Neueste Einwohnerzahlen: Veitshöchheim kratzt wieder an der 10.000er-Marke
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Veitshöchheim nähert sich erneut der 10.000-Einwohner-Marke – bleibt aber noch knapp darunter. Wie die aktuelle Jahreschronik 2025 mit den Daten des Einwohnermeldeamtes zum 31. Dezember 2025 ausweist, lebten zum Stichtag 9.936 Menschen mit Hauptwohnsitz im Ort. Damit fehlen lediglich 64 Bürgerinnen und Bürger zur runden Zahl.
Zuletzt wurde die 10.000er-Grenze im Jahr 2007 überschritten – damals mit 10.005 Einwohnern. Seit dem Tiefstand im Jahr 2020 mit 9.502 Einwohnern ist die Bevölkerungszahl wieder kontinuierlich um 434 gestiegen. Maßgeblichen Anteil daran hat das Baugebiet „Sandäcker“, dessen Bebauung vor fünf Jahren begann. Dort schuf die Gemeinde Baurecht für insgesamt 260 Wohneinheiten.
Der jährliche Zuwachs hat sich zuletzt auf moderatem Niveau eingependelt: Nach einem Plus von 40 im Vorjahr betrug der Anstieg 2025 nun 39 Personen. Insgesamt wuchs die Einwohnerzahl in den vergangenen vier Jahren vor allem durch um 414 Personen – ein kontinuierlicher, wenn auch kein sprunghafter Anstieg.
Neben den 9.936 Einwohnern mit Erstwohnsitz waren zum Jahresende zusätzlich 724 Personen mit Zweitwohnsitz gemeldet. Die Gesamteinwohnerzahl lag damit bei 10.660.
Auffällig ist die stark gestiegene Fluktuation. Während 2020 noch 682 Zuzüge und 744 Wegzüge registriert wurden – ein negatives Saldo von 62 –, verzeichnete die Gemeinde 2025 insgesamt 950 Zuzüge (einschließlich 70 Geburten) und 863 Wegzüge (einschließlich 85 Sterbefällen). Der Wanderungssaldo fiel damit mit plus 87 deutlich positiv aus.
Allerdings entwickelte sich die natürliche Bevölkerungsbewegung rückläufig: 2024 hatte es noch 100 Geburten und 89 Sterbefälle gegeben – ein Plus von 11. 2025 hingegen standen 70 Geburten 85 Sterbefällen gegenüber, was ein Minus von 15 bedeutet.
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Besonders bemerkenswert ist der Blick auf die jüngsten Jahrgänge: Mit nur 73 Neugeborenen erreichte der aktuelle Geburtsjahrgang einen historischen Tiefstand.
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Dies bestätigt die Prognosen des Bayerisches Landesamt für Statistik, wonach der Bedarf an Kindergartenplätzen bayernweit in den kommenden Jahren nicht weiter steigen wird.
Vor diesem Hintergrund stehen auch die bisherigen Überlegungen für einen Kindergartenneubau hinter der Tennishalle in Veitshöchheim nicht weiter zur Debatte.
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Das Durchschnittsalter in Veitshöchheim liegt bei 47,2 Jahren. Im Vergleich zum Landkreis Würzburg, zu Unterfranken und ganz Bayern gilt die Gemeinde damit als leicht überaltert.
Nach Prognosen des Landesamtes wird insbesondere der Anteil der über 75-Jährigen 2100 bis 2029), bis dann dieser Wert bis 2039 stark zunehmen (von ca. 1250 im Jahr 2019 auf ca.1550) – stärker noch als die Gruppe der 60- bis 75-Jährigen (von ca.1850 im Jahr 2019 auf 2100 im Jahr 2029), die dann ab 2029 wieder stark zurückgeht auf 1800 bis zum Jahr 2039.
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Nach Prognosen des Landesamtes wird insbesondere der Anteil der über 75-Jährigen bis 2039 stark zunehmen – während die Gruppe der 60- bis 75-Jährigen nach dem Höchsstand 2029 dann wieder unter den Wert von 2019 absinkt.
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Nach einem Höchststand im Vorjahr mit 1.075 Menschen ohne deutschen Pass sank deren Zahl 2025 auf 1.016.
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Deutlich sichtbar sind die Veränderungen in der religiösen Zusammensetzung. Die Zahl der Einwohner ohne Religionsangabe stieg innerhalb von zehn Jahren von 2.941 (28,4 Prozent) um 1.354 auf nun 4.295 Personen. Mit 43 Prozent stellen sie 2025 erstmals die größte Gruppe.
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Im gleichen Zeitraum sank die Zahl der Katholiken von 5.230 (50,4 Prozent) um 1.314 auf 3.916 (40 Prozent). Die Zahl der Protestanten ging von 2.129 (20,5 Prozent) um 561 auf 1.568 (16 Prozent) zurück.