Musik, Genuss und Sommerstimmung: Veitshöchheim wurde zwei Tage lang zur klingenden Bühne
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Veitshöchheim macht Musik und Appetit
Musik und kulinarische Spezialitäten prägten das Wochenende in Veitshöchheim. 13 Veranstaltungsorte boten bei freiem Eintritt ein buntes Programm für Besucher.
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Bereits zum fünften Mal lud das Kulturamt der Gemeinde zum musikalischen Flanieren durch den Ort ein – wie schon im Vorjahr unter dem erweiterten Motto „Veitshöchheim macht Musik & Appetit“. An 13 Veranstaltungsorten konnten Besucher bei freiem Eintritt handgemachte Musik unterschiedlichster Stilrichtungen erleben und zugleich das gastronomische Angebot der beteiligten Betriebe genießen. Trotz hochsommerlicher Temperaturen wurde die Veranstaltung wieder zu einem Publikumserfolg und verwandelte den gesamten Ort in eine lebendige Open-Air-Bühne.
(im Bild der Kastaniengarten Hotel am Main).
Wiener Botschaft als musikalischer Treffpunkt
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Ein besonderer Anziehungspunkt war erneut die Showbühne des Gastro-Coaches Thomas Seitz im Innenhof der Wiener Botschaft. Sieben Gruppen sorgten dort an beiden Tagen für ein abwechslungsreiches Programm.
„Was für ein Wochenende – die Romy war voller großartiger Menschen, bester Musik und einer Stimmung, die einfach mitgerissen hat“, zog Seitz ein rundum positives Fazit. „Ein riesiges Dankeschön an alle Gäste, Künstler und Helfer – ihr habt dieses Festival zu etwas ganz Besonderem gemacht!“
Viele Besucher ließen sich von der tropischen Hitze nicht abschrecken und genossen Musik, kühle Getränke und die besondere Atmosphäre.
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An beiden Tagen eröffnete die Würzburger DJ- und Producing-Schule VibrA mit dem Veitshöchheimer Sebastian Kandert das Programm und brachte frischen elektronischen Sound auf die Bühne.
Am Samstag begeisterten anschließend The Tuesdays um den Veitshöchheimer Hannes Klemenz mit einem abwechslungsreichen Mix aus Swing, Blues, Soul, Funk, Latin und Rock.
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Danach überzeugte der österreichische Singer-Songwriter Georg Ulz, der unter seinem Künstlernamen Tschortscho auftritt, mit gefühlvollem Austropop und eigenen Liedern.
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Den stimmungsvollen Abschluss des Samstags gestaltete die Würzburger Rockband Backyard um Frontfrau Stephanie Beck, die mit Rockklassikern und modernen Hits das Publikum bis in den Abend hinein begeisterte.
Der Sonntag stand zunächst im Zeichen der Band Nothing Fancy, deren sieben Musiker den Sound der 80er-, 90er- und 2000er-Jahre mit großer Spielfreude aufleben ließen.
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Danach präsentierte sich in der Wiener Botschaft das Einsteigerorchester des Musikvereins Veitshöchheim bei seinem ersten großen öffentlichen Auftritt. Mit moderner, schwungvoller Blasmusik zeigte das junge Ensemble eindrucksvoll, welches musikalische Potenzial in ihm steckt.
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Zum Ausklang des Wochenendes schufen die vier Musiker von Amber View mit ihrem Indie-Rock im Innenhof der Wiener Botschaft eine entspannte Atmosphäre, die zum Mitwippen, Mitsummen und Genießen einlud.
Der idyllische Kastaniengarten des Literaturhotels am Main verwandelte sich am Samstag zur Mittagszeit für zweieinhalb Stunden in eine große Bühne der Sing- und Musikschule Veitshöchheim. Rund 200 Besucher erlebten ein anspruchsvolles Programm mit 24 Beiträgen – von Kinderchören über Solisten bis hin zu Ensembles unterschiedlichster Stilrichtungen.
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Am Sonntag setzte dort die B 27 Bigband der Sing- und Musikschule mit Swing, Jazz, Latin, Rock, Pop und Funk vor rund 400 Gästen einen der musikalischen Höhepunkte der gesamten Veranstaltungsreihe.
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Im Rahmen des Konzerts überreichte Hoteldirektor Henning Michel dem Autorenkreis Würzburg einen Scheck über 300 Euro sowie der Musikschulleiterin Christina Stibi eine Spende in Höhe von 800 Euro.
Auch an den übrigen Veranstaltungsorten zeigte sich die enorme Bandbreite des Festivals.
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Am Samstag zog die japanische Taiko-Trommelgruppe KAZAGURUMA an der Mainuferpromenade mit ihren kraftvollen Trommelrhythmen zahlreiche Spaziergänger, Touristen und Gäste des gegenüberliegenden Biergartens Meegärtle in ihren Bann. Viele Passagiere der anlegenden Personenschiffe blieben überrascht stehen und erlebten ein außergewöhnliches musikalisches Schauspiel direkt am Main.
Im Garten des NaturFreundehauses nahm das Trio Bailando um Rainer Schwander und dessen Tochter Marliese als Sängerin die Zuhörer mit auf eine Klangreise zwischen Musette, Swing und Klezmer.
Im Weingut Hessler begeisterte das Duo ZWEIPUNKTNULL mit Blues, Country, Folk und Rock.
Am Sonntag spannte das Sommerkonzert in der Christuskirche einen weiten musikalischen Bogen. Der Chor Mit Herz und Stimme und das Singforum Karlstadt präsentierten Volkslieder, Gospels, Popklassiker und internationale Melodien.
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Im Garten von Martina Edelmann in der Oberen Maingasse begeisterte das Veitshöchheimer Duo Meschugge mit Profimusiker Rainer Schwander und Bruno Waldherr am Kontrabass unter anderem mit folkloristischen Tänzen und fränkischem Liedgut.
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Eine besonders intime Atmosphäre bot der schmale Innenhof in der Friedhofstraße 11. Dort entführten Rebecca King und Marcel Large ihr Publikum mit New Acoustic Country und American Folk musikalisch in die Weiten Nordamerikas.
Auch das Restaurant Rokoko im Weißen Lamm beteiligte sich an der Veranstaltungsreihe und verband an beiden Tagen kulinarische Genüsse mit passender Live-Musik. Am Samstag spielte Jose J. Sanchez, am Sonntag begeisterte das Akkordeon-Ensemble des Musik-Clubs Zellingen.
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Anne Starke sorgte mit Gitarrenklängen und Gesang für eine entspannte Atmosphäre auf der Terrasse der Mainfrankensäle.
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Siggi Kößler ( Siggis Saxplosion) sorgt am Sonntagnachmittag im Eiscafé Stephan für beste Unterhaltung
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Das vielseitige Programm bereicherte auch Gabriel, der unpllugged am Abend im Spundloch und vormittags bei Eis Stephan mit Songs der 70er, 80er und 90er Jahre unterhielt.
Mit seiner Mischung aus Musik, Gastronomie und zahlreichen außergewöhnlichen Spielorten bestätigte „Veitshöchheim macht Musik & Appetit“ erneut seinen besonderen Reiz. Die Besucher konnten den Ort musikalisch neu entdecken, zwischen den Veranstaltungsorten flanieren und dabei eine beeindruckende stilistische Vielfalt erleben – von elektronischer Musik über Rock, Jazz, Blasmusik und Chorgesang bis hin zu Country, Folk und japanischer Trommelkunst. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen war die Resonanz durchweg positiv und unterstrich den festen Platz, den die Veranstaltungsreihe inzwischen im Veitshöchheimer Veranstaltungskalender einnimmt.
Fotos Dieter Gürz
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