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Veitshöchheimer Rosengarten für Brautpaare neu gewürdigt

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Ein echter Hingucker ist seit 2009 der Rosengarten für Brautpaare vor der Hofgartenmauer am Durchgang zum Rathaushof. Angelegt wurde die romantische Anlage im Rahmen des Wettbewerbs „Entente Florale Deutschlands“. Über viele Jahre hinweg entwickelte sich der Garten zu einem lebendigen Symbol für die Liebe zahlreicher Hochzeitspaare.

Im Frühjahr 2026 hat Bürgermeister Jürgen Götz nun eine sichtbare Veränderung veranlasst:  Anstelle der verbliebenen, teils verwitterten oder großteils verschwundenen Namensschilder erinnert nun eine zentrale Tafel an die vielen Brautpaare und ihre gepflanzten Rosenstöcke.

Rückblick: Ein Ort voller Erinnerungen

Bereits kurz nach seiner Entstehung präsentierte sich der Rosengarten vorder Hofgartenmauer als prachtvolle Anlage. Entlang der Hofgartenmauer blühen ausgewählte Beetrosen in lockerer Anordnung, ergänzt durch höher wachsende Rosenstöcke, die von Brautpaaren als lebendige Erinnerung an ihren Hochzeitstag gepflanzt wurden.

Im Zentrum lädt eine barocke Steinbank unter einem Rosenbogen zum Verweilen ein. Besonders ins Auge fällt dabei die leuchtend blutrote Kletterrose „Santana“, die mit ihren üppigen Blüten einen starken farblichen Akzent setzt. Vor der Kulisse des Schlosses entstand so ein einzigartig romantischer Ort.


Großer Zuspruch bis 2014

 Das Angebot der Gemeinde fand großen Anklang: Bis 2014 und einem Nachzügler 2015 nutzten weit über 60 Brautpaare die Möglichkeit, nach ihrer Trauung einen eigenen Rosenstock zu pflanzen. Sorten wie „Westzeit“, „Ambiente“, „Westerland“ oder „Red Leonardo da Vinci“ standen zur Auswahl.

Die Paare konnten ihre Wunschrose im Vorfeld auswählen, die dann am Hochzeitstag geliefert und gemeinsam eingepflanzt wurde. Ein individuelles Schild mit Namen, Datum und Rosensorte erinnerte fortan an diesen besonderen Moment.


Gestaltung mit Liebe zum Detail

Besondere Akzente setzen auch zwei Skulpturen aus Muschelkalk: Die Figuren symbolisieren „Liebe ohne Ende“ sowie „Kommt zusammen“ und werden von vielen Besuchern auch als Darstellung einer Familie interpretiert.


Neue Form des Gedenkens

Mit der Zeit wurde der Platz jedoch knapp: Bereits 2015 war kein Raum mehr für neue Pflanzungen vorhanden. Zudem verschwanden immer mehr der ursprünglich angebrachten Schilder.

Die nun installierte zentrale Tafel schafft Abhilfe. Sie bewahrt die Erinnerung an alle beteiligten Paare dauerhaft und übersichtlich – und sorgt gleichzeitig dafür, dass der Rosengarten weiterhin als harmonisches Gesamtbild erstrahlt.


 

Blühender Anziehungspunkt bis heute

 

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Auch nach 17 Jahren hat der Rosengarten nichts von seiner Strahlkraft verloren. Besonders im Mai, wenn Tausende Rosen in voller Blüte stehen, zieht die Anlage zahlreiche Besucher an.

Die Kombination aus Natur, Kunst und persönlicher Geschichte macht den Rosengarten zu einem ganz besonderen Ort – nicht nur für Brautpaare, sondern für alle, die hier verweilen und die Atmosphäre genießen.

Fotos Dieter Gürz

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