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Dialog mit der Truppe: MdL Jungbauer und Bürgerbeauftragter Fackler bei der 10. Panzerdivision in Veitshöchheim

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Informationen aus erster Hand bei der 10. Panzerdivision in Veitshöchheim. Von links: MdL Björn Jungbauer (CSU), Bürgerbeauftragter und MdL Wolfgang Fackler (CSU), Generalmajor Jörg See, 1. Bürgermeister Jürgen Götz und Brigadegeneral André Abed.

Bild: Büro Jungbauer / Matthias Ernst

Austausch zur sicherheitspolitischen Lage

Der Bundeswehrstandort Veitshöchheim stand im Mittelpunkt eines politischen Besuchs: Angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen in Europa haben der Landtagsabgeordnete Björn Jungbauer (CSU) und Bayerns Bürgerbeauftragter MdL Wolfgang Fackler (CSU) die 10. Panzerdivision der Bundeswehr in Veitshöchheim besucht

Schlüsselrolle des Standorts Veitshöchheim

Empfangen wurden die Gäste von Generalmajor Jörg See, Kommandeur der 10. Panzerdivision, sowie Brigadegeneral André Abed, Kommandeur der Divisionstruppen. Im Austausch mit der militärischen Führung wurde deutlich, welche zentrale Rolle der Standort Veitshöchheim innerhalb der Bundeswehr einnimmt. Von hier aus wird unter anderem der Aufbau der neuen Panzerbrigade 45 „Litauen“ koordiniert.

Panzerbrigade 45 als Beitrag zur NATO-Ostflanke

Die Panzerbrigade 45 ist Teil der verstärkten NATO-Ostflanke und ein zentraler Beitrag Deutschlands zur kollektiven Verteidigung. Generalmajor See betonte, dass der dauerhafte Einsatz in Litauen ein deutliches Zeichen der Bündnissolidarität und der Abschreckung darstelle. Gleichzeitig sei dieser Auftrag mit hohen Anforderungen an Einsatzbereitschaft und Durchhaltefähigkeit der Soldaten verbunden - – und damit auch an den Standort Veitshöchheim. Dies erfordere verlässliche politische Rahmenbedingungen.

Klare Unterstützung aus der Politik

Bayerns Bürgerbeauftragter Wolfgang Fackler, zugleich Wehrpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, betonte: „Sicherheit und Verteidigung gehen uns alle an – ohne sie gibt es keine Freiheit und keinen Frieden.“

Stimmkreisabgeordneter Björn Jungbauer bekräftigte die Haltung der CSU zur Bundeswehr: „Bayern ist Bundeswehrland. Als CSU stehen wir fest an der Seite unserer Soldaten. Gerade in der aktuellen Lage gilt: Verteidigung durch Abschreckung ist Voraussetzung dafür, Frieden und Sicherheit in Europa zu erhalten.“
Politische Initiativen wie das Bundeswehrgesetz und der Masterplan für die Bundeswehr seien Ausdruck dieser Verantwortung.

Bedeutung des direkten Dialogs

Wolfgang Fackler hob den persönlichen Austausch mit der Truppe hervor: „Der Dialog mit der Truppe ist unverzichtbar. Nur wenn Politik, Verwaltung und Bundeswehr im engen Gespräch bleiben, können Herausforderungen realistisch eingeschätzt und Verbesserungen auf den Weg gebracht werden.“

Gemeinde steht fest zum Bundeswehrstandort

Begleitet wurde der Besuch von Veitshöchheims 1. Bürgermeister Jürgen Götz. Er hob die enge Verbundenheit der Gemeinde mit der Bundeswehr hervor: „Die Bundeswehr prägt Veitshöchheim seit Jahrzehnten. Der Standort ist ein wichtiger Teil unseres Gemeindelebens – sicherheitspolitisch, aber auch gesellschaftlich.“

Dank und Wertschätzung für die Soldaten

Zum Abschluss dankten Jungbauer, Fackler und Götz den Soldaten ausdrücklich für ihren Einsatz. Der Besuch habe einmal mehr gezeigt, wie wichtig Wertschätzung, politische Rückendeckung und ein kontinuierlicher Dialog für eine leistungsfähige Bundeswehr sind.

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