Veitshöchheim macht Musik: Austropop-Musiker „Tschortscho“ begeistert im Innenhof der Wiener Botschaft
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Ein besonderer Anziehungspunkt bei „Veitshöchheim macht Musik & Appetit“ ist erneut die Showbühne im Innenhof der Wiener Botschaft. An beiden Veranstaltungstagen erwartet die Besucher dort ein abwechslungsreiches Programm mit unterschiedlichsten Musikrichtungen. Am Samstagnachmittag gehörte die Bühne für eine Stunde dem österreichischen Singer-Songwriter Georg Ulz, der unter seinem Künstlernamen „Tschortscho“ mit gefühlvollem Austropop und eigenen Liedern das Publikum begeisterte.
Im Alltag arbeitet Georg Ulz in der Notrufzentrale der Polizei in Graz. Früher galt seine Leidenschaft dem Speedskating, ehe er vor wenigen Jahren die Musik für sich entdeckte. Den Anstoß zum Songwriting gab die Teilnahme eines Kollegen an der Castingshow „Starmania“. Seitdem bringt sich Ulz das Gitarrenspiel selbst bei und schreibt eigene Songs.
Unter seinem Künstlernamen „Tschortscho“ veröffentlichte er inzwischen mehrere Singles. Die Produktion „Bei Dir“ erschien Anfang 2025 und bewegt sich stilistisch im modernen Austropop. Der romantische Titel entstand gemeinsam mit seiner Partnerin Claudia Amplatz, die einen Großteil des Liedtextes verfasste. Produziert wurde der Song in einem Grazer Tonstudio.
Besonders emotional fällt das Musikvideo zu „Bei Dir“ aus. Dafür stellten Familienmitglieder, Freunde und Kollegen private Paarfotos zur Verfügung, die den Song visuell begleiten. Das Ergebnis verbindet persönliche Erinnerungen mit einer musikalischen Liebeserklärung und unterstreicht den authentischen Charakter des Liedes.
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Auch in Veitshöchheim kamen diese persönlichen Geschichten gut an. Mit seiner sympathischen Ausstrahlung, eingängigen Melodien und ehrlichen Texten gewann „Tschortscho“ schnell die Aufmerksamkeit der Zuhörer. Viele Besucher nutzten nach dem Konzert die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit dem Musiker und seiner Partnerin Claudia Amplatz.
An neuen Ideen mangelt es Georg Ulz nicht. Mehrere Songs befinden sich bereits in Vorbereitung, weitere Studioaufnahmen sind geplant. Langfristig kann sich der Austropop-Musiker auch eigene Konzerte in kleinerem Rahmen vorstellen. Bis dahin arbeitet er weiter an neuen Kompositionen und verfeinert sein Gitarrenspiel – stets mit dem Ziel, Musik zu schaffen, die persönliche Geschichten erzählt und Menschen berührt.
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Für Claudia Amplatz war der Auftritt ihres Partners mit besonderen Erinnerungen verbunden. Sie lebte nach eigenen Angaben 18 Jahre lang in Veitshöchheim und kehrt bis heute immer wieder gerne in ihre frühere Wahlheimat zurück. Anlass sind vor allem Besuche bei langjährigen Freunden, darunter die Familien Arntz und Erhard. Dass Georg Ulz diesmal auf der Bühne des Musikfestes stehen konnte, verdankte sich einem Hinweis des 2. Bürgermeisters Elmar Knorz. Er hatte dem Paar von der Veranstaltung erzählt, woraufhin beide ihren diesjährigen Aufenthalt bewusst auf dieses Wochenende legten, damit „Tschortscho“ auftreten konnte. Nach dem Konzert entstand gemeinsam mit Freunden und Bekannten dieses Erinnerungsfoto in der Wiener Botschaft, das den besonderen Charakter dieses Wiedersehens festhielt.
Fotos Dieter Gürz