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Kommunalwahlen 8. März 2026: Grüne Veitshöchheim setzen auf frische Kräfte - Kandidatenliste mit elf Frauen und neun Männern

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Fotoshooting der Kandidierenden der Grünen für die Gemeinderatswahl am 8.3.2026 bei der Aufstellungsversammlung am 13. November 2025 im Escavinum von links: Kerstin Hadamek, Simon Sammler, Christopher Seidel, Gabi Waldeck-Düll, Lorenz Flammersberger, Ramona Pretz, Dr. Verena Delle Donne, Martin Husch, Christina Feiler, Sissi Baudach, Beate Hofstetter, Stefanie Müller, Prof. Dr. Eva-Maria Kieninger. Es fehlen: Dr. Christian Hartung, Holger Keß, Sigrid Kohm, Dr. Gert Noll, Sophia Puchner, Rainer Schwander, Hannes Klemenz - Foto: Kim Baudach

Nach CSU, SPD und UWG hat nun auch der Ortsverband der Grünen in Veitshöchheim durch Pressemitteilung vom 17. November 2025 seine Kandidatenliste für die Gemeinderatswahl 2026 bekanntgegeben. Einziger Bürgermeisterkandidat ist bislang Jürgen Götz (CSU), seit 2014 im Amt.

Bei der Aufstellungsversammlung der Grünen am 13. November 2025 im Escavinum wurden elf Frauen und neun Männer sowie drei Ersatzkandidierende nominiert: 


Die Kandidaten im Überblick

  1. 1. Christina Feiler, Bezirksrätin, Gemeinderätin

  2. 2. Martin Husch

  3. 3. Sissi Baudach

  4. 4. Christopher Seidel

  5. 5. Beate Hofstetter, Gemeinderätin

  6. 6. Lorenz Flammersberger

  7. 7. Dr. Verena Delle Donne

  8. 8. Ramona Pretz

  9. 9. Gabi Waldeck-Düll

  10. 10. Simon Sammler

  11. 11. Stefanie Müller

  12. 12. Dr. Christian Hartung

  13. 13. Sophia Puchner

  14. 14. Holger Keß

  15. 15. Kerstin Hadamek

  16. 16. Dr. Gert Noll

  17. 17. Prof. Dr. Eva-Maria Kieninger

  18. 18. Rainer Schwander

  19. 19. Sigrid Kohm

  20. 20. Hannes Klemenz

Ersatzkandidierende:

  1. 1. Ilse Bolkart

  2. 2. Andreas Feiler

  3. 3. Lisa Walter-Husch


Rückblick auf die Wahl 2020

Bei der letzten Wahl im März 2020 konnten sich die Grünen als Wahlsieger betrachten: Sie steigerten ihr Ergebnis aus dem Jahr 2014 um fast zehn Prozent auf 22,22 Prozent und errangen trotz Reduzierung der Sitze im Gemeinderat von 24 auf 20 insgesamt fünf Mandate statt zuvor drei. Die Grünen stellten damit die zweitstärkste Fraktion hinter der CSU (neun Sitze + Bürgermeister) und vor SPD sowie UWG mit jeweils drei Sitzen.

Während der laufenden Wahlperiode kam es bei den Grünenzu drei Wechseln: Ende Juni 2020 wurde Beate Hofstetter Nachrückerin für Bettina Fraas. Bernd Müsing rückte im August 2021 für Josefine Feiler nach; nach dessen Ausscheiden folgte am 8. Oktober 2024 Dr. Sabine Stepper.


Bilanz der vergangenen Wahlperiode

In ihrer Rückschau verwies Christina Feiler auf zentrale Projekte der vergangenen Wahlperiode, die auf grüne Initiativen zurückgehen: das Klimaschutzkonzept mit der neuen Stelle eines Klimaschutzmanagers sowie die frühzeitig beantragte Wärmeleitplanung. Auch kleinere, sichtbare Verbesserungen im Ortsbild seien Ergebnis grüner Anträge – etwa neue Trinkwasserbrunnen, zusätzliche Schattenplätze, barrierefreie Bushaltestellen, abgesenkte Bordsteine im Altort sowie erweiterte Spielangebote für Kinder.

Besonders hob Feiler den Einsatz für den Erhalt des Baumbestands an der Pont-l’Eveque-Allee hervor sowie die Schaffung eines Arbeitskreises Inklusion als Bindeglied zwischen Gemeinderat und Betroffenen.


Neue und bekannte Gesichter auf der Liste

Von den derzeit fünf Gemeinderatsmitgliedern kandidieren 2026 nur noch die Bezirksrätin und Fraktionsvorsitzende Christina Feiler (1) sowie Beate Hofstetter (5). Nicht mehr zur Wahl stellen sich Günter Thein, Bernhard von der Goltz und Dr. Sabine Stepper.

Unter den 20 Namen der Grünen-Liste sind 16 Neulinge. Aus dem Jahr 2020 sind neben Feiler und Hofstetter noch Holger Keß auf Platz 14 und Rainer Schwander auf Platz 18 vertreten. Hinter Spitzenkandidatin Christina Feiler folgen auf den Plätzen zwei und drei die am 15. Oktober 2025 vom Ortsverband neugewählte Doppelspitze  Martin Husch und Sissi Baudach.


Hohe Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen

Die Geschlechterverteilung von elf Frauen und neun Männern sowie mehrere Bewerbungen für einzelne Listenplätze zeigen laut Pressemitteilung eine „außergewöhnlich hohe Bereitschaft“, Verantwortung zu übernehmen. Die Liste beinhalte ein breites Spektrum aus kommunalpolitisch Erfahrenen und neuen Gesichtern, die Expertise in nachhaltiger Ortsentwicklung, sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Infrastruktur einbringen wollen. Man fühle sich mit der voll besetzten Liste,„in Breite und Tiefe gut aufgestellt“, um flexibel auf kommende Herausforderungen reagieren zu können.

Die Einzelvorstellungen hätten gezeigt, wie viel Wissen, Expertise und Potenzial die Kandidierenden einbringen. Feiler: "Dies bildet eine solide Basis für weitere sechs Jahre nachhaltige, sozial gerechte und zukunftsweisende Kommunalpolitik".

„Es herrscht Aufbruchstimmung“, wurde betont. Sie spiegele sich auch in den vielen Bürgern wider, die sich in den vergangenen Wochen intensiv mit lokalen Programmpunkten befasst hätten.


Erstes Kennenlernen beim „Wunsch-Punsch“

Die erste Gelegenheit, die Kandidierenden persönlich kennenzulernen, bietet sich bereits am Freitag, 21. November, beim traditionellen „Wunsch-Punsch“ der Grünen. Von 16 bis 18 Uhr laden sie am Kirchplatz zum Gespräch ein; Besucher können dort Fragen stellen, Wünsche äußern und sich über die Ziele für die neue Legislaturperiode informieren.

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