Veitshöchheimer Gemeinderat stimmt Übernahme des Defizits von 28.500 Euro im letzten Schuljahr für AWO-Mittagsbetreuung zu
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Gemeinderatsbeschluss: Neue Bäume für den Alten Friedhof in Veitshöchheim
In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurden im Rathaus auch neue Bäume für den Alten Friedhof, Wahlhelfer-Satzung und AWO-Defizitübernahme beschlossen.
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Die AWO Mittagsbetreuung für Grundschulkinder in Veitshöchheim befindet sich derzeit (aufgrund von Platzmangel in den Schulgebäuden) in folgenden Ausweichräumen: Im Dachgeschoss des Rathaus-Mittelbaus, Erwin- Vornberger- Platz 2 und in unmittelbarer Nähe in der Kirchstraße 36 (neben dem Haus der Begegnung - Foto von der Eröffnung im Oktober 2022) - Foto Dieter Gürz
Gemeinde übernimmt erneut Fehlbetrag
Die Gemeinde Veitshöchheim unterstützt auch weiterhin die Mittagsbetreuung an der Grundschule: In seiner Sitzung am Dienstag, 18.11.2025 hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, das von der Arbeiterwohlfahrt Veitshöchheim e.V. (AWO) beantragte Defizit für das Schuljahr 2024/2025 in Höhe von rund 28.500 Euro zu übernehmen.
Angespannte Finanzlage bei der AWO
Die AWO hatte in einem Schreiben vom 23. September 2025 auf die angespannte finanzielle Situation hingewiesen. Trotz der zuletzt leicht erhöhten staatlichen Zuschüsse – pro Gruppe fließen inzwischen 12.978 Euro statt 12.600 Euro – reichen die Fördermittel nicht aus, um die deutlich gestiegenen Personal- und Sozialkosten zu decken. Besonders problematisch sei, dass die staatliche Förderung nicht pro betreutem Kind, sondern nur pro Gruppe mit mindestens zwölf Kindern gewährt werde. Bleibt diese Mindestzahl unterschritten, entfällt der Zuschuss vollständig.
Gemeinde trägt Defizite seit Jahren
Die Gemeinde hatte bereits in den Vorjahren die jeweiligen Fehlbeträge übernommen: rund 32.000 Euro im Jahr 2024, rund 36.000 Euro 2023 und rund 20.000 Euro 2022. Auch in diesem Jahr empfiehlt die Verwaltung die Übernahme, um die Betreuung am Standort zu sichern und die Qualität der pädagogischen Arbeit aufrechtzuerhalten. Die gemeindliche Beteiligung über den staatlichen Personalkostenzuschuss hinaus sei notwendig, „sonst bleibt es nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, hieß es aus der Verwaltung.
Wichtiger Baustein für den Ganztagsanspruch
Mit Blick auf den ab 2026 geltenden Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung bewertet der Gemeinderat die Mittagsbetreuung als wichtigen Baustein der örtlichen Schulkinderbetreuung. Die Verwaltung wurde beauftragt, den Fehlbetrag an die AWO auszuzahlen.