Rosenliebe blüht weiter auf – Jury bewertete Veitshöchheims schönste Rosengärten
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Eindrucksvolle Gärten, geheime Gewinner: Veitshöchheim im Rosenfieber
Bereits zum neunten Mal war nun eine Jury des Verschönerungsvereins unterwegs, um die schönsten Rosengärten zu bewerten
Link auf Mainpost-Online
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Es ist eine stille Leidenschaft, die in Veitshöchheim seit Jahren immer prächtigere Blüten treibt: die Liebe zur Rose. Bereits zum neunten Mal war nun eine Jury des Verschönerungsvereins im Auftrag der Gemeinde unterwegs, um die schönsten Rosengärten und Rosenoasen des Ortes zu bewerten.
Mit dabei waren als Juroren die Experten Claudia Taeger (Bildmitte) und Andreas Lösch (2.v.l.) vom Institut für Erwerbs- und Freizeitgartenbau der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Gärtner und Gartenplaner Burkhard Hartwig (re.) sowie der Vorsitzende des Verschönerungsvereins Burkhard Löffler (3.v.r.) Unterstützt wurden sie von Organisator und Zweitem Vorsitzenden Heiner Bauer (3.v.l.), Kassier Wolfgang Kraus (li.) als Fahrer sowie Fotograf und Ehrenmitglied Hubert Hanke (2.v.r.), der alle bewerteten Gärten dokumentierte.
Info zum Pressefoto
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Als Hintergrundmotiv für das Pressefoto wählte die Jury einen außergewöhnlichen Blickfang in der Gartensiedlung: den sagenhaften Rambler-Rosenbaum im Vorgarten von Brigitte und Klaus Rostek in der Friedenstraße. Kaum zu glauben, dass sich unter der Fülle weißer Blüten ein inzwischen abgestorbener Kirschbaum verbirgt.
Des Rätsels Lösung ist eine Ramblerrose, auf Deutsch Schlingrose. Der Begriff leitet sich vom englischen „to ramble“ (umherschweifen) ab und beschreibt treffend das ausladende Wachstum dieser besonderen Kletterrosen. Mit ihren langen, biegsamen, an Lianen erinnernden Trieben können Ramblerrosen Höhen von bis zu zehn Metern erreichen.
Neben dem Kirschbaum gepflanzt, hat die Wildrosen-Hybride dessen Krone im Laufe der Jahre aus eigener Kraft erobert und vollständig überwachsen. Der Baum selbst ist heute kaum noch zu erkennen. Charakteristisch für viele Ramblerrosen sind die zahlreichen kleinen Blüten, die in üppigen Büscheln erscheinen. Die meisten Sorten blühen nur einmal im Jahr, dann jedoch über mehrere Wochen hinweg besonders reich und eindrucksvoll. Nach der Blüte schmücken oft Hagebutten die Pflanzen.
Ramblerrosen gelten zudem als äußerst robust und anspruchslos – Eigenschaften, die das märchenhafte Rosenwunder im Rostek-Garten eindrucksvoll unter Beweis stellt.
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