Festliches Adventskonzert der Heeresmusiker in der Kuratiekirche berührte die Herzen
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Festliches Adventskonzert der Heeresmusiker
400 Gäste in der Kuratiekirche - Anspruchsvolles, vielseitiges Programm
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Vor „vollem Haus“ eröffnete das Heeresmusikkorps Veitshöchheim unter der Leitung von Major Wolfgang Dietrich das traditionelle Adventskonzert der 10. Panzerdivision in der Kuratiekirche. Die 38 Musikerinnen und Musiker präsentierten ein anspruchsvolles und emotional vielfältiges Programm zugunsten des Soldatenhilfswerks und des BSW und sorgten von Beginn an für Gänsehautmomente.
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Den feierlichen Auftakt bildete die imposant klingende „Christmas Overture“ von Samuel Coleridge-Taylor, ein farbenreiches, festliches Orchesterwerk, das klassische Weihnachtslieder wie „Hark! The Herald Angels Sing“ und „God Rest You Merry, Gentlemen“ kunstvoll miteinander verwebt.
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Im Anschluss begrüßte der Kommandeur der Divisionstruppen Brigadegeneral André Abed die rund 400 Gäste, darunter die Regierungspräsidentin Unterfrankens Dr. Susanne Weizendörfer, Veitshöchheims Ersten Bürgermeister Jürgen Götz, die Landtagsabgeordneten Björn Jungbauer und Paul Knoblach.
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Ein vielfältiger musikalischer Bogen durch Epochen und Länder
Das Publikum, das in den vergangenen Jahren vor allem kammermusikalische Besetzungen gewohnt war, freute sich an diesem Abend über das Zusammenspiel des gesamten Orchesters. Mit großer Klangfülle und emotionaler Tiefe präsentierte das Heeresmusikkorps eine musikalische Reise durch verschiedene Epochen und Stilrichtungen.
Es folgte das mittelalterliche „Courly Air and Dances“ von Ron Nelson, eine farbenreiche Suite aus Renaissance-Tänzen, die charakteristische Stile Frankreichs (Basse Dance), Englands (Pavane), Italiens (Saltarello), Spaniens (Sarabande) und Deutschlands (Allemande) zu Gehör brachte – eingerahmt von einer festlichen Intrada.
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Anschließend erklang „Ye Banks and Braes O’Bonnie Doon“ von Percy A. Grainger, eine einfühlsame Bearbeitung des schottischen Traditionals, dessen Text auf Robert Burns zurückgeht.
Humorvolle Verfremdung
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Mit „Minor Alterations – Christmas Through the Looking Glass“ von David Lovrien folgte ein außergewöhnliches Medley, das bekannte Weihnachtsmelodien durch die Übertragung in Moll verfremdet, „tarnt“ und kunstvoll miteinander verwebt – ein raffiniertes musikalisches Versteckspiel, das vom Publikum mit stürmischem Beifall belohnt wurde.
Gänsehautklänge und brillante Soli
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Zu den emotional bewegendsten Momenten des Abends zählte „The Inner Light“ von Jay Chattaway, basierend auf der Musik, die er für die berühmte Star Trek: The Next Generation-Episode gleichen Namens komponierte. Die zarte Melodie, ursprünglich für eine Penny Whistle geschrieben, reflektiert die Geschichte einer verlorenen Zivilisation und eine innere Reise von Captain Jean-Luc Picard – ein Werk voller Melancholie, Trost und zeitloser Schönheit mit beeindruckenden Solopassagen von Stabsfeldwebel René Jestädt.
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Mit „Annie’s Trumpet Dream“ von Christoph Walter stellte sich das Trompetenregister virtuos und strahlend in den Mittelpunkt. Das Solo von StFW Bernhard Müßig überzeugte mit Eleganz, lyrischer Ausdruckskraft und technischer Brillanz.
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Amerikanische Vorweihnachtsstimmung brachte anschließend „It’s Beginning to Look a Lot Like Christmas“ von Meredith Willson, ein Klassiker aus dem Jahr 1951, der Szenen festlich geschmückter Straßen, voller Schaufenster und der Kinderfreude auf Geschenke lebendig werden lässt, mit Soloeinlagen von HFw Florian Hörd und StFW Markus Lenhardt.
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Der offizielle Programmschluss wurde geprägt durch „Christmas Lullaby“ von John Rutter, ein stimmungsvolles Weihnachtslied mit zartem „Ave Maria“-Refrain, das mit seiner Schönheit und Besinnlichkeit eindrucksvoll die Adventsstimmung einfing.
Besinnliche Worte, Kerzenmeer und traditioneller Ausklang
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Nach den berührenden Worten von Militärpfarrer Joachim Fiedler dankte Brigadegeneral Abed allen Mitwirkenden und Gästen und der Gemeinde für das gute Miteinander. Er fühle sich durch das Konzert berührt und wie ausgewechselt.
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Schließlich erstrahlte die Kuratiekirche in einem Lichtermeer aus über 300 Kerzen, die das Publikum in den Händen hielt.
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Gemeinsam sangen alle Besucher – dirigiert von Major Dietrich und vom Heeresmusikkorps begleitet – das traditionelle Schlusslied „Macht hoch die Tür“.
Begeisterung im Publikum
„Grandios!“, urteilte ein Besucher. „Ich war bisher noch nie dabei, aber das war großartig!“, ergänzte ein anderer. „
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So gelang Major Dietrich und seinem Orchester auf beeindruckende Weise, was er einleitend angekündigt hatte: die Menschen mit Musik zu berühren, ihnen Freude und Besinnlichkeit zu schenken und den Advent mit einem eindrucksvollen musikalischen Erlebnis einzuläuten.
Fotos Dieter Gürz