130 Jahre Verschönerungsverein Veitshöchheim – Jubiläumstreffen im Rokoko
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Anlässlich seines 130-jährigen Bestehens lud der Verschönerungsverein Veitshöchheim e.V. (VVV) am 14. Januar 2026 Ehrenmitglieder, aktive Mitglieder sowie deren Partner zu einem festlichen Treffen in das Rokoko, Thüngersheimer Straße 5, ein, im Bild eingerahmt von den beiden Vorsitzenden Burkard Löffler (li.) und Heiner Bauer (re.) v.l. die Ehrenmitglieder Hubert Hanke, Rainer Kinzkofer (Wiederaktivierung 1982), Inge Geisel, Dieter Gürz (Wiederaktivierung 1982) und Manfred Dömling.
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Ehrenamt als Fundament der Vereinsarbeit
In seiner Ansprache würdigte der 1. Vorsitzende Burkhard Löffler die große Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für die Gemeinde. Mit Zitaten aus dem „Bürgerlied“ von 1845 spannte er einen historischen Bogen zur Entstehungszeit des Vereins und unterstrich die zeitlose Botschaft, dass eine lebendige Zivilgesellschaft vom aktiven Mitwirken ihrer Bürgerinnen und Bürger lebt.
Engagement für Ortsbild und Gemeinschaft
Der Verschönerungsverein sei zwar nur einer von 68 Vereinen in Veitshöchheim, leiste aber seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zur Ortsgestaltung und zum Gemeinwohl.
Löffler erinnerte an zahlreiche Projekte seit der Wiederaktivierung des Vereins ab 1982: Baum- und Strauchpflanzungen entlang des Mains, die Anlage und Pflege des Grillplatzes mit Spielbereich, Blumenschmuck- und Gartenwettbewerbe, botanische Wanderungen sowie kulturelle Veranstaltungen.
Zu den besonderen Meilensteinen zählen die Spende der Sonnenuhr am Rathaus, der historische Winzerzug im Jahr 2000 sowie die aktive Beteiligung am bundesweiten Wettbewerb „Entente Florale“ 2009, der eine spürbare Aufbruchsstimmung im Ort erzeugte.
Blumen, Rosen und gelebte Verantwortung
Ein herausragendes Ereignis der jüngeren Vereinsgeschichte war die Rosentaufe im Jahr 2021 durch die inzwischen verstorbene Eva Kigyossy-Schmidt. Die vom Verein geförderten Rosensorten „Hl. Bilhildis“ und „Schöne Veitshöchheimerin“ prägen seither das Ortsbild. An der Mainlände legte die Gemeinde mit den vom Verschönerungsverein gespendeten Rosen ein eigenes Beet an.
Seit 2020 ergänzt zudem ein Rosenwettbewerb den traditionellen Blumenschmuckwettbewerb. Allein im vergangenen Jahr war die Jury hierfür an insgesamt drei Tagen im Ort unterwegs, hinzu kamen umfangreiche Vorbesichtigungen durch Vereinsmitglied Heinrich Bauer.
Investitionen am Grillplatz und neue Aufenthaltsqualität
Auch in die Infrastruktur investiert der Verein kontinuierlich: Am Grillplatz wurde vor kurzem oberhalb des Eingangstores die alte Hecke gerodet und durch eine neue Rotbuchenhecke ersetzt, um mehr Platz zum Be- und Entladen zu schaffen. In diesem Zuge werden an der rund 15 Meter langen Hecke ein Zaun sowie ein breiteres Tor errichtet. Unterhalb des Grillplatzes entfernte der Verein Gestrüpp und Hecken, um hier bis April Raum für eine repräsentative Sitzgruppe mit zwei Amberbäumen, Sträuchern und Rosen sowie für eine Jubiläumstele aus Cortenstahl zu schaffen.
Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2026
Einen Ausblick gab Löffler auch auf das Jahr 2026: Die Arbeiten am Grillplatz sind für den Zeitraum vom 16. bis 23. März geplant, ab April kann der Grillplatz wieder gemietet werden. Der Rosenverkauf beginnt am 9. April bei der Gärtnerei Klinger sowie bei der Familie Bauer. Am 11. April führt Ehrenmitglied Hubert Hanke durch die Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), anschließend lädt Vereinsmitglied Wolfgang Klopsch zu einer Führung „durch das Land der Skipetaren“ bei Kaffee und Kuchen ein. Darüber hinaus sind die bewährten jährlichen Veranstaltungen vorgesehen sowie – bei ausreichender Beteiligung – erneut eine Gartenbewertung und ein Tag „Gartenpracht und Kunstgenuss“.
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Zum Abschluss der Jubiläumsveranstaltung stieß der Vorsitzende gemeinsam mit den Gästen auf ein friedliches und erfolgreiches Jahr 2026 an und dankte allen Mitgliedern für ihr langjähriges Engagement.
„Lasst uns gemeinsam auf unser Leben, unsere Gesundheit und das Gelingen unserer weiteren Vorhaben anstoßen“, so der Vorsitzende.