Große Ehre für die Veitshöchheimer NaturFreunde: Bayernweiter NaturFreunde-Tag zu Gast
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Unter dem Motto „Miteinander stark vor Ort“ wurde das Naturfreundehaus „Zum kalten Brunnen“ am Tag der Deutschen Einheit, 3. Oktober 2026, zum Treffpunkt der NaturFreunde aus ganz Bayern. Wandern und Naturerlebnis, Umweltschutz und Jugendarbeit, gesellschaftlicher Dialog und Demokratie, Spiel, Zauberei, Musik und Geselligkeit verbanden sich zu einem vielseitigen Aktionstag.
Für die NaturFreunde-Ortsgruppe Veitshöchheim war es eine besondere Ehre, dass der Landesverband Bayern der NaturFreunde Deutschlands den diesjährigen bayernweiten NaturFreunde-Tag nach Veitshöchheim gelegt hatte. Rund 50 Mitarbeiter des Landesverbandes aus ganz Bayern wirkten am ganztägigen Programm mit. Hinzu kamen Gäste und Mitglieder verschiedener Ortsgruppen.
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Während der Landesverband die zahlreichen inhaltlichen Angebote gestaltete, übernahm die Veitshöchheimer Ortsgruppe als Gastgeber einen wesentlichen Teil der Organisation vor Ort und insbesondere die Bewirtung der Gäste
Jürgen Schrader: Besondere Ehre für die Ortsgruppe
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Zur offiziellen Eröffnung um 10.30 Uhr begrüßte Jürgen Schrader, Vorsitzender der NaturFreunde-Ortsgruppe Veitshöchheim, die Gäste. Für die Ortsgruppe sei es eine besondere Ehre, Gastgeber des bayerischen NaturFreunde-Tages zu sein.
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Schrader dankte insbesondere den zahlreichen Helfern aus der eigenen Ortsgruppe sowie den weiteren beteiligten Ortsgruppen und der NaturFreundejugend. Dass der Landesverband Veitshöchheim als Veranstaltungsort ausgewählt hatte, war zugleich eine Anerkennung für die aktive Arbeit der örtlichen NaturFreunde.
Axel Körber: „Das ist euer Tag“
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Den offiziellen Startschuss gab anschließend Axel Körber, Landesvorsitzender der NaturFreunde Bayern. Er würdigte zunächst ausdrücklich das Engagement der Gastgeber. „Ihr macht eine tolle Arbeit“, rief Körber den Veitshöchheimer NaturFreunden zu.
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Für ihn hatte der Tag zwei wesentliche Ziele: Einerseits sollten die NaturFreunde zeigen, wie vielfältig ihre Arbeit ist, andererseits sollte auch das gemeinsame Feiern nicht zu kurz kommen.
„Es ist auch NaturFreunde-Tag. Das ist euer Tag. Das ist der Tag, an dem wir uns auch einmal feiern können“, sagte Körber. Natur erleben, gemeinsam unterwegs sein und Freunde treffen gehörten für ihn zusammen. Mit dem traditionellen NaturFreunde-Gruß „Berg frei!“ erklärte er den Aktionstag für eröffnet.
Bürgermeister Jürgen Götz: „Miteinander stark vor Ort“ wird gelebt
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Auch Bürgermeister Jürgen Götz hieß die Teilnehmer willkommen. Das Motto „Miteinander stark vor Ort“ passe besonders gut zu Veitshöchheim und zur Arbeit der NaturFreunde. Dieses Miteinander werde zwischen Ortsgruppe und Gemeinde bereits seit Jahrzehnten gelebt, betonte Götz und dankte den NaturFreunden für ihr Engagement.
Der Bürgermeister schlug zugleich eine Brücke zu einem weiteren Ereignis an diesem Tag. In Veitshöchheim hielt sich eine Jugendgruppe aus der italienischen Partnergemeinde Greve in Chianti auf. Der Austausch stand unter anderem im Zusammenhang mit dem deutsch-italienischen kommunalen Partnerschaftspreis der Staatspräsidenten Sergio Mattarella und Frank-Walter Steinmeier und verband Erinnerungskultur mit Natur- und Umweltthemen.
Während die NaturFreunde zu ihren Wanderungen aufbrachen, waren auch die italienischen Jugendlichen in Richtung EU-Mittelpunkt unterwegs. Dort kam es mit Musikern aus Veitshöchheim und der italienischen Banda di Panzano zusätzlich zu einer musikalischen Begegnung.
„Rundum ein tolles Miteinander“, fasste Götz zusammen.
Soziale Wanderungen: Gemeinsam Wege finden
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Um 11 Uhr startete die erste Soziale Wanderung mit dem Landtagsabgeordneten Volkmar Halbleib (SPD),
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um 13 Uhr folgte eine zweite mit der Landtagsabgeordneten Kerstin Celina (Bündnis 90/Die Grünen). Wanderführer der Veitshöchheimer Ortsgruppe begleiteten die Touren zum EU-Mittelpunkt.
Bei den Sozialen Wanderungen ging es nicht allein um Bewegung in der Natur. Sie sollten Gelegenheit bieten, über gesellschaftliche Fragen ins Gespräch zu kommen – ganz in der NaturFreunde-Tradition, Naturerlebnis mit sozialem und gesellschaftlichem Engagement zu verbinden.
Bei der Wanderung mit Halbleib stand insbesondere der gesellschaftliche Zusammenhalt im Mittelpunkt. Der Tag der Deutschen Einheit bot den Ausgangspunkt, um über demokratisches Miteinander, gesellschaftliche Gräben und die Frage zu sprechen, wie trotz unterschiedlicher Auffassungen gemeinsame Wege gefunden werden können.
Halbleib stellte die NaturFreunde als Beispiel für gelebtes demokratisches Miteinander heraus: Gemeinsame Ziele erfordern konstruktive Lösungen, Kompromisse und die Bereitschaft, unterschiedliche Auffassungen auszuhalten.
Das Wandern wurde dabei zum Bild für Demokratie: Gemeinsam unterwegs zu sein bedeutet, einen Weg zu finden, auch wenn dieser anstrengend ist und Widerstände mit sich bringt. Entscheidend sei nicht nur das Ziel, sondern ebenso der Weg, den man gemeinsam wählt.
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Escape Game: Fakten von Fälschungen unterscheiden
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Zeitgleich zur ersten Wanderung begann um 11 Uhr der erste Durchgang des Adventure Games „Die Geheimprotokolle des Professors“. Ein zweiter Durchgang folgte um 14.30 Uhr.
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In Kleingruppen gingen die Teilnehmer auf Spurensuche und mussten Fakten von Fälschungen unterscheiden, Hinweise prüfen und Zusammenhänge erkennen. Das Spiel griff Themen wie Fake News, Verschwörungstheorien und Antisemitismus auf.
Dabei ging es nicht nur um das Lösen eines Falls. Spielerisch wurde vermittelt, Informationen zu hinterfragen, Quellen zu prüfen und unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen. Teamarbeit, genaues Hinsehen und gemeinsames Nachdenken waren gleichermaßen gefragt.
„Sprechen & Zuhören“: Erst verstehen, statt sofort zu widersprechen
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inen anderen Weg des gesellschaftlichen Austauschs bot das Dialogformat „Sprechen & Zuhören“. Geschäftsführerin Brigitte Schneider erläuterte das Prinzip: Nicht das schnelle Gegenargument, sondern zunächst das Zuhören steht im Mittelpunkt.
Jeder Teilnehmer bekam drei Minuten Redezeit, während die anderen ausschließlich zuhörten. Rückfragen und unmittelbare Erwiderungen waren zunächst nicht vorgesehen. Als mögliche Fragestellung nannte Schneider: „Wie geht es mir mit dem gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft?“
Die Teilnehmer sollten aus ihrer persönlichen Perspektive berichten. Die Idee: Wer beim Zuhören nicht bereits seine Erwiderung vorbereitet, erfährt mehr darüber, was den anderen bewegt und warum er etwas anders wahrnimmt.
Sieben Tafeln gegen die Kippenflut
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Ein weiterer Schwerpunkt galt dem achtlos weggeworfenen Kippenmüll.
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Auf sieben großformatigen Informationstafeln informierten die NaturFreunde über die Folgen von Zigarettenkippen für Natur und Umwelt.
Themen waren unter anderem Schadstoffe und Mikroplastik, die Belastung von Gewässern, die lange Zersetzungsdauer sowie ökologische Folgen des Tabakanbaus. Überschriften wie „Billionenfach weggeschnippt“, „Ein Müllproblem für Jahrhunderte“, „Aus der Kippe auf den Teller“ und „Was tun gegen die Kippenflut?“ machten auf das oft unterschätzte Problem aufmerksam.
Im Vorfeld waren Kindergärten zu einer Kippensammelaktion eingeladen worden. Leider beteiligte sich keiner der kontaktierten Kindergärten, sodass auch die geplante Preisverleihung entfallen musste.
Die sieben Tafeln erfüllten dennoch ihren Aufklärungszweck und machten zugleich deutlich, dass sich die NaturFreunde nicht nur als Wander- und Freizeitverband, sondern ebenso als Umweltverband verstehen.
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Ergänzend informierte als Energieberater der Verbraucherzentrale Bayern Reinhold Noe aus Thüngersheim über Energuefragen.
Mr. Flo: Magie aus nächster Nähe
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Für einen unterhaltsamen Akzent sorgte Zauberkünstler Mr. Flo. Nach seiner Bühnenshow um 12.30 Uhr war er noch mehrere Stunden mit Close-up-Magie im Naturfreundehaus unterwegs.D
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Dabei wurden die Besucher nicht nur zu Zuschauern. Bei der Tischzauberei erlebten sie Karten, Münzen und andere Alltagsgegenstände aus nächster Nähe und wurden teilweise selbst in die Tricks einbezogen. Gerade diese persönliche Form der Zauberei sorgte für erstaunte Gesichter, spontane Gespräche und zahlreiche kleine magische Momente.
Mr. Flo nahm sich Zeit für die einzelnen Gruppen und passte seine Darbietungen der jeweiligen Situation am Tisch an. Damit wurde die Zauberei zugleich zu einem weiteren Begegnungsangebot des Tages.
Der seit mehr als 20 Jahren hauptberuflich tätige Zauberkünstler aus der Region Würzburg zog anschließend ein positives Resümee: „Ich habe mich sehr gefreut, den Naturfreundetag mit meiner Bühnenshow und der anschließenden Tischzauberei begleiten zu dürfen. Besonders schön war, wie offen und herzlich die Gäste die Magie aufgenommen haben.“
Rätseln, Demokratie testen und gemeinsam aktiv sein
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Beim Pubquiz, moderiert von Landesvorstandsmitglied Florian Grammel, waren Wissen, Teamgeist und Humor gefragt. Die Fragen drehten sich um die NaturFreunde, aber auch um manches „unnütze Wissen“.
Demokratie spielerisch auf die Probe gestellt
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Wie gut sich die Besucher mit Demokratie und den NaturFreunden auskannten, konnten sie außerdem bei einem digitalen Quiz der Fachgruppe Stärkenberatung testen. Per QR-Code wurde das Smartphone zum Quizgerät; nach der Teilnahme wartete am Stand eine kleine Belohnung.
NaturFreunde-Rallye: Acht Stationen für Jung und Alt
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Auch die NaturFreunde-Rallye verband Spaß und gemeinsames Aktivsein. An acht Stationen waren Geschicklichkeit, Köpfchen und Teamgeist gefragt. Becherstapeln, Wassertransport mit dem Schwamm, Balanceübungen, Teebeutel-Weitwurf, Buchstabenjagd sowie Gedächtnis- und Rätselaufgaben sorgten für Abwechslung.
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Becherstapeln
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Balanceübungen
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Teebeutel-Weitwurf,
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Gedächtnis- und Rätselaufgaben
Mitmachen von Bogenschießen bis Duftorgel
Zahlreiche Angebote liefen während des gesamten Tages.
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Beim Bogenschießen konnten Besucher ihre Treffsicherheit testen,
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im Wald hinter dem Naturfreundehaus wartete ein Niedrigseilgarten.
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Hinzu kamen Fotobox, Umweltdetektivquiz, Ausmalangebote, Buttonmaschine und Duftorgel.
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Einen besonderen Stellenwert hatte die Jugendarbeit.
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Dazu kamen Verkaufs-, Informations- und Beratungsstände der NaturFreunde Bayern, der NaturFreundejugend Bayern, der Main-Schmecker-Genossenschaft und der Verbraucherzentrale Bayern.
So wurde auf dem Gelände sichtbar, wie unterschiedlich die Bereiche sind, in denen sich die NaturFreunde engagieren.
Die Ortsgruppe sorgte für die Bewirtung
Während der Landesverband das umfangreiche Aktionsprogramm stemmte, hatten die ehrenamtlichen Helfer der Veitshöchheimer Ortsgruppe alle Hände voll zu tun, die Gäste zu bewirten.
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uf der Speisekarte standen unter anderem fränkische Bratwürste mit Kartoffelsalat oder Sauerkraut, Kartoffel- und Kürbissuppe, Chili con Carne, angemachter Camembert, gebackener Schafskäse und Grillkäse. Dazu gab es Kaffee, Kuchen und Torten.
Damit trug die Ortsgruppe wesentlich dazu bei, dass aus dem Informations- und Aktionstag zugleich ein geselliges Treffen wurde.
Zur Kaffeezeit füllte sich der Waldgarten
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Ein differenziertes Resümee zog Sigi Hofmann, Vergnügungswart der Veitshöchheimer Ortsgruppe. Während sich die Resonanz auf manche Angebote des Landesverbandes bis zur Kaffeezeit noch in Grenzen hielt, änderte sich das Bild am Nachmittag deutlich.
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Immer mehr Gäste strömten zum Naturfreundehaus. Wie groß der Andrang wurde, zeigte sich an der Kuchentheke: 21 von Mitgliedern gespendete Kuchen waren im Nu vergriffen.
Unter den Besuchern waren nach Hofmanns Angaben Gäste aus ganz Unterfranken sowie Mitglieder befreundeter NaturFreunde-Ortsgruppen, unter anderem aus Kitzingen, Zeil, Schweinfurt und Scheinfeld. Auch aus Nürnberg und München waren NaturFreunde nach Veitshöchheim gekommen.
Duo Meschugge sorgte für den stimmungsvollen Ausklang
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Zum Höhepunkt des Nachmittags entwickelte sich für Hofmann der musikalische Abschluss. Ab 16 Uhr gehörte der gut gefüllte Waldgarten Rainer Schwander und Bruno Waldherr vom Veitshöchheimer Duo Meschugge.
Die beiden sind seit Jahren für Programme bekannt, die sich kaum in eine musikalische Schublade stecken lassen. Schon der Name ist Programm: „Meschugge“ stammt aus dem Jiddischen und bedeutet sinngemäß „nicht ganz richtig ticken“ – ergänzt um ein zweites „e“, ganz fränkisch in Anlehnung an den „Mee“.
Ebenso unkonventionell ist das Repertoire: Instrumentalmusik „vom Balkan bis Bamberg“, europäische Volkstänze, fränkisches Liedgut und musikalische Überraschungen gehen bei Schwander und Waldherr selbstverständlich Hand in Hand. Akkordeon und Kontrabass bilden die charakteristische Besetzung.
Sigi Hofmann: „Die ganze Bandbreite der NaturFreunde aufgezeigt“
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Für Sigi Hofmann war der NaturFreunde-Tag eine Vereinsidee des Landesverbandes, die gemeinsam mit der Ortsgruppe präsentiert wurde. Sein Resümee fasste zugleich viele Eindrücke des Tages zusammen.
Jugendarbeit, Aktionen für Natur und Umwelt, politische und gesellschaftliche Themen, die Sozialen Wanderungen, zahlreiche Mitmachangebote sowie Kultur und Geselligkeit hätten an einem einzigen Tag zusammengefunden.
Hofmann sprach von einem „ganz anderen, qualitativ sehr anspruchsvollen Abschluss“, der die ganze Bandbreite der NaturFreunde aufgezeigt habe: wofür die NaturFreunde leben, wo sie sich einbringen und welche Vielzahl an Angeboten sie den Bürgern bieten.
Besonders wichtig war ihm dabei der Dank an die vielen ehrenamtlichen Mitglieder der Veitshöchheimer Ortsgruppe, die sich bei Vorbereitung und Durchführung, als Wanderführer, in Küche und Ausschank, an der Kuchentheke und bei vielen weiteren Aufgaben eingebracht hatten.
Bike-Marathon: Konflikt am Spielplatz kurzfristig entschärft
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Eine besondere organisatorische Herausforderung ergab sich durch den gleichzeitig stattfindenden Maintal Bike Marathon. Die ursprünglich vorgesehene Streckenführung hätte den Spielplatz am Naturfreundehaus berührt, für den die Gemeinde den NaturFreunden für den 3. Oktober ein schriftliches Sondernutzungsrecht für den Spielplatz eingeräumt hatte. Aufgeschreckt durch den Bericht von Veitshöchheim News über die problematische Überschneidung wurde kurzfristig reagiert.
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Die Mountainbiker kamen nun über den breiten Waldweg oberhalb des Naturfreundehauses aus dem Wald, bogen bereits am Waldrand nach rechts ab und verschwanden wenige Meter später wieder auf einem Pfad im Wald. Besucher des NaturFreunde-Tages konnten die Fahrer dort noch kurz beobachten.
Fotos Dieter Gürz + 3 von Wolfgang Kraus