11. Berufsinformationstag am Gymnasium Veitshöchheim: Orientierung für den Weg nach dem Abitur
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Bereits zum elften Mal veranstaltete der Elternbeirat des Gymnasiums Veitshöchheim am Samstag, 25. April 2026, seinen Berufsinformationstag – und bot damit den Schülern der Q12 eine wertvolle Gelegenheit, konkrete Einblicke in ihre mögliche berufliche Zukunft zu gewinnen. Rund 110 angehende Abiturientinnen und Abiturienten nutzten das breit gefächerte Angebot, um sich aus erster Hand über Studiengänge, Ausbildungswege und Berufsbilder zu informieren.
Seit vielen Jahren liegt die Organisation des Berufsinformationstags in den Händen des Elternbeirats – ein Engagement, das von der Schulleitung ausdrücklich gewürdigt wird. Im Bild stellt Schulleiter die Protagonisten vor v.l.n.r. Oberstufenkoordinatorin Almuth Schmitter, 1. Vorsitzende Dr. Katja Demuß, 2. Vorsitzende Alexa Geier und Stefan Reitzenstein, Koordinator für Studien- und Berufsorientierung.
Schulleiter Brunner betonte in seiner Eröffnungsrede die besondere Bedeutung dieses Einsatzes: „Den Samstag an der Schule zu verbringen, ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit“, so Brunner. Gerade nach dem Abitur stünden viele junge Menschen vor einer Phase der Orientierungslosigkeit. „Die Feierei ist vorbei – und dann braucht man eine Perspektive. Und die kann man nur entwickeln, wenn man genügend Informationen hat.“ Der BIT ist gleichwohl ein Modul, welches für alle Schüler der Q12 verpflichtend ist.
Ein besonderer Dank galt neben der Oberstufenkoordinatorin Almuth Schmitter vor allem dem Elternbeirat und dessen zweiter Vorsitzenden Alexa Geier, die die Veranstaltung erneut federführend organisiert hatte. „Ohne ihren Einsatz, ihren Willen und ihr Netzwerk wäre das nicht möglich gewesen“, so Brunner, der ihr stellvertretend einen Blumenstrauß überreichte.
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Zugleich wies er darauf hin, dass es sich für Geier um die letzte Organisation dieses Formats handelte – ein Moment, der von großem Applaus begleitet wurde.
Stefan Reitzenstein, Koordinator für Studien- und Berufsorientierung, rief die Schüler dazu auf, die Gelegenheit aktiv zu nutzen: „Seht das nicht als Vortragsreihe, sondern als Gesprächsrunde. Stellt Fragen, hakt nach – interessiert euch auch für die Vor- und Nachteile eines Berufs.“ Ziel sei es, nicht nur Informationen zu sammeln, sondern ein realistisches Bild der jeweiligen Tätigkeiten zu gewinnen.
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Mit insgesamt 21 Referenten aus unterschiedlichsten Berufszweigen bot der Vormittag ein vielfältiges und praxisnahes Programm. Vertreten waren sowohl akademische als auch nicht-akademische Berufe, darunter Medizin, Zahnmedizin, Betriebswirtschaftslehre, Architektur, Polizei, Psychologie, Informatik, Medienmanagement, Ingenieurwesen und viele weitere Fachrichtungen.
Zu den Referierenden zählten:
- Holger Baumbach (Polizei)
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- Prof. Dr. Oliver Bletz-Siebert (Technomathematik)
- Dr. Ricarda und Jonas Compensis (Richterin und Oberstaatsanwalt)
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- Jörg Conradi (Bankkaufmann/BWL)
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- Thorsten Götz (Architektur)
- PD Dr. Heike Hermanns (Biologie)
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- Prof. Dr. Steffen Hillebrecht (Medienmanagement, THWS)
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- Katrin Joachim (Klinische Psychologie)
- Dr. Lukas Kagerbauer (Volkswirtschaftslehre)
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- Andreas Karg (Bundeswehr)
- Steffen Kunkel (Ingenieurwesen)
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- Dr. Hans Leicht (Medizin)
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- Julia Martin (Lehramt)
- Prof. Dr. Stephanie Renner (Maschinenbau, THWS)
- Prof. Melanie Rohde-Tibitanzl (Ingenieurwesen, THWS)
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- Michael Rott (Informatik/IT)
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- Simone Scharrer (re.) und Charlotte Lomp (Dolmetschen)
- Prof. Dr. Matthias Schicktanz (Physik)
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- Henrike Urlaub (Globale Markenkommunikation)
- Prof. Dr. Jan Wilkening und Stefan Sauer (Geovisualisierung, THWS)
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- Eva Zahorsky (Kinder- und Jugendpsychotherapie)
Das Konzept setzte bewusst auf persönliche Begegnung statt Frontalvortrag: In kleinen Gruppen konnten die Schüler direkt mit den Referierenden ins Gespräch kommen, Fragen stellen und individuelle Interessen vertiefen. Bereits im Vorfeld hatten sie sich verbindlich für zwei Vorträge entschieden, wodurch ein strukturierter und reibungsloser Ablauf gewährleistet werden konnte.
Neben Einblicken in den Berufsalltag standen auch Themen wie Karrierewege, Studienanforderungen, Chancen und Herausforderungen sowie Praktikumsmöglichkeiten im Fokus. Gerade die Mischung aus Eltern, Ehemaligen und externen Fachleuten sorgte für eine authentische und lebensnahe Darstellung der verschiedenen Berufsfelder.
Den Abschluss des informativen Vormittags bildete ein gemeinsames Beisammensein in der Aula der Schule. Bei Kaffee und Kuchen bot sich die Gelegenheit, Gespräche zu vertiefen und Kontakte zu knüpfen – ein entspannter Ausklang eines rundum gelungenen Berufsinformationstags.
Mit seinem praxisnahen Konzept und dem großen Engagement aller Beteiligten hat der Berufsinformationstag einmal mehr gezeigt, wie wichtig frühzeitige Orientierung und persönlicher Austausch für die Berufswahl junger Menschen sind.
Fotos Dieter Gürz
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