Samba-Rhythmen und große Bühne für den Handwerksnachwuchs - Freisprechungsfeier der Kfz-Innung Unterfranken begeistert über 900 Gäste in Veitshöchheim
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Mit 337 Freizusprechenden und mehr als 900 Gästen wurde die diesjährige Freisprechungsfeier der Kfz-Innung Unterfranken zu einem der größten und eindrucksvollsten Branchenevents in der Region. In den Mainfrankensälen Veitshöchheim standen am Sonntag (22. März 2026) 23 Junggesellinnen und 314 Junggesellen im Mittelpunkt, die nach erfolgreicher Ausbildung offiziell in den Gesellenstand erhoben wurden.
Beliebte Berufe mit Zukunft
Ausbildungsberufe im Kfz-Gewerbe erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit bei jungen Menschen – ein Trend, der sich in den hohen Absolventenzahlen eindrucksvoll widerspiegelt. Nach dreieinhalb intensiven Ausbildungsjahren in Betrieben und Berufsschulen stellten die Prüflinge ihr Können vor dem Gesellenprüfungsausschuss unter Beweis. Sie zeigten, dass sie den Anforderungen moderner Fahrzeugtechnik gewachsen sind und den vielfältigen Kundenwünschen gerecht werden können.
Würdiger Rahmen für einen besonderen Meilenstein
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Obermeister Roland Hoier, Serviceleiter des Autohauses Keller in Veitshöchheim begrüßte die Absolventen und betonte die Bedeutung des Moments: Es sei eine große Freude, die Ergebnisse harter Arbeit persönlich und in einem feierlichen Rahmen überreichen zu dürfen. Gleichzeitig machte er deutlich, dass der Gesellenbrief erst der Anfang sei. Er rief die jungen Fachkräfte dazu auf, die vielfältigen Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten im Kfz-Handwerk zu nutzen.
Glückwünsche und Anerkennung aus der Branche
Auch Festredner Wolfgang Michel, Chefredakteur der Vogel Communications Group, gratulierte den Absolventen. Er zeigte sich beeindruckt von deren Leistungen und wünschte ihnen viel Erfolg auf ihrem weiteren beruflichen Weg.
Samba sorgt für Stimmung
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Für besondere Atmosphäre sorgte die Gruppe „Samba Bateria Caliente“. Mit energiegeladenen Rhythmen und zwei Tänzerinnen brachten sie südamerikanisches Flair in den Saal und begeisterten das Publikum mit einer mitreißenden Darbietung.
Dank der Absolventen
Im Namen aller Junggesellen bedankte sich Dominik Bausewein bei Ausbildungsbetrieben, Lehrkräften, der Handwerkskammoer, der Kfz-Innung sowie bei den Eltern für die Unterstützung während der Ausbildungszeit.
Handwerk als starker Arbeitgeber
Gesellenprüfungsausschussvorsitzender Josef Möhler führte die Freisprechung durch und unterstrich die Bedeutung des Kfz-Handwerks als wichtigen Wirtschaftsfaktor in Unterfranken. Mit rund 800 Betrieben sei die Branche ein bedeutender Arbeitgeber – und der Bedarf an qualifizierten Fachkräften steige weiter. Die Berufswahl der Absolventen sei daher eine zukunftssichere Entscheidung.
Auszeichnungen für Spitzenleistungen
Besondere Anerkennung erhielten die Prüfungsbesten, die neben ihren Zeugnissen auch Geldpreise der Ehrenobermeister-Josef-Pfister-Stiftung erhielten.
Eine herausragende Leistung zeigte Hannes Wirsing: Nach seinem Abschluss als bester Kfz-Mechatroniker (Fachrichtung Pkw) wurde er Kammer- und Landessieger sowie Bundessieger bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk 2025. Beim Eurocup 2025 belegte er den zweiten Platz und wird in diesem Jahr Deutschland bei der Weltmeisterschaft in Shanghai vertreten. Auch er wurde mit einer Urkunde und einem Geldpreis ausgezeichnet.
Emotionaler Höhepunkt auf der Bühne
Die feierliche Übergabe der Gesellenbriefe und Zeugnisse bildete den emotionalen Höhepunkt der Veranstaltung. Für die Absolventen markierte dieser Moment den offiziellen Übergang von der Ausbildung in das Berufsleben.
Glückwünsche für die Zukunft
Die Kfz-Innung Unterfranken gratuliert allen neuen Gesellen herzlich zur bestandenen Prüfung und wünscht ihnen viel Erfolg und Engagement auf ihrem weiteren beruflichen Weg.
Fotos ®Holger Zietz