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Divisionsstab der 10. Panzerdivision bereitete sich in Fort Knox (USA) auf NATO-Großübung „Warfighter“ vor

Veröffentlicht am von Dieter Gürz


Gemeinsam stark für die Bündnisverteidigung 🇩🇪🤝🇺🇸🇵🇱🇱🇹

25 Soldaten der 10. Panzerdivision haben bei den Warfighter Academics in Fort Knox (USA) ihr Einsatzkonzept „How we fight“ vorgestellt – gemeinsam mit Partnern aus Polen, Litauen und den USA (im Bild das Expertenteam der 10. Panzerdivision mit dem Kommandeur, Generalmajor Jörg See (6. von rechts), und dem Senior Mentor, Generalleutnant Erhard Bühler (5. von rechts). Foto: Bundeswehr

➡️ Der nächste Schritt: Im März stellt sich die Division auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr der NATO-Großübung Warfighter – als gemeldeter deutscher Beitrag zur Sicherung der NATO-Ostflanke in Litauen.

Bereit. Leistungsfähig. Bündnisstark.


In großen Schritten nähert sich die 10. Panzerdivision mit Sitz in Veitshöchheim einem wichtigen Ziel: dem Nachweis ihrer Kriegstüchtigkeit im Rahmen der US-amerikanischen Übungsserie „Warfighter“. Als Teil dieser Vorbereitung nahmen 25 Angehörige des Divisionsstabes an den sogenannten „Warfighter Academics“ in Fort Knox im US-Bundesstaat Kentucky teil.

Eine Woche lang stellten sie dem V. US-Korps die Fähigkeiten der 10. Panzerdivision sowie ihr Führungs- und Einsatzkonzept „How we fight“ vor. Gemeinsam mit einer polnischen, einer litauischen sowie zwei  US-amerikanischen Divisionen bereiteten sie sich auf die bevorstehende multinationale Übung vor  - im Bild  präsentieren Generalmajor Jörg See, Kommandeur der 10. Panzerdivision (rechts) und Brigadegeneral André Abed, Kommandeur der Divisionstruppen dem V. US-Korps in Fort Knox das „How we fight“ vor. 

Der Höhepunkt folgt im März auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr: Dort stellt sich die Division in einer komplexen, computergestützten Simulation einem realitätsnahen Kriegsszenario der Bündnisverteidigung. Ziel ist es, Führung, Zusammenarbeit und Einsatzbereitschaft unter Gefechtsbedingungen zu überprüfen.

„Wir beweisen dann unsere hohe Leistungsbereitschaft und damit letztlich unsere Kriegstauglichkeit“, betont Divisionskommandeur Generalmajor Jörg See. Die Übung ist von besonderer Bedeutung, denn seit Januar 2025 ist die 10. Panzerdivision der NATO als schnell einsatzbereiter deutscher Großverband für die Verteidigung der NATO-Ostflanke in Litauen gemeldet.


 Vorschau auf Grafenwöhr

Führen von vorn: Generalmajor Jörg See, Kommandeur der 10. Panzerdivision, führt bei der Übung „Warfighter“ in Grafenwöhr das Gefecht aus seiner beweglichen Befehlsstelle.
Zwei Transportpanzer Fuchs mit großen Antennen auf dem Truppenübungsplatz: Mit seiner beweglichen Befehlsstelle führt der Divisionskommandeur das Gefecht von vorne.
Arbeitsplätze der „Support Cell“ der 10. Panzerdivision während der Übung „Warfighter 25-4“ in Grafenwöhr: Dort arbeiten die „Unterstützer“ für die Divisionsführung, beispielsweise der Legal Advisor (Rechtsberater), die zivil-militärische Zusammenarbeit (CIMIC), Militärpolizei und ABC-Abwehr-Kräfte. 

Die Bediener der Computersimulation (Kräfte „Rot“ und „Blau“), die die Lage-Simulation für die übende Truppe steuern.

Digitalisierung in der Truppe: Das IT-Bataillon 295 aus Murnau stellt in Grafenwöhr die Satellitenkommunikation sicher, damit die 10. Panzerdivision ihr hochmodernes digitales Gefechtsführungssystem nutzen kann.

Fotos: Bundeswehr / 3-7: Stabsfeldwebel Roberto Valguarnera
PM Pressestelle 10. PzDiv.OTL Karsten Dyba
 
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