Weinprobe des SPD-Ortsvereins Veitshöchheim: Spitzenweine, Überraschungen und ein neues Weinkönig-Paar
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Edle Tropfen, kulinarische Köstlichkeiten und so manche Überraschung: Bei der Weinprobe des SPD-Ortsvereins Veitshöchheim am Freitag, 30. Oktober 2026, in der Wiener Botschaft kamen sowohl erfahrene Weinkenner als auch neugierige Anfänger auf ihre Kosten. Eine spannende Blindverkostung, fachkundige Erläuterungen und ein geselliges Miteinander sorgten für einen unterhaltsamen Abend.
Mit einem spritzigen Sektempfang begann die Veranstaltung in heiterer Atmosphäre. Noch bevor die eigentliche Weinprobe startete, stand zunächst eine Ehrung auf dem Programm: Wolfgang Radünz, Gewinner der Weinprobe des Vorjahres, wurde für seinen damaligen Erfolg ausgezeichnet.
Anschließend waren die Geschmacksnerven der Gäste gefragt. Bei einer Blindverkostung galt es, fünf unterschiedliche Weine möglichst treffsicher zu erkennen und richtig zuzuordnen.
Die besondere Herausforderung des Abends: Unter den fünf Weinproben versteckte sich ein sogenannter „Pirat“ – ein ausgesprochen preisgünstiger Wein. Die spannende Frage lautete: Lässt sich ein hochwertiger Spitzenwein tatsächlich zuverlässig von einem einfachen Wein aus dem Tetrapack unterscheiden?
Die Auflösung sorgte für reichlich Gesprächsstoff. Ausgerechnet einer der Spitzenweine war aufgrund seiner ungewöhnlichen Komposition von zahlreichen Teilnehmern für den vermeintlichen Billigwein gehalten worden.
Auch eine weitere Erkenntnis überraschte: Ein Frankenwein zählt zu den internationalen Spitzenweinen. Eine bemerkenswerte Tatsache, zumal die fränkische Weinregion vor allem für ihre Weißweine bekannt ist.
Dass die Blindverkostung selbst für erfahrene Weinfreunde keine leichte Aufgabe war, zeigte sich bei der Auswertung. Keinem Teilnehmer gelang es, alle fünf Weine richtig zuzuordnen.
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Mit jeweils drei richtigen Antworten setzten sich schließlich Margit Dürrhack und Edgar Schneider durch. Beide wurden zum neuen Weinkönig-Paar gekürt und durften sich über ihren gemeinsamen Erfolg freuen.
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Für eine humorvolle Diskussion sorgte anschließend die Frage, wer die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen durfte. Dabei handelte es sich um einen kunstvoll eingefassten Bocksbeutel, den das Veitshöchheimer Original Heinrich Bauer angefertigt hatte.
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Wesentlichen Anteil am gelungenen Abend hatte Sommelier Thomas Seitz, der die Weinverkostung mit interessanten und fachkundigen Erläuterungen begleitete. Seine Ausführungen vermittelten Wissenswertes über die ausgeschenkten Weine und machten die Verkostung auch für weniger erfahrene Teilnehmer zu einem besonderen Erlebnis.
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Für das leibliche Wohl sorgten die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Veitshöchheim, die ein reichhaltiges Buffet vorbereitet hatten. Die besondere Atmosphäre der Wiener Botschaft bot den passenden Rahmen für anregende Gespräche und geselliges Beisammensein.
So bleibt die Weinprobe 2026 nicht nur wegen ihrer überraschenden Geschmackserlebnisse, sondern auch als rundum gelungener geselliger Abend in Erinnerung.
Textquelle: Olga Kämmer
Fotos: Andreas Kramer