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Verschönerungsverein zieht positive Bilanz beim Blumenschmuckwettbewerb 2025 - 220 Objekte an drei Tour-Tagen (6.6., 11.7. und 1.8.) bewertet

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Der dritte und letzte Rundgang des Blumenschmuckwettbewerbes  2025 "Balkon, Fenster und Blumenkästen" fand am 1. August 2025 statt, im Bild v.l.n.r. die Juroren Burkard Löffler (Vereinsvorsitzender), Biologin Gisela Heppel und Gärtnermeister Rainer Funk sowie Fotograf Hubert Hanke und Organisator Heiner Bauer (zweiter Vorsitzender)

Blumen- und Rosenschmuckbewertung erstmals über drei Tage – Vorsitzender Burkard Löffler lobt Engagement der Bevölkerung

Erstmals hat der Verschönerungsverein Veitshöchheim seine traditionelle Blumen- und Rosenschmuckbewertung auf drei Tage ausgeweitet. Diese zeitliche Streckung ermöglichte eine intensivere und differenziertere Begutachtung der rund 220 zur Bewertung vorgeschlagenen Objekte.

Bereits am 6. Juni begutachtete eine Jury des Verschönerungsvereins die schönsten Rosenoasen Veitshöchheims, ehe dann am 11. Juli  eine weitere Jury sich auf den Weg machte, um blühende Vorgärten und farbenfrohe Hausfronten zu bewerten (siehe nachstehende Links).

Am 1. August stand dann die 3. Tour zur Bewertung des Blumenschmucks an "Balkon, Fenster und Blumenkästen" an.

Eine Augenweide: Der farbenprächtige Balkonschmuck von Irene Dürr in der Schönstraße begeistert auch in diesem Jahr – wie schon seit 20 Jahren. Seit der Verschönerungsverein auch die Außenbezirke in die Bewertung einbezieht, zählt sie regelmäßig zu den Spitzenplätzen. Welcher Platz es heuer ist, bleibt auf Wunsch des Bürgermeisters noch ein Geheimnis bis zur Preisverleihung im Herbst.

In bewährter Weise war Heinrich Bauer, stellvertretender Vorsitzender des Vereins, vorab mit dem Fahrrad unterwegs, um eine Vorauswahl zu treffen. Zur eigentlichen Bewertung rückte dann ein sechsköpfiges Team aus: Die Biologin Gisela Heppel, Gärtnermeister Rainer Funk und der Vereinsvorsitzende Burkard Löffler nahmen die Beurteilung vor. Hubert Hanke, Ingenieur für Zierpflanzen und Ehrenmitglied des Vereins, hielt alle bewerteten Objekte fotografisch fest. Für die Logistik sorgte Kassier Wolfgang Kraus, der die Gruppe chauffierte. 

Insgesamt 76 Objekte entfielen auf die Kategorie "kleiner Blumenschmuck", also Fenster- und Balkonschmuck – darunter 16 von Gewerbetreibenden. Der häufige Regen bis zum 1. August hinterließ jedoch Spuren: Vor allem großblütige Sorten wie Petunien und viele Geranien litten unter der Nässe und präsentierten sich weniger üppig als in Vorjahren. Robuster zeigten sich hingegen kleinblütige Arten wie die beliebten Zauberglöckchen (Calibrachoa), die mit Farbenfreude und Blühfreudigkeit überzeugten.

Die Gesamtbewertung basierte auf mehreren Kriterien, wobei der Gesamteindruck mit 40 von 100 möglichen Punkten das stärkste Gewicht hatte. Entscheidenden Einfluss hatte hier vor allem der Blütenreichtum – oft mehr als der reine Pflegezustand. Aspekte wie Vielfalt und Insektenfreundlichkeit flossen ebenfalls ein, machten jedoch nur je fünf Punkte aus. Gerade bei eng beieinanderliegenden Bewertungen gaben diese Kriterien oft den Ausschlag über die Platzierung.

Trotz des Trends zu weniger Blumenschmuck im Ort sieht der Vorsitzende Burkard Löffler auch Erfreuliches: „Wir freuen uns über jedes einzelne Hausobjekt mit liebevoll gestaltetem Blumenschmuck – und ganz besonders, wenn sich neue Blumenfreunde dazugesellen.“ Allen Teilnehmenden sprach er seinen herzlichen Dank aus: „Ihr Engagement dient nicht nur der Verschönerung unseres Ortsbilds, sondern auch dem Wohl unserer Mitbürger, Gäste und der Umwelt.“

Fotos Dieter Gürz

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