Bürgerversammlung Veitshöchheim 2025 – Gute Finanzkraft, Großprojekte und erstaunlich kleine Sorgen
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Stabile Finanzen, neue Projekte: Veitshöchheim trotzt Herausforderungen 2025
Die Bürgerversammlung in Veitshöchheim gab Einblicke in laufende Infrastrukturprojekte und Modernisierungen.
Link auf Mainpost-Online
Ist Veitshöchheim noch eine Insel der Seligen?
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Diese Fragestellung drängte sich förmlich am Donnerstagabend den rund 150 Anwesenden der zweistündigen Bürgerversammlung 2025 in den Mainfrankensälen auf.
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Denn mit einem positiven Jahresergebnis von 1,385 Millionen Euro, sinkendem Schuldenstand und zum Jahresende erwarteten Rücklagen von 9 Millionen Euro präsentierte Bürgermeister Jürgen Götz eine kommunale Finanzlage, um die viele Gemeinden die 10.000-Einwohner-Gemeinde beneiden würden. Trotz hoher Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung, Bildung, Mobilität und Klimaschutz kommt Veitshöchheim, wie sich der Bürgermeister ausdrückte, „mit einem blauen Auge davon“.
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Nicht nur die wirtschaftlichen Daten, auch das gesellschaftliche Klima und das weitgehend störungsfreie Miteinander nähren diesen Eindruck. Denn auch beim Blick auf die elf Wortmeldungen, darunter drei von Gemeinderatsmitgliedern, nach der Rede des Bürgermeisters zeigte sich: Die Anliegen der Bürger bewegten sich fast ausschließlich im Bereich kleinerer Alltagsprobleme – vor allem verkehrsrechtlicher Natur.
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Mit seinen beiden Stellvertretern Elmar Knorz und Steffen Mucha und den Fraktionssprechern im Gemeinderat Marc Zenner (CSU), Christina Feiler (Grüne), Ute Schnapp (SPD) und Stefan Oppmann (UWG) an seiner rechten Seite sowie
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den Führungskräfte aus dem Rathaus links von ihm präsentierte Götz 70 Minuten lang eine umfassende reich bebilderte Bilanz aus Projekten, Zahlen, Entwicklungen und feierlichen Anlässen. Er spannte dabei den Bogen über ein bewegtes Jahr, in dem umfangreiche Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung und Gemeinwesen ebenso prägten wie kulturelle Höhepunkte, Jubiläen und die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements.
Zu Beginn hob Götz die Bedeutung der Bürgerversammlung als Forum der Transparenz und Mitgestaltung hervor. Neben großen Chancen stünden auch Herausforderungen an: steigende Kosten, demografischer Wandel, Infrastruktur- und Klimafragen sowie die Sicherung von Wohnraum, Mobilität und Kinderbetreuung.
Der Neujahrsempfang mit 350 Gästen eröffnete das Veranstaltungsjahr. Posthum erhielt Urban Kauppert die Bürgermedaille für jahrzehntelanges Engagement.
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Mit millionenfacher TV-Präsenz und einem emotionalen Abschied von Bigband-Leiter Pavel Sandorf sorgte Fastnacht in Franken erneut für bundesweite Aufmerksamkeit. Auch der lokale Fasching bot ein breites Spektrum an Prunksitzungen, Umzug und Kinderfasching.
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Jubiläen prägten das Jahr – vom 22-jährigen Bestehen der Tanzsportgarde bis zu 45 Jahren Fototeam. Das inklusive Sommerfest auf dem BFW-Gelände fand großen Zuspruch, ebenso „Veitshöchheim macht Musik & Appetit“, das Weinfest im Rokokogarten und zahlreiche kulturelle Angebote.
Mit einem großen Relaunch des Bürgerservice modernisiert Veitshöchheim seinen Verwaltungszugang:
Neue Öffnungszeiten und flexible Terminvereinbarungen
Virtuelles Bürgeramt ab November 2025
Videotermine für zahlreiche Verwaltungsleistungen
Digitale Lichtbilderfassung PointID® im Bürgerbüro
Ausbau des Online-Dienstleistungsangebots
Die Gemeinde reagiert damit auf den Wunsch nach mehr Servicequalität, kürzeren Wegen und digitalen Verfahren.
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Ein neuer Aufzug, der zunächst das erste Obergeschoss erschließt, wird Teil der langfristig geplanten Rathaussanierung. Die Vorarbeiten ermöglichen später die Erweiterung bis ins Dachgeschoss.
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Seit Herbst 2024 ist der neue Fuß- und Radwegsteg geöffnet, 2025 folgte ein offizieller Festakt mit ökumenischer Segnung und vielfältigem Rahmenprogramm. Der Steg ersetzt den alten Ludwig-Volk-Steg und verbindet nun modernisiert beide Mainseiten.
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Für rund 280.000 Euro entstanden an der Pont-l’Évêque-Allee acht digitale Busparkplätze. Kennzeichenerfassung, QR-Code-Zahlung und die Einbindung von Parkster erleichtern künftig den Betrieb. Auch das Parkdeck Bilhildistraße wurde digital erweitert.
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Nach statischer Neubewertung der alten mobilen Schutzwand führte die Gemeinde ein innovatives System ein:
- mobiles Schlauchsystem „Mobildeich“ für die obere Maingasse
- zusätzlich 132 Meter neues Hochwasserschutzsystem an der Mainlände
- Aufbau künftig in ca. 90 Minuten durch vier Personen möglich
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Beim Infogang im September informierten sich rund 120 Bürger über:
- Umbau des Parkplatzes Parkstraße
- Tiefbauarbeiten Lindentalstraße
- Verkehrssicherheit an der Busbucht des Gymnasiums
- Erweiterungspläne Gymnasium wegen steigender Schülerzahlen
- Neubau der Schulkindbetreuung Haus 6 an der Eichendorffschule
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799 Betreuungsplätze stehen aktuell zur Verfügung (+2). Ein erneutes Kindergartenprojekt wird derzeit nicht weiterverfolgt, da die Bedarfsprognose stabil bleibt.
Die Betriebserlaubnis des Interims-Kindergartens Zauberbaum wurde um zwei Jahre verlängert.
Der gemeindliche Aufwand für Kinderbetreuung stieg um eine halbe Million Euro auf 2,84 Mio. Euro – ein historischer Höchststand.
Grundschule, Mittelschule und Gymnasium erzielten hervorragende Ergebnisse beim Kreissportfest.
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- Mittelschüler glänzten bei ihrer Projektprüfung mit Gourmetmenü (im Bild die Prüfungsbesten)
- Die 8. Klassen reisten im Erasmus-Projekt zu Flussforschung nach Italien.
- Das Gymnasium Veitshöchheim feierte 25-jähriges Jubiläum, wuchs auf 728 Schüler und erhielt den Bayerischen Förderpreis der Stiftung Bildung.
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Mathematik-Talent Adrian Beidinger gewann Gold bei der Bundesrunde der Mathematik-Olympiade.
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40 Jahre ASP, U18-Wahl, Workshops zu Medienkompetenz, große 35-Jahr-Feier des Jugendzentrums. Eine neue Küche wurde eingeweiht, eine Jugend-App ist in Entwicklung.
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Vom Frauen-Vortragsprogramm über Literaturabende bis zu neuen Clubformaten, im Bild Sommerferienleseclub, zeigte sich die Bücherei als lebendiger kultureller Ort.
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Das Bach-Weihnachtsoratorium, Auftritte beim LWG-Festakt, große Sommerkonzerte und Erfolge bei „Jugend musiziert“ prägten das musikalische Jahr.
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Seit Juni führt Johanna Weiß das Museum. Veitshöchheim war Gastgeber des Bayerischen Museumstags; das Genisa-Forschungsprojekt wurde wieder aufgenommen.
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47 öffentliche Führungen, 213 Gruppenführungen und 700 Gäste beim Weinschlendern zeugen vom hohen Interesse.
Mit dem Ruhestand von Dr. Petra Reichert-Südbeck übernahm Melanie Herbst die Leitung der Tourist-Information.
2025 war ein Jahr großer Jubiläen:
- 30 Jahre Pont-l’Évêque – neue Broschüre, Kultur- und Tanzworkshops
- 35 Jahre Geithain – Delegationsbesuch und Kunstausstellung
- Über 30 Jahre Greve in Chianti – Schüleraustausch
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Deutsch-Italienischer Partnerschaftspreis für Greve & Veitshöchheim, übergeben durch Bundespräsident Steinmeier im Schloss Bellevue, mit 45.000 Euro dotiert
Vom feierlichen Gelöbnis über das 40-jährige Jubiläum der ERH bis zur NATO-Mission in Rumänien – die Verbundenheit zwischen Gemeinde und Bundeswehr zeigte sich vielfältig.
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Höhepunkt war der dreigeteilte Festtag am zum:
- 60-jährigen Jubiläum der Balthasar-Neumann-Kaserne
- 70 Jahre Bundeswehr
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Eine Ausstellung mit Zeitzeugeninterviews, Platzkonzert im Hofgarten und Festakt in den Mainfrankensälen würdigten die Bedeutung des Standorts.
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Eintrag Bayerns Staatskanzlei-Minister Dr. Florian Herrmann ins Goldene Buch
Faire Schultüten, Aktionen zur Fairen Woche, ein außergewöhnliches „Faires Frühstück“ am EU-Mittelpunkt und zahlreiche Informationsangebote prägten das Jahr.
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- zwei Repair-Cafés
- Teilnahme am Stadtradeln
- Erste unterfränkische Klimakonferenz in Veitshöchheim
- Veitshöchheimer Wattwanderung mit Best-Practice-Beispielen
E-Mobilität und Radverkehr
- Neues E-Carsharing an der Sendelbachstraße
- Weitere Ladesäulen im Schenkenfeld und am Sportzentrum
- Neue Fahrradabstellanlagen in der Bahnhofstraße
- Markierungen zur Stärkung des Radverkehrs im Gewerbegebiet
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Ein Festwochenende mit über 3.000 Besuchern, eindrucksvollem Festzug, Fahrzeugweihe und Festkommers machte das Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr zu einem der emotionalen Höhepunkte des Jahres.
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Die Gemeinde tätigte umfassende Investitionen in die Kläranlage, um die Leistungsfähigkeit des Systems langfristig zu sichern. Neben technischen Erneuerungen rückten auch Energieeffizienz und Nachhaltigkeit stärker in den Fokus.
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Rund um den neuen Höchheimer Steg soll ab 2026 ein attraktives Aufenthalts- und Verbindungsareal entstehen. Geplant sind neue Wegeführungen, Grünflächen und eine funktionale Anbindung an Rad- und Fußwege. Die Umgestaltung soll nicht nur die Aufenthaltsqualität verbessern, sondern auch die Verbindung beider Mainseiten weiter aufwerten.
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Im Zuge zunehmender Starkregenereignisse entwickelt Veitshöchheim ein umfassendes Sturzflutrisikokonzept. Dabei werden Abflusswege, Gefahrenbereiche und Schutzmaßnahmen systematisch erfasst. Ziel ist es, sowohl öffentliche Infrastruktur als auch private Haushalte besser zu schützen und frühzeitig Handlungsempfehlungen zu geben.
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Mit dem „Haus der Begegnung“ entsteht ein neuer sozialer Mittelpunkt im Ort. Vorgesehen sind Räume für Vereine, Familienangebote, Seniorenarbeit und integrative Programme. Die Planungen schreiten voran; das Projekt soll die soziale Infrastruktur nachhaltig stärken.
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Der Neubau der Schulkindbetreuung Haus 6 an der Eichendorffschule ist eines der kostenträchtigsten Bildungsprojekte:
- Kosten: rund 15 Millionen Euro
- Förderung: etwa 7 Millionen Euro
Das Gebäude reagiert auf steigende Schülerzahlen und soll moderne, pädagogisch hochwertige Betreuungsräume bieten.
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Für die Freiwillige Feuerwehr wird ein neues Gerätehaus mit einem Investitionsvolumen von 3,8 Millionen Euro geplant. Es soll den gestiegenen Anforderungen – von moderner Technik bis zu höheren Sicherheitsstandards – gerecht werden und die Einsatzbereitschaft langfristig sichern.
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Veitshöchheim arbeitet intensiv an der kommunalen Wärmeplanung und setzt im Gebiet Schenkenfeld bereits heute Maßstäbe: Das dort entstehende Wärmenetz gilt als Vorzeigeprojekt für klimafreundliche Energieversorgung. Weitere Ortsteile sollen perspektivisch in die strategische Wärmeplanung einbezogen werden.
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Um Sanierungen und Ausbau besser zu priorisieren, erstellt die Gemeinde eine Dringlichkeitsliste für die Straßenbaumaßnahmen. Sie bewertet Zustand, Verkehrsaufkommen und Sicherheitsaspekte – und soll künftig Grundlage für eine nachvollziehbare, langfristige Planung werden.
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Der Glasfaserausbau schreitet voran. Nach den bereits angeschlossenen Bereichen folgt die sukzessive Erschließung weiterer Straßenzüge. Ziel ist eine flächendeckende Versorgung mit leistungsfähigem Internet und die Stärkung der digitalen Infrastruktur im gesamten Gemeindegebiet.
Trotz hoher Belastungen erzielte die Gemeinde:
- Einnahmen: 30,76 Mio. Euro
- Jahresergebnis: +1,385 Mio. Euro
- Freie Finanzspanne: 997.000 Euro
- Rücklagen am 31.12.: 9,1 Mio. Euro
- Schuldenstand: 12,1 Mio. Euro (minus 390.000 Euro)nut
Götz machte jedoch deutlich: Die Haushaltslage bleibt angespannt. Insbesondere die Kreisumlage von 8 Mio. Euro wird 2026 eine Herausforderung.
Zum Abschluss seiner 70minütigen Rede kündigte Bürgermeister Götz an, dass die Bürger auch künftig eng in Entscheidungsprozesse eingebunden werden sollen.
Nach einer zehnminütigen Pause hatte die Bürgerschaft die Möglichkeit dem Bürgermeister Fragen und Anregungen zu stellen – ganz im Sinne eines lebendigen Miteinanders.
Insgesamt elf Wortmeldungen folgten – mit deutlichen Schwerpunkten auf Parken, Verkehrssicherheit, Tempo-30-Regelungen, Fußgängerquerungen, Vandalismus, Straßenbeleuchtung, Überhang von Sträuchern, E-Mobilität, Kommunale Wärmewende, Partnerschaftsarbeit sowie technischer Ausstattung von Ampel-Einrichtungen in der Kreisstraße Wü 3. Bürgermeister Götz nahm alle Anregungen, Beschwerden und Hinweise detailliert auf und kommentierte sie jeweils vor Ort.
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Wolfgang Radünz (Gartensiedlung) erkundigte sich nach den Folgen der geplanten Sanierung. Rund 20 Parkplätze würden wegfallen, bestätigte Götz. Angesichts des hohen Parkdrucks müssten Fahrzeuge teilweise in benachbarte Bereiche ausweichen. Die Gemeinde werde aber versuchen, die Belastung so gering wie möglich zu halten.
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Sigrid Kohr bemängelte die Parksituation und zu hohe Geschwindigkeiten in der Tempo-30-Zone.
Götz verwies auf die klar markierten Parkflächen. Die Engstelle am Kindergarten solle erneut überprüft werden. Ein Geschwindigkeitsdisplay könne installiert werden.
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Markus Schreier berichtete von überhöhten Geschwindigkeiten in der Hauptstraße der Sandäcker zur Günterslebener Straße. Der Bürgermeister will den Hinweis aufnehmen und überprüfen.
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Frau Sator, Würzburger Straße, fragte nach dem Betriebsstart der Schnellladesäulen.
Götz erklärte, dass diese privat errichtet wurden und noch ein Trafo fehle. Die Gemeinde habe hier keinen unmittelbaren Einfluss.
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Klaus Zilonka Klaus erneuerte die Forderung nach einem Fußgängerüberweg. Polizei und Landkreis hätten dies bislang abgelehnt. „Wir bleiben dran“, so Götz.
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Günther Stadtmüller berichtete, mehrfach in der verkehrsberuhigten Herrnstraße bei 20 km/h geblitzt worden zu sein. Wegen der Pflastersituation sei die Straße verkehrsberuhigt, erklärte Götz. Eine Sanierung mit Asphalt sei geplant. Dann könne auch die Temporegulierung neu bewertet werden. Ein Display könne helfen.
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Manfred Roßner warb für die Sportabzeichenaktion und berichtete, sich mangels Anschlussmöglichkeit an ein Wärmenetz im Schenkenfeld selbst eine Wärmepumpe installiert zu haben, so dass sein Haus nun absolut CO²-frei sei. Jeder müsse seinen Beitrag leisten, pflichtete der Bürgermeister bei.
Roßner bemängelte zudem technische Probleme der Lautsprecheranlage bei einer Trauerfeier am Waldfriedhof sowie überhängende Vegetation in der Mittleren Setz. Die Gemeinde werden den Hinweisen nachgehen und bei Bedarf einschreiten, so der Bürgermeister.
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Martin Issing schilderte Vandalismusfälle, so das Besprühen von sieben Autos am Halloween-Tag und bemängelte eine früh abschaltende Straßenbeleuchtung.
Götz verwies auf laufende Ermittlungen der Polizei, appellierte an Aufmerksamkeit und kündigte Überprüfungen der Beleuchtungszeiten an. Kleinere Anpassungen seien denkbar.
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Bernhard von der Goltz erkundigte sich nach einer Reise 2026. Diese sei 2025 ausgefallen, so Götz, man befinde sich aber in engem Austausch mit dem Gymnasium. Die Französisch-Fachschaft wolle eine Fahrtnanbieten, der Termin sei offen.
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Bernd Schäfer kritisierte das nächtliche Ampelsystem. Götz erklärte, dass die Gemeinde hier bereits mehrfach interveniert habe. Man bleibe weiterhin im Austausch mit den zuständigen Stellen.
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Irene Schwarz schilderte eine gefährliche Situation beim Überqueren der Würzburger Straße, hervorgerufen durch einen zu schnellfahrenden Busfahrer und bat um Einsetzung des Geschwindigkeitsdisplays.
Götz sagte eine Prüfung zu und bat um genauere Angaben zur Buslinie.
In ihrer Gesamtschau wirken die vorgetragenen Anliegen – trotz individueller Bedeutung – wie ein Beleg dafür, dass Veitshöchheim sich tatsächlich auf einem bemerkenswert stabilen Niveau bewegt.
In vielen Kommunen drehen sich Bürgerversammlungen um existenzielle Infrastrukturprobleme, bauliche Notlagen oder Haushaltszwänge. Im Gegensatz dazu liegen den Veitshöchheimern das persönliche Umfeld, insbesondere zu schnelles Fahren von Autos oder die Grünphasen von Ampelschaltungen am Herzen.
Damit erhält die eingangs gestellte Frage zusätzliche Bedeutung:
Fotos Dieter Gürz - Folien Gemeinde