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Bistro wird „werk3“: Mehlig & Heller eröffnet am 27. Juni Event-Location für Genuss, Feiern und Kultur

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Aus dem bisherigen Bistro- und Werksverkaufsbereich der Mehlig & Heller GmbH im Gewerbegebiet ist etwas völlig Neues entstanden. Nach monatelanger Planung und umfangreichen Umbauarbeiten eröffnet das Familienunternehmen am kommenden Samstag das „werk3“ – eine moderne Event-Location mit Gastronomie, Mittagstisch, Catering und Raum für Feiern aller Art. Hinter dem Konzept steht mit Niklas Dürr, dem Sohn von Firmeninhaberin Andrea Mehlig, bereits die nächste Generation der Unternehmerfamilie (im Bild v.l. vorne Andrea Mehlig und ihr Sohn Niklas Dürr, hinten Küchenchef Jon Stoyke und Serviceleiter Lenny Sponner).


Aus vielen Ideen entstand ein neues Konzept

Wo früher Wurst- und Fleischverkauf sowie ein Bistro unter einem Dach untergebracht waren, wurden die Bereiche grundlegend neu organisiert. Der Werksverkauf wurde räumlich vom Gastronomiebereich getrennt. Daneben entstand mit dem „werk3“ ein eigenständiges Lokal mit modernem Ambiente und vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten.

Das „werk3“ bietet 90 Sitzplätze im Innenbereich sowie weitere 36 Plätze fest im Außenbereich. Darüber hinaus steht ausreichend Fläche zur Verfügung, um bei größeren Veranstaltungen zusätzliche Biergarnituren aufzustellen.

In den letzten Monaten haben wir geplant, gebaut, ausprobiert, verworfen und wieder neu gedacht“, beschreibt das Team die Entstehungsgeschichte. Entstanden sei ein Ort, „an dem alles zusammenkommt: ein besonderer Raum, ehrliche Küche und Abende, die man nicht so schnell vergisst“.

Neueröffnung am Samstag, 27. Juni

Die offizielle Eröffnung des „werk3“ findet am Samstag, 27. Juni 2026, ab 12 Uhr statt. Besucher können die neuen Räume besichtigen, das gastronomische Angebot kennenlernen und gemeinsam mit dem Team die Eröffnung feiern, während  Timo Heßdörfer (bekannt von The Voice of Germany) mit Akustik-Pop und am Abend ein DJ für Unterhaltung sorgen.


Die dritte Generation bringt neue Ideen ein

Mit dem Projekt setzt sich zugleich der Generationenwechsel bei Mehlig & Heller sichtbar fort. Nachdem Andrea Mehlig zu Beginn des Jahres die Führung des traditionsreichen Familienunternehmens von ihrem Vater Erhard Mehlig übernommen  hatte, gestaltet nun ihr Sohn Niklas Dürr einen neuen Geschäftsbereich.

Der 30-Jährige bringt dabei einen ungewöhnlichen beruflichen Werdegang mit. Nach seiner Ausbildung zum Lebensmitteleinzelhandelskaufmann arbeitete er fünf Jahre bei der Blindeninstitutsstiftung Würzburg und absolvierte dort die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger. Derzeit befindet er sich zusätzlich in einer Weiterbildung zum systemischen Therapeuten und Berater.

2022 zog es ihn zunächst für zwei Jahre nach Amrum, wo er als Serviceleiter im Gastronomiebereich tätig war. Die Erfahrungen aus Hotellerie und Gastronomie prägen heute das Konzept des „werk3“. Seit 2024 unterstützt Dürr seine Mutter Andrea Mehlig als stellvertretender Geschäftsführer im Familienunternehmen "Maincenter".

Wir wollten einen Ort schaffen, an dem Menschen gerne zusammenkommen – zum Essen, Feiern oder einfach für einen schönen Abend“, beschreibt Dürr die Grundidee des Projekts, das mehr ist als nur ein Restaurant oder eine Eventhalle“, 

Gemeinsam mit Freunden führt er das neue Lokal. Auch in Küche und Service setzt das „werk3“ auf eine junge Mannschaft. Der Küchenchef Jon Stoyke gehört ebenso zum Freundeskreis wie Lenny Sponner im Service.  Insgesamt sind derzeit im Bereich „werk3“ und Werksverkauf derzeit rund zehn Mitarbeiter beschäftigt.


Mittagstisch bleibt erhalten

Kulinarisch setzt das neue Konzept auf Vielfalt. Die Küche soll sich je nach Anlass flexibel präsentieren – von internationalen Gerichten bis hin zu fränkischen Spezialitäten. Beim Mittagstisch können die Gäste täglich aus vier wechselnden Gerichten wählen. Ergänzt wird das Angebot durch Bowls und frische Salate. Auch Kaffee und Kuchen gehören zum festen Programm. Für die Zukunft ist zudem die Einführung eines regelmäßigen Brunch-Angebots geplant. 

Trotz aller Veränderungen bleibt der Mittagstisch also erhalten, der insbesondere bei Beschäftigten aus dem Gewerbegebiet seit Jahren geschätzt wird. Viele Mitarbeiter umliegender Betriebe nutzen das Lokal regelmäßig als Treffpunkt in der Mittagspause. Daran soll sich auch künftig nichts ändern. Allerdings erwartet die bislang durchschnittlich 100 täglichen Gäste nun eine deutlich modernere Atmosphäre und mehr Vielfalt bei den Gerichten.

Wir möchten Bewährtes erhalten und gleichzeitig neue Akzente setzen“, lautet das Credo der Betreiber.


Feiern, Catering und eigene Veranstaltungen

Das „werk3“ versteht sich nicht nur als Restaurantbetrieb. Die Räumlichkeiten können künftig für Geburtstage, Hochzeiten, Vereinsveranstaltungen, Familienfeiern oder Firmenevents gemietet werden. Darüber hinaus plant das Team eigene Veranstaltungsreihen mit Musik und kulinarischen Themenabenden.

Auch das Cateringgeschäft soll weiter ausgebaut werden.

Das werk3 soll ein Ort werden, an dem Menschen zusammenkommen und schöne ErinneIrungen schaffen können“, lautet die Philosophie der Betreiber.



Werksverkauf bleibt wichtige Säule

Parallel zum neuen Gastronomiekonzept bleibt der Werksverkauf ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens. Angeboten werden dort vor allem die bekannten Wurstspezialitäten im Glas, mit denen Mehlig & Heller weit über die Region hinaus bekannt geworden ist.

Neu im Sortiment ist eine eigene Barbecue-Soße. Zudem arbeitet das Unternehmen derzeit an weiteren Produkten, darunter frische Bratwürste.

Ein weiterer Schritt für Mehlig & Heller

Die Eröffnung fügt sich nun in die Entwicklung des von Erhard Mehlig gegründeten und erfolgreich geführten Unternehmens ein, das seit mehr als vier Jahrzehnten eng mit Veitshöchheim verbunden ist. Mehlig & Heller zählt zu den bekanntesten Lebensmittelherstellern Unterfrankens. Marken wie „Opa's Weißer“ und „Oma's Roter“ haben längst über die Region hinaus Bekanntheit erlangt. Rund fünf Millionen Gläser mit Wurstspezialitäten verlassen jährlich das Werk im Gewerbegebiet. Mit dem neuen „werk3“ erweitert das Familienunternehmen nun sein Angebot um einen weiteren Baustein.

So entsteht neben Produktion, Werksverkauf und Catering ein Ort der Begegnung, der Gastronomie, Gastlichkeit und Veranstaltungen miteinander verbindet.

Die Kosten für die umfangreichen Umbauarbeiten stehen noch nicht endgültig fest. Andrea Mehlig rechnet derzeit mit einer Investition von rund 200.000 Euro.


Text und Fotos Dieter Gürz

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