verbindung aus gärtnerischer Nutzung und ökologischer Vielfalt schafft wertvolle Lebensräume für Mensch und Tier.

 
 
 

Besonders der untere Gartenbereich zog die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich. Dort hat Helga Bätz mehrere Biotope angelegt, die zahlreichen Tierarten einen geschützten Lebensraum bieten. Wie sie berichtete, fühlen sich in ihrem Garten derzeit auch rund ein Dutzend Eidechsen wohl.

 

 

Eine auswärtige Besucherin brachte ihre Eindrücke auf den Punkt: „Sensationell. Dieser Garten allein ist schon einen Besuch des Tages der offenen Gärten wert gewesen.“


Naturgarten voller Leben und Experimente von Gisela und Wolfgang Heppel

Nachhaltigkeit und Naturverbundenheit prägen den Garten von Gisela und Wolfgang Heppel am Hofgarten 5. Mit seiner üppigen Blütenpracht, zahlreichen naturnahen Bereichen und vielfältigen Lebensräumen beeindruckte er viele Besucher.

Trockenmauern, Kräuterbeete, ein klassischer Bauerngarten, ein Teich, ein Sandarium und ein Insektenhotel bieten zahlreichen Tierarten ideale Bedingungen.

Hinter dem Wohngarten schließt sich, durch eine mächtige Rotbuche und einen Bogengang getrennt, ein großer Nutzgarten an.

„Wenn ich abends auf der Terrasse sitze, sind die Fledermäuse unterwegs, funkeln die Leuchtkäfer“, erzählt die Biologin Gisela Heppel.

„Und dann ist mein Garten auch ein Raum, wo man sich kreativ austoben und Pflanzenkombinationen ausprobieren kann.“


Treffpunkt für Gartenfreunde und Kunstliebhaber

Der Tag der offenen Gärten verstand sich nicht nur als Schaufenster privater Gartenkultur, sondern auch als Ort der Begegnung. Besucher tauschten Erfahrungen aus, sammelten Anregungen für den eigenen Garten, Balkon oder die Terrasse und kamen mit den Gastgebern ins Gespräch.

Besonders gelobt wurden die Vielfalt der ausgewählten Gärten und die große Gastfreundschaft der Teilnehmer. Viele Gartenbesitzer versorgten ihre Gäste bei hochsommerlichen Temperaturen mit kalten Getränken, Kaffee oder selbst gebackenem Kuchen.

So erwies sich die Veranstaltung einmal mehr als gelungene Verbindung aus Gartenkultur, Kunstgenuss und nachbarschaftlichem Austausch.

Der Verschönerungsverein Veitshöchheim setzte mit dem Tag der Offenen Gärten dank des großartigen Engagements des Organisators, dem zweiten Vorsitzenden Heiner Bauer, im Jubiläumsjahr seines 130-jährigen Bestehens einen weiteren Höhepunkt, der eindrucksvoll zeigte, wie viel Kreativität, Leidenschaft und Engagement hinter den grünen Oasen der Gemeinde und den Aktivitäten des Verschönerungsvereins steckt.

Text und Fotos Dieter Gürz

Kommentiere diesen Post