Positive Bilanz bei öffentlichen Ladestationen in Veitshöchheim
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Eine positive Bilanz ziehen die neun öffentlichen Ladestationen in Veitshöchheim für das Jahr 2025. Sowohl die Anzahl der Ladevorgänge als auch die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer ist an allen Standorten deutlich gestiegen. Insgesamt wurden an den überwiegend von der Gemeinde errichteten und von der Energieversorgung Lohr-Karlstadt und Umgebung GmbH & Co. KG betriebenen Anlagen 7.577 Ladevorgänge registriert.
„Es sind immer mehr Elektrofahrzeuge unterwegs, und das zeigt sich auch an der Nutzung der inzwischen 18 Ladepunkte“, erklärt Bürgermeister Jürgen Götz. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, plant die Gemeinde den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur. Zwei zusätzliche Ladestationen mit jeweils zwei Ladepunkten sollen in der Eichendorffstraße am Schul- und Sportzentrum sowie in der Schumacherstraße im Wohngebiet Schenkenfeld neben der Trafostation entstehen.
Besonders stark genutzt wurde 2025 die Ladestation im Wohngebiet Sandäcker mit 1.712 Ladevorgängen, wie Klimaschutzmanager Jan Speth berichtet. Es folgen die Standorte an den Mainfrankensälen (1.520 Ladevorgänge) und am Bahnhof (1.236). Geringere Nutzungszahlen verzeichnen derzeit die Ladestationen in der Wolfstalstraße/TGV (766) sowie am Danziger Platz (598).
Auch das E-Carsharing-Angebot der Gemeinde soll weiter ausgebaut werden. Neben den bestehenden Standorten auf dem Parkdeck in der Bilhildisstraße und in der Sendelbachstraße ist ab 2026 ein weiterer Standort im Wohngebiet Sandäcker vorgesehen, einschließlich einer neuen Ladestation.
Darüber hinaus gewinnen Schnellladestationen zunehmend an Bedeutung für die örtliche Elektromobilität. Während beim Autohaus Keller bereits eine Schnellladestation in Betrieb ist, steht auf dem Rewe-Gelände die Errichtung der erforderlichen Trafostation noch aus. Nach Angaben der Eigentümerin ist die Inbetriebnahme für das Frühjahr 2026 vorgesehen.