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aktualisiert Fraktionsmeinungen: Gemeinderat beschließt Rekordhaushalt 2026 von 51,2 Mio. Euro: Neue Hebesätze für Grund-/ Gewerbesteuern und höhere Gebühren für das Geisbergbad

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Dank an den scheidenden Kämmerer

Besonders würdigten Bürgermeister Jürgen Götz und alle Fraktionen die Arbeit von Kämmerer Erich Müller, der seinen letzten Haushalt vorlegte. Dessen „konservative und vorausschauende Finanzpolitik“ habe wesentlich zur Stabilität der Gemeinde beigetragen. Müller kam am 1.9.1986 zur Gemeinde Veitshöchheim, um sich als „Verwaltungsfachangestellter“ ausbilden zu lassen. Nach Ablegung der Fachprüfung II im Juli 1993, die vergleichbar mit dem Aufstieg in den gehobenen Dienst ist, trat Müller Anfang 2002 die Nachfolge des pensionierten Kämmerers Manfred Scholz an. Nach Fortbildung zum Verwaltungsbetriebswirt mit Abschluss im Dezember 2005  leitete er bislang einzigartig im Landkreis bei der Gemeinde die Einführung der kaufmännischen Buchführung, sprich Doppik, im Jahr 2011 ein. Zum Jahresende geht er in den Ruhestand.

Gemeinde stellt sich auf schwierige Zeiten ein

Mit einem Gesamtvolumen von 51,2 Millionen Euro einschließlich Eigenbetrieb hat der Gemeinderat am Dienstagaben den Haushalt für das Jahr 2026 beschlossen.

Neben der Verabschiedung des Haushaltsplanes wurden ebenso einstimmig eine neue Hebesatzsatzung zur Erhöhung der Realsteuern und eine Anpassung der Eintrittspreise für das Geisbergbad ab der Badesaison 2026 beschlossen.

Globale Krisen wirken bis in den Gemeindehaushalt

Die Beratungen standen unter dem Eindruck angespannter finanzieller Rahmenbedingungen, die Bürgermeister Jürgen Götz (CSU) in seiner Haushaltsrede ausführlich darlegte. Der Bürgermeister betonte, dass internationale Entwicklungen zunehmend direkten Einfluss auf kommunale Finanzen nehmen. Steigende Energiepreise, Inflation, wirtschaftliche Unsicherheiten und geopolitische Konflikte führten zu höheren Ausgaben bei gleichzeitig schwieriger Einnahmesituation.

„Selten zuvor waren die äußeren Rahmenbedingungen so schwierig und gleichzeitig so wenig beeinflussbar“, so Götz. Die Folgen zeigten sich konkret in steigenden Baukosten, höheren Personalaufwendungen und sinkenden finanziellen Spielräumen.

💰 Rekordhaushalt mit engem Handlungsspielraum

Der Haushaltsplan weist ein Gesamtvolumen von 47,4 Millionen Euro für die Gemeinde sowie weitere 3,8 Millionen Euro für den Eigenbetrieb aus. Trotz dieser Rekordsumme von 51,2 Mio. Euro bleibt der finanzielle Spielraum begrenzt.

Im Ergebnishaushalt stehen Erträgen von 33,7 Millionen Euro Aufwendungen in Höhe von 32,47 Millionen Euro gegenüber. Daraus ergibt sich ein positives Jahresergebnis von rund 1,29 Millionen Euro – die Voraussetzung für einen formal ausgeglichenen Haushalt.

Anders stellt sich die Situation im Finanzhaushalt dar: Hier ergibt sich ein Defizit von rund 688.000 Euro, das aus Rücklagen gedeckt werden muss.

🙂 Wichtige Kennzahlen:

  • 📊 Erträge: 33,7 Mio. Euro
  • 📉 Aufwendungen: 32,47 Mio. Euro
  • ✅ Jahresergebnis: +1,29 Mio. Euro
  • ⚠️ Finanzhaushalt: - 687.900 Euro

🏗️ Investitionen auf hohem Niveau

Trotz der angespannten Lage hält die Gemeinde an umfangreichen Investitionen fest. Insgesamt sind rund 16,7 Millionen Euro für Infrastrukturmaßnahmen vorgesehen.

Zu den wichtigsten Projekten zählen:

  • 🏫 Ausbau und Erweiterung der Eichendorffschule (Ganztagsbetreuung)
  • 🚒 Feuerwehr und öffentliche Sicherheit
  • 🛣️ Straßen- und Tiefbauprojekte
  • 🏢 Sanierung kommunaler Gebäude
  • 🔥 Ausbau der Fernwärmeversorgung

Steigende Belastungen durch Kreisumlage und Personalkosten

  • 🏛️ Ein wesentlicher Kostentreiber bleibt die Kreisumlage. Bei einem angenommenen Hebesatz von 49,5 Prozent steigt die Belastung für die Gemeinde um rund 1,47 Millionen Euro auf insgesamt etwa 8 Millionen Euro.
  • 👥 Auch die Personalkosten erhöhen sich deutlich: Mit knapp 7 Millionen Euro schlagen unter anderem Tarifsteigerungen und Sonderzahlungen zu Buche.
  • 📉 Gleichzeitig sinken die Schlüsselzuweisungen erheblich – von 1,7 Millionen Euro im Vorjahr auf rund 471.000 Euro.

💳 Rücklagen gehen zurück

Die finanzielle Reserve der Gemeinde und des Eigenbetriebs nimmt spürbar ab.

  • 💰 Anfang 2026: 10,8 Mio. Euro
  • 📉 Ende 2026 (geplant): 6,7 Mio. Euro
  • 💰 Zusätzlich sind Kreditaufnahmen von 4,6 Mio. Euro  vorgesehen.

Haushalt 2026 im Detail

Schloss das Jahresergebnis  2025 aus laufender Verwaltungstätigkeit inklusive Eigenbetrieb noch mit einem Plus von rund 1,4 Millionen Euro ab und verblieb nach Abzug des Kapitaldienstes für die vorhandenen Schulden von 12,13 Millionen Euro noch eine freie Finanzspanne von etwa 1,0 Million Euro, hat  nun Kämmerer Erich Müller für 2026 ein Minus von 717.100 Euro errechnet.

Das Rekord-Defizit im Jahr 2026 scheint aber eine Ausnahme zu sein, denn nach der Sitzungsvorlage des Kämmerers liegt die freie Finanzspanne in den Finanzplanungsjahren 2027 bis 2029 wieder deutlich im Plus.


Der veranschlagte Investitionshaushalt 2026 liegt mit 15,9 Millionen Euro inklusive Versorgungsbetriebe um 7,0 Millionen Euro über dem Ergebnis des Jahres 2025.

Hauptursache für das außergewöhnlich hohe Investitionsvolumen sind mehrere Großprojekte. Dazu zählen insbesondere:

    🏗 der 15,1 Millionen teure Neubau des Hauses der Kinderbetreuung an der Eichendorffschule, der Ende des Jahres seiner Fertigstellung entgegensieht

    🏗 die über vier Jahre gehende insgesamt 7,8 Millionen Euro teure Generalsanierung der Lindentalstraße (Kanalbau z.Zt. an der Arndtstraße angelangt)

🏗 der 6,5 Millionen Euro teure Ausbau der Mainlände am Höchheimer Steg von der Tiergartenstraße bis zur Oberen Maingasse

🏗 sowie die Sanierung des Feuerwehrhauses mit Baubeginn im Spätsommer, für die im Investitionsprogramm bis 2029 5,1 Million Euro vorgesehen sind.

Diese Projekte binden erhebliche finanzielle Mittel und prägen den Haushalt weit über das Jahr 2026 hinaus. Im Hochbau steht dann ab 2027 als nächstes großes Projekt die 3,4 Millionen Euro teure Sanierung des Rathauses an, wo heuer als erstes bereits zur Barrierefreiheit ein Aufzug bis in den ersten Stock eingebaut wurde.

Zur Finanzierung der investiven Ausgaben standen der Gemeinde zum Jahresende 2025 noch 10,8 Millionen Euro an Kassenbestand zur Verfügung.


Notwendig wird es sein, das bereits genehmigte und im Haushalt 2025 festgeschriebene Darlehen in Höhe von 4,6 Millionen Euro zu aktivieren.

Der Schuldenstand der Gemeinde würde dann nach Abzug der Tilgung zum Jahresende 2026 auf 16,3 Millionen Euro ansteigen,  das sind 1.684 Euro pro Einwohner.

Wie Bürgermeister Jürgen Götz berichtete, hatte die Rechtsaufsicht im Landratsamt Würzburg bei der Genehmigung des Haushalts 2025 der Gemeinde eine Haushaltskonsolidierung auferlegt. Nur unter dieser Voraussetzung sei die Kreditaufnahme von 4,6 Millionen Euro genehmigt worden.

Für 2026 sind staatliche Förderungen in Höhe von rund 7,0 Millionen Euro bewilligt. Allerdings verwies der Kämmerer darauf, dass diese Mittel in der Vergangenheit häufig verspätet ausgezahlt wurden. Dies führe zu einer Vorfinanzierung durch die Gemeinde und belaste die Liquidität erheblich.


 

Neue Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer

Um zusätzliche Einnahmen zu generieren, beschloss deshalb der Gemeinderat eine Anpassung der Hebesätze für die kommunalen Realsteuern. Grundlage war eine intensive Vorberatung im Januar sowie ein Abstimmungsgespräch zwischen den Fraktionsvertretern und der Verwaltung im Februar.

Die Hebesätze der Realsteuern wurden wie folgt erhöht:

  • 💶 Grundsteuer A: von 300 Prozent auf 310 Prozent (Erhöhung um 3,33 %)
  • 💶 Grundsteuer B: von 300 Prozent auf 350 Prozent (16,66 %)
  • 💶 Gewerbesteuer: von 315 Prozent auf 350 Prozent (11,11 %)

Die Verwaltung verwies darauf, dass die Steuersätze in Veitshöchheim über viele Jahre hinweg unverändert geblieben waren. Während Grundsteuer A und B von 1974 bis 2011 bei 260 Prozent lagen, wurden sie erst 2012 auf 300 Prozent angehoben. Auch die Gewerbesteuer wurde zuletzt 2012 auf den bis dato gültigen Satz von 315 Prozent festgesetzt. 

Beispiel Grundsteuer B:  

Grundstück: 622 m² (durchschnittliche Gründstücksgröße) - Wohngebäude: EG und DG mit ca. 130 m² Wohnfläche + Doppelgarage - Meßbetrag: 67,93 €
Grundsteuer z.Zt. 203,79 € - nach Erhöhung: 237,76 € = Mehrung  33,97 €

Durch die nun beschlossene Anpassung sollen zusätzliche Einnahmen erzielt werden, die zur Stabilisierung des Haushalts beitragen.


Ingesamt rechnet der Kämmerer 2026 bei der Gewerbesteuer mit einer Steigerung um 935.000 Euro auf die neue Rekordmarke von 7,66 Millionen Euro, während bei der Grundsteuer 334.000 Euro Mehreinnahmen erzielt werden.


Anpassung der Eintrittspreise im Geisbergbad

Neben den steuerlichen Maßnahmen beschloss der Gemeinderat auch eine Gebührenerhöhung im Geisbergbad. Die Eintrittspreise waren zuletzt zur Badesaison 2023 angepasst worden. Mit den Anpassungen erwartet die Gemeinde zusätzliche Einnahmen von rund 58.000 Euro brutto pro Jahr bei Zugrundelegung des Kartenverkaufs wie 2025 (hierzu ergeht ein eigener Bericht - Link nachstehen).



Weiterhin positiv entwickelt sich die Einkommensteuerbeteiligung. Für 2026 rechnet die Gemeinde mit rund 7,95 Millionen Euro.

Zusätzliche Belastungen entstehen durch die stark gestiegene Umlagekraft der Gemeinde, die 2026 bei 16,1 Millionen Euro liegt (Vorjahr: 13,6 Mio. Euro). Ursache sind vor allem die sehr guten Gewerbesteuereinnahmen des Jahres 2024.

Damit kann in etwa der Rückgang der Schlüsselzuweisungen von 1,76 Millionen Euro aus dem Vorjahr auf nun 470.000 Euro kompensiert werden.

 


 Ein großes Loch reißt die Kreisumlage, die von 6,64 Millionen Euro um 1,36 Millionen Euro auf 8,0 Millionen Euro steigt.

Beträchtlich sind die Mehrungen bei den Personalausgaben um 555.000 Euro auf rund 7,0 Millionen Euro und von 614.000 Euro auf 5,04 Millionen Euro beim Sach- und Betriebsaufwand.


Haushalt 2026 in Veitshöchheim: Breite Zustimmung – aber unterschiedliche Akzente der Fraktionen

Der Haushalt 2026 wurde im Gemeinderat von Veitshöchheim mit breiter Mehrheit getragen. In den Stellungnahmen der Fraktionen zeigte sich jedoch deutlich, dass trotz grundsätzlicher Zustimmung unterschiedliche politische Schwerpunkte und Bewertungen bestehen.


🟦 CSU: Klare Linie mit „Dreiklang“ der Haushaltsdisziplin

Für die CSU-Fraktion stellte Sprecher Marc Zenner die schwierige Gesamtlage in den Mittelpunkt. Die vergangenen Jahre seien geprägt gewesen von einer Abfolge globaler Krisen mit direkten Auswirkungen auf kommunale Einnahmen.

🙂 Zentrale Punkte der CSU:

  • 🌍 Unsichere wirtschaftliche Entwicklung belastet Einnahmen
  • 📉 Rückgang von Gewerbe- und Einkommensteuer möglich
  • 🏛️ steigende Pflichtaufgaben, insbesondere Kinderbetreuung
  • 👥 wachsende Personalkosten trotz gleichbleibender Stellen

Zenner betonte, dass die Gemeinde seit Jahren massiv in ihre Infrastruktur investiere und dadurch langfristig finanziell gebunden sei.

🙂 Leitlinie der CSU:

  • 💸 Ausgaben kritisch prüfen und reduzieren
  • 📈 Einnahmen konsequent ausschöpfen
  • ⚖️ Maß halten bei Wünschen und freiwilligen Leistungen

Die CSU kündigte an, weiterhin Zurückhaltung bei neuen Ausgaben zu üben, um die großen Investitionen der kommenden Jahre bewältigen zu können.


🟩 Grüne: Deutliche Kritik an Großprojekten und Fokus auf Prioritäten

Die Fraktion der Grünen, vertreten durch Christina Feiler, richtete den Blick zunächst auf die grundsätzliche Struktur des Haushalts.

🙂 Grundposition der Grünen:

  • 🚰 Pflichtaufgaben haben oberste Priorität (Wasser, Abwasser, Brandschutz, Kinderbetreuung)
  • 🎭 Freiwillige Leistungen machen über 30 % der Ausgaben aus
  • 🏡 Diese Leistungen sind wichtig für Lebensqualität und Standortattraktivität

Gleichzeitig mahnten die Grünen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit diesen freiwilligen Leistungen.

🙂 Forderungen:

  • ⚖️ Einsparungen mit Augenmaß statt „Kahlschlag“
  • 👨‍👩‍👧‍👦 Nutzen für möglichst viele Bürger
  • 💰 geringe Folgekosten und wirtschaftliche Umsetzung
⚠️ Kritik am Großprojekt „Mainlände“

Deutlich positionierte sich die Fraktion beim Umbau der Mainlände („Neue Lände“).

🙂 Zentrale Kritikpunkte:

  • 💶 hohe Gesamtkosten trotz Reduzierung von 11,4 Mio. auf 7,9 Mio. Euro
  • 🏗️ weiterhin erheblicher finanzieller Aufwand für die Gemeinde
  • 📉 eingeschränkter finanzieller Spielraum für andere Projekte

Zwar erhält die Gemeinde rund 60 % Förderung vom Freistaat Bayern, dennoch betonten die Grünen, dass es sich auch hierbei um Steuergelder handle.

🙂 Bewertung der Grünen:

  • 🌳 Projekt bringt hohe Aufenthaltsqualität
  • ⚠️ aber nicht zwingend in dieser Größenordnung notwendig
  • 📊 Mittel könnten an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden

Die Fraktion stellte klar, dass sie einem solchen Projekt unter den aktuellen finanziellen Rahmenbedingungen heute nicht mehr zustimmen würde.

🙂 Konkrete Forderung:

  • ⏸️ Verschiebung weiterer Bauabschnitte
  • ggf. Streichung einzelner Maßnahmen (z. B. Bereich „alter Steg“)

Trotz dieser Kritik stimmen die Grünen dem Haushalt zu – verbunden mit der klaren Ankündigung, künftig noch stärker auf einen sparsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern zu achten.

Redaktionelle Anmerkung:

In ihren Anträgen zum Haushalt 2026 im Oktober 2025 hatten die Grünen am alten Steg gefordert (davon war nun nichts mehr zu hören - bzw. wird gar die Streichung von Maßnahmen am alten Steg vorgeschlagen):

Neuer Standort für Skateranlage gesucht

Seit dem Neubau des Mainstegs ist die Skateranlage samt Basketballkorb weggefallen – ein Verlust, den die Grünen nach wie vor für schmerzlich halten. Bereits im November 2024 hatte die Fraktion beantragt, Ersatz zu schaffen, bisher wurde der Antrag aber nicht behandelt. Nun fordern die Grünen erneut, Mittel im Haushalt 2026 bereitzustellen und einen geeigneten Standort zu suchen. Als Optionen nennt Feiler die Fläche am alten Steg, wo derzeit Wohnmobilstellplätze geplant sind, oder die Wiese hinter dem Abenteuerspielplatz. Der Bedarf an Freizeitangeboten für Jugendliche sei groß.


🟥 SPD: Lebensqualität sichern und gleichzeitig gezielt sparen

Die SPD-Fraktion, vertreten durch Ute Schnapp, schloss sich in vielen Punkten den Vorrednern an, setzte jedoch eigene Akzente.

🙂 Schwerpunkt der SPD:

  • 🏡 freiwillige Leistungen als wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität
  • 📍 wichtiger Faktor für Wohnortwahl und Wirtschaftsansiedlung
  • 💼 indirekter Einfluss auf Einnahmesituation der Gemeinde

Die SPD warnte davor, durch übermäßige Sparmaßnahmen langfristige Nachteile zu erzeugen.

🙂 Position der SPD:

  • ⚖️ ausgewogenes Verhältnis zwischen Sparen und Investieren
  • 🚫 keine überzogene „Kahlschlagpolitik“
  • 🎯 gezielte Förderung mit breitem Nutzen

Gleichzeitig wurde betont, dass „Nice-to-have“-Projekte für kleine Zielgruppen künftig schwerer zu rechtfertigen seien.


🟨 UWG: Realistische Einschätzung und Blick auf Einnahmen

Für die UWG sprach Stefan Oppmann, der – wie Kämmerer Erich Müller – seinen letzten Haushalt begleitete.

🙂 Einschätzung der UWG:

  • 📉 finanzielle Spielräume nehmen seit Jahren ab
  • 🌍 viele Einflussfaktoren liegen außerhalb der Kommune
  • 🏛️ Aufgaben und Anforderungen steigen kontinuierlich

Die UWG begrüßte ausdrücklich die Einigung auf die Erhöhung der Hebesätze.

🙂 Argumentation:

  • 💶 moderate Mehrbelastung für Bürger
  • 🏡 notwendig zur Sicherung des hohen Lebensstandards
  • 📊 Voraussetzung für zukünftige Handlungsfähigkeit

Darüber hinaus brachte die UWG auch neue Einnahmequellen ins Gespräch.

🙂 Perspektivische Überlegungen:

  • 🚗 Einführung oder Ausweitung von Parkgebühren
  • 💡 generelle Prüfung zusätzlicher Einnahmemöglichkeiten

📌 Fazit: Zustimmung mit klaren Warnsignalen

Alle Fraktionen stimmten dem Haushalt 2026 zu – allerdings mit unterschiedlichen Schwerpunkten und deutlichen Hinweisen auf zukünftige Herausforderungen.

 

Fotos und Grafiken: Dieter Gürz

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M
Zur redaktionelen Anmerkung: Mit der Verschiebung oder gar Streichung von Baumaßnahmen im Bereich "Alter Steg" meinte Frau Feiler die geplanten teuren Umbauten wie Mainterasse oder Parkplatzumbau. Ein Skaterplatz ist dort ja bisher gar nicht geplant sondern wurde, wie Sie ja schreiben, im Oktober 2025 dort als möglicher künftiger Standort vorgeschlagen. Ich hoffe doch sehr, dass nicht nur die Grünen den Verlust der Skateranlage für schmerzlich halten. Eine Standortentscheidung für eine neue Anlage sollte im neuen Gemeinderat baldmöglichst getroffen werden. Ob nun am alten Steg oder an einer zentraleren Stelle - die Grünen werden sich dafür weiter einsetzen.
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