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Veitshöchheimer nutzten Besuch der Main-Post für zahlreiche Anregungen

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Nach dem Auftakt ihrer Pop-up-Tour in Ochsenfurt machte die neue Landkreisredaktion der Main-Post unter Leitung von Julia Back Station in Veitshöchheim. Gemeinsam mit den in Veitshöchheim wohnenden Redakteurinnen Sarah Schmittinger und Catharina Hettinger suchte sie das Gespräch mit den Bürgern.


Bürger brachten ihre Themen ein

Die Gelegenheit, den Verantwortlichen der Lokalredaktion Würzburg Land der Main-Post Themen und Wünsche direkt mit auf den Weg zu geben, nutzten zahlreiche Bürger beim Informationsstand an den Mainfrankensälen gegenüber dem Grünen Markt. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem Anliegen, die die Entwicklung Veitshöchheims und die Lebensqualität im Ort betreffen.

An dem Informationsstand konnten Besucher ihre Anliegen direkt mit den Redakteuren besprechen, schriftliche Vorschläge in einer Main-Post-Box hinterlassen oder auf einer bereitstehenden Leinwand festhalten. Auch Fragen zu den digitalen Angeboten und zum Abonnement wurden vor Ort beantwortet.

Für die Main-Post ist die Aktion Teil einer Pop-up-Tour durch den Landkreis Würzburg. Die neue Landkreisredaktion möchte dabei erfahren, welche Themen die Menschen vor Ort besonders bewegen.


Bürgermeister: „Alles nichts Neues“

Auch Bürgermeister Jürgen Götz machte sich ein Bild von den zahlreichen Einträgen auf der Wunsch-Leinwand. Sein kurzer Kommentar: „Alles nichts Neues.“

Er verband dies mit dem Wunsch, dass mehrheitlich gefasste Beschlüsse des Gemeinderats in der Bürgerschaft stärker respektiert werden.


Verkehr bleibt größtes Anliegen

Wie schon bei Bürgerversammlungen nahm das Thema Verkehr großen Raum ein. Gefordert wurden unter anderem mehr Kontrollen in verkehrsberuhigten Bereichen, in denen nach Meinung vieler Bürger zu schnell gefahren wird, zusätzliche Zebrastreifen, unter anderem am Kreisverkehr zum Nettomarkt, ein Radweg zum Geisbergbad sowie eine bessere Abstimmung der Busfahrpläne.


Mehr Grün und weniger Versiegelung

Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Wünsche zum Natur- und Klimaschutz. Genannt wurden mehr Bäume im Ort, der Erhalt bestehender Bäume sowie eine bessere Pflege öffentlicher Grünflächen. Weitere Anregungen waren die Begrünung der Hofgartenmauer, ein Verbot von Schottergärten, eine Verringerung der Flächenversiegelung und der Verzicht auf ein neues Gewerbegebiet. Außerdem wurde die Umsetzung des bayerischen Leitfadens „Wassersensible Siedlungsentwicklung“ angeregt.


Bezahlbarer Wohnraum und mehr Aufenthaltsqualität

Auf der Wunschliste standen außerdem bezahlbarer Wohnraum sowie mehr Geschäfte im Altort.

Im Bereich Freizeit und Erholung wünschten sich die Bürger unter anderem mehr Liegeflächen am Main im Sinne eines Stadtstrands, zusätzliche Schattenplätze, eine öffentliche Toilette am Sandäcker-Spielplatz, den Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kaskade (Poseidon-Tempel) im Hofgarten, eine urige Heckenwirtschaft, einen Brückenschoppen am Höchheimer Steg sowie eine Kneipe oder ein Café als Treffpunkt für Jugendliche.

Als besonderes Anliegen sprach Christina Feiler, Fraktionssprecherin der Grünen, im Gespräch mit Redakteurin Catharina Hettinger die Schaffung eines Skaterplatzes für die Jugend an.

Die Vielzahl der Anregungen zeigte, dass die Bürger klare Vorstellungen davon haben, an welchen Stellen Veitshöchheim aus ihrer Sicht weiterentwickelt werden sollte.

Fotos Dieter Gürz

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