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Nächtliche Warnsignale auf der Bahnstrecke sorgen in Veitshöchheim für Unruhe

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Wie die Main-Post in ihrem Onlinebericht vom 26. März 2026 schildert, fühlen sich zahlreiche Anwohner in Veitshöchheim derzeit durch nächtliche Warnsignale gestört. Ursache sind Bauarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Veitshöchheim und Karlstadt. Dabei kommt ein automatisches Warnsystem (ATWS) zum Einsatz, das Gleisarbeiter mit lauten Signaltönen vor herannahenden Zügen warnt.

Die Signale treten laut dem Bericht regelmäßig auf – insbesondere in den Nachtstunden. Die Bauarbeiten finden demnach häufig zwischen etwa 22 Uhr und den frühen Morgenstunden statt.


Belastung für Anwohner wächst

Im Main-Post-Bericht wird von betroffenen Anwohnern geschildert, dass die wiederkehrenden Geräusche zu Schlafmangel führen und sich negativ auf den Alltag auswirken. Auch gesundheitliche Bedenken werden geäußert. In der Nachbarschaft werde zunehmend über Erschöpfung und verminderte Leistungsfähigkeit geklagt.

Einige Betroffene hätten bereits versucht, Kontakt mit der Deutschen Bahn aufzunehmen, jedoch ohne zufriedenstellende Rückmeldung. Daher wurde das Anliegen an die Presse herangetragen.


Deutsche Bahn betont Sicherheitsaspekt

Gegenüber der Main-Post erklärt die Deutsche Bahn, dass sich Lärmbelastungen bei solchen Bauarbeiten nicht vollständig vermeiden lassen. Das eingesetzte Warnsystem sei aus Sicherheitsgründen zwingend erforderlich.

Die Bahn verweist darauf, dass der Schutz der Arbeiter oberste Priorität habe und auf gesetzlichen Vorgaben beruhe. Alternative Warnmethoden seien in diesem Arbeitsumfeld nicht zulässig. Zudem könnten genehmigte Einsätze des Systems dazu führen, dass Lärmgrenzwerte vorübergehend überschritten werden.


Bauarbeiten bis 2027 geplant

Laut Bericht der Main-Post werden die Bauarbeiten auf der Strecke noch längere Zeit andauern. Bis voraussichtlich Oktober 2027 sollen unter anderem ein neues elektronisches Stellwerk sowie moderne Signaltechnik errichtet werden.

Die Deutsche Bahn entschuldigt sich laut dem Bericht bei den betroffenen Anwohnern für die Unannehmlichkeiten und bittet um Verständnis. Gleichzeitig wird eingeräumt, dass Informationsschreiben nicht alle Haushalte erreicht haben könnten.

Anmerkung: Üblich ist es, derartige lärmintensive Maßnahmen im Mitteilungsblatt der Gemeinde anzukündigen.

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