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Mehr Sicherheit für Kinder: Ferienausschuss beschließt Zebrastreifen am Kindergarten „Zauberbaum“

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Der Weg zum Kindergarten „Zauberbaum“ in der Günterslebener Straße wird bald sicherer. Der Ferienausschuss der Gemeinde hat am heutigen Dienstag einstimmig beschlossen, die bestehende Fußgängerfurt in einen offiziellen Zebrastreifen umzuwandeln.

Elternanliegen wird umgesetzt

Auslöser war ein Elternabend Mitte Juli, bei dem Mütter und Väter die Gefahren beim Überqueren der Straße kritisierten. Zwar gibt es bereits eine Markierung, doch diese hat keine rechtliche Wirkung: Autofahrer müssen dort nicht anhalten. Mit einem Zebrastreifen hingegen sind sie verpflichtet, Fußgängern Vorrang zu gewähren.

Ortstermin mit Fachleuten

Nach dem Elternabend fand ein Ortstermin mit Bürgermeister Jürgen Götz, Bauamtsleiter Klaus Kaiser, Verkehrsreferent Oswald Bamberger sowie der Polizei statt. Gemeinsam kamen sie zu dem Ergebnis, dass ein offizieller Fußgängerüberweg die Sicherheit vor allem für Kinder deutlich erhöht.

Gute Rahmenbedingungen

Die Voraussetzungen vor Ort gelten als günstig: Der Bereich ist übersichtlich, eine Straßenbeleuchtung vorhanden und kann zur besseren Erkennbarkeit auf Gelblicht geschaltet werden. Zudem entspricht die Lage hinter der Bushaltestelle in Fahrtrichtung Gadheim den Vorschriften. Auch aus Richtung Kreisverkehr ist der Abstand ausreichend.

Um die Sichtbarkeit weiter zu verbessern, könnten künftig zusätzliche Leitlinien oder Blinklichter installiert werden. Vorerst will die Gemeinde jedoch abwarten, welche Wirkung der Zebrastreifen allein entfaltet.

Teil eines größeren Verkehrskonzepts

Der Beschluss fügt sich in ein umfassenderes Verkehrskonzept ein: Bereits im Juli wurden Kurzzeitparkplätze für Eltern der Kita-Kinder gegenüber dem Weingut Hessler geschaffen sowie im Bereich der Kreuzung Günterslebener Straße/Wolfstalstraße Halteverbote und Warnschilder „Achtung Kinder“ angebracht.

Nächste Schritte

Die Bauverwaltung wird den Zebrastreifen in den nächsten Wochen markieren lassen, parallel dazu erfolgt die Umstellung der Beleuchtung. Bürgermeister Götz betonte, dass die Gemeinde damit schnell auf berechtigte Sicherheitsbedenken reagiere: „Wir wollen, dass Kinder, Eltern und alle anderen Fußgänger hier gefahrlos unterwegs sein können.“

Auch Ratsmitglied Stefan Oppmann begrüßte den Schritt: Der neue Überweg sei nicht nur für Kindergartenkinder ein Gewinn, sondern auch für die Bewohner der Gartensiedlung, die damit sicherer zu den Einkaufsmärkten im Gewerbegebiet gelangen können.

Mit dem Zebrastreifen setzt die Gemeinde pünktlich zum Start des neuen Kindergartenjahres ein sichtbares Signal für den Schutz der schwächsten Verkehrsteilnehmer.

Fotos Dieter Gürz - Planunterlagen Gemeinde

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B
Volle Zustimmung zu diesem Zebrastreifen - ABER wäre unter diesem Aspekt .. <br /> " Gemeinsam kamen sie zu dem Ergebnis, dass ein offizieller Fußgängerüberweg die Sicherheit vor allem für Kinder deutlich erhöht. "<br /> .. nicht auch ein Zebrastreifen in der Wolfstalstraße zielführend?
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B
Na toll. Aber musste ja so kommen. <br /> Leider dachten seit der ersten Markierung viele (Autofahrer sowie Fußgänger gleichermaßen) das man als KFZ-Lenker dort anhalten/warten müsste. Ist man normal gefahren wurde man von unwissenden Fußgängern angepöbelt. Besser wäre gewesen diese erst gar nicht anzubringen. Einen Zebrastreifen brauchts dort meiner Meinung nach auch nicht. Dieser wird garantiert als Radüberweg missbraucht. Ich habe noch nie einen Radfahrenden am Zebrastreifen vorschriftsmäßig absteigen sehen. Der nächste Konflikt ist vorprogrammiert.
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W
Vollste Zustimmung!<br /> Ich denk genau diese Gruppe Fußgänger ist es, die den Zebrastreifen wollte. Ihren Kindern falsches Verhalten vorleben und dann beschweren. Ein Sinnbild der heutigen Gesellschaft.