Sommerabend voller Chorklang: Serenadenkonzert des MGV Veitshöchheim begeisterte im Rathaushof
Männerchor, Gemischter Chor, Gesamtchor und Instrumentalisten boten musikalische Reise von Gospel bis Udo Jürgens
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Der historische Rathaushof als stimmungsvolle Kulisse und ein abwechslungsreiches Programm aus Chormusik, Instrumentalbeiträgen und bekannten Melodien: Das Serenadenkonzert des Männergesangvereins Veitshöchheim 1903 e.V. am Samstagabend lockte trotz der Hitze von über 30 Grad über 200 Besucher in den Rathaushof. Mit viel Applaus honorierte das Publikum die Leistungen des Männerchores, des Gemischten Chores einzeln und gemeinsam sowie der Instrumentalisten, die einen musikalischen Bogen von klassischen Chorsätzen über internationale Popmusik bis hin zu bekannten Evergreens spannten.
Herzlich willkommen zum musikalischen Sommerabend
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Der Erste Vorsitzende Siegfried Rohrbach begrüßte die zahlreichen Gäste und freute sich über das große Interesse am traditionellen Serenadenkonzert, das wiederum im Rahmen von "Veitshöchheim macht Musik" über die Bühne ging . Sein Dank galt allen Mitwirkenden, den Chorleitern, den Instrumentalisten und den vielen Helfern, die zum Gelingen des Konzertabends beitrugen.
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Den Auftakt gestaltete der Männerchor unter der Leitung von Cornelia Hahn mit dem Lied „Halleluja – Um die Welt geht unser Lied“ von Willy Trapp. Bereits hier zeigte sich der ausgewogene, kraftvolle Chorklang, der den gesamten Abend prägen sollte.
Mit dem weltbekannten Gospel „Oh Happy Day“ in der Bearbeitung von Otto Groll setzte der Chor anschließend einen mitreißenden Akzent und wurde dafür mit herzlichem Beifall belohnt.
Gemischter Chor überzeugte mit Klangvielfalt
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Anschließend übernahm der Gemischte Chor unter der Leitung von Benjamin Kagl das musikalische Geschehen. Mit „Butterfly“ von Danyel Gerard und dem beschwingten „Sing a Song“ von Joe Raposo präsentierte sich der Chor klangvoll, rhythmisch präzise und mit großer Spielfreude.
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Für einen stimmungsvollen instrumentalen Kontrast sorgten Benjamin Kagl am Klavier sowie Theresa Düll an der Querflöte und Carmen Kneitz an der Klarinette. Gemeinsam interpretierten sie Leonard Cohens weltberühmtes „Hallelujah“ gefühlvoll und mit feiner musikalischer Abstimmung. Der lang anhaltende Applaus zeigte, wie sehr diese ruhige Interpretation das Publikum berührte.
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Bei einer Pause nutzte das Publikum die Gelegenheit zu Gesprächen
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und zur Erfrischung, bevor das abwechslungsreiche Programm fortgesetzt wurde.
Humor und Geselligkeit mit dem Männerchor
Mit zwei traditionellen Werken knüpfte dann der Männerchor an die lange Geschichte des Vereins an. Das böhmische Volkslied „Beim Kronewirt“ sowie „Der Frater Kellermeister“ verbanden humorvolle Texte mit klangvoller Männerchortradition und sorgten mehrfach für schmunzelnde Gesichter im Publikum.
Bekannte Melodien luden zum Mitsummen ein
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Der Gemischte Chor setzte anschließend auf bekannte Ohrwürmer. Mit „Schau mal herein“, vielen als „Ein bisschen Spaß muss sein“-Duett von Peter Orloff und Mireille Mathieu bekannt, sowie dem Neil-Diamond-Klassiker „Sweet Caroline“ sprang der musikalische Funke endgültig auf das Publikum über. Zahlreiche Zuhörer summten oder sangen die eingängigen Refrains leise mit.
Eindrucksvoller gemeinsamer Abschluss
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Zum Finale vereinten sich Männerchor und Gemischter Chor zum Gesamtchor. Mit der monumentalen Filmmusik „Conquest of Paradise“ von Vangelis entfaltete der große Klangkörper eindrucksvoll seine ganze Klangfülle und setzte einen musikalischen Höhepunkt des Abends.
Noch einmal traten anschließend die Instrumentalisten in den Mittelpunkt. Benjamin Kagl, Theresa Düll und Carmen Kneitz interpretierten den berühmten „Walzer Nr. 2“ von Dmitri Schostakowitsch elegant und mit großer Ausdruckskraft.
Den emotionalen Schlusspunkt setzte der Gesamtchor mit „Zeig' mir den Platz an der Sonne“ von Udo Jürgens. Das Lied, das Zuversicht und Lebensfreude ausstrahlt, bildete einen würdigen Abschluss eines gelungenen Konzertabends.
Dank an alle Mitwirkenden
Zum Abschluss dankte der Vorsitzende Siegfried Rohrbach den Chorleitern Cornelia Hahn und Benjamin Kagl für ihre engagierte musikalische Arbeit, Pianistin Suyeon Choi für die einfühlsame Klavierbegleitung sowie den Instrumentalisten Theresa Düll und Carmen Kneitz für ihre gelungenen Beiträge. Sein Dank galt ebenso allen Sängerinnen und Sängern sowie den zahlreichen Helfern vor und hinter den Kulissen.
Mit lang anhaltendem Applaus verabschiedete das Publikum die Mitwirkenden. Ohne Wiederholung des letzten Lieds als Zugabe kam der Gesamtchor aber nicht von der Bühne.
Das Serenadenkonzert zeigte einmal mehr, wie lebendig die Chormusik in Veitshöchheim ist und wie es dem Männergesangverein gelingt, Tradition und moderne Chorliteratur zu einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Konzertprogramm zu verbinden.
Fotos Dieter Gürz