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Impressionen Ausbau WÜ 3 Veitshöchheim/Gadheim - Folge 2: Gigantisch was Baufirma in 3 Tagen bewerkstelligte - Autofahrer auf Schleichwegen

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

 Seit Montag, 1. März ist die WÜ 3 von Veitshöchheim nach Güntersleben und die WÜ 21 nach Oberdürrbach gesperrt. Bereits in den ersten drei Tagen bewerkstelligte das beauftragte Bauunternehmen Leonhard Weiss eine phänomenal anmutende Leistung, nämlich die 1,8 Kilometer lange Busumleitungsstrasse auf landwirtschaftichen Feldwegen vom Waldrand "Gebranntes Hölzlein" bis zum Markushof in Gadheim mit Auskofferungsmaterial der WÜ 3 und der WÜ 21 vor der Einmündung beider Kreisstraßen großteils bis auf die Ausweichstellen zu befestigen (im Bild der Beginn der Auskofferung in Höhe des SVV-Sport-Heims)

"Frechheit ist durch Nichts zu ersetzen," erregte sich jedoch ein Leser von Veitshöchheim News, als er heute Morgen bei seinem Spaziergang regen PKW-Verkehr über die noch unfertige Busumleitungstrasse  feststellte und dies durch sein Handy fotografisch festhielt. Die Bauarbeiter seien von den PKW-Fahrern einfach  ignoriert  worden.

Da die WÜ 3 nach dem Kreisverkehr am Norma-Markt gesperrt ist, seien Autofahrer hier in Höhe des SVV-Sportheims vor der Zufahrt zum Waldfriedhof nach rechts über den Randstein und den Grünstreifen auf die ausgekofferte Kreisstraße und von dort dann auf die bereits befestigte Busumeitungsstrecke in Höhe von Team Orange nach Gadheim gefahren bzw. auch umgekehrt nach Veitshöchheim.

Auch an der Schranke vor dem Naturfreundehaus im Sendelbach wurden Autofahrer angetroffen, die von Gadheim kommend, nach Veitshöchheim wollten und wieder umkehren mussten. Ein Autofahrer behauptete, in Güntersleben habe er kein Schild gesehen, dass die Zufahrt nach Veitshöchheim gesperrt sei.

Die Wü 3 ist bereits bis zur Kreuzung nach Oberdürrbach ausgekoffert.

Begonnen wurde die Auskofferung bereits auch auf der WÜ 21 aus Richtung Oberdürrbach, deren Fahrbahn hier in Höhe des Kfz-Reparatur-Betriebes Raum (links im Bild) vor dem neuen Kreisverkehr nach rechts verschwenkt wird.

Bis die Umleitungsstrecke auf Feldwegen für Busse befahrbar ist, fahren diese noch auf der Kreisstraße WÜ 3 in in die Schleehofstraße des Gewerbegebietes ein und von dort weiter über die Raiffeisenstraße bis zum Kreisverkehr am Norma-Markt und von dort in die Günterslebener Straße oder die Kreisstraße hinab zum Geisberg

und natürlich auch in umgekehrter Richtung nach Güntersleben.

Die befestigte Busumleitungsstrecke wird bereits auch rege von Spaziergängern und Joggern genutzt, vor allem entlang des EU-Mittelpunkts.

 Am Vormittag war die Baufirma noch dabei, diesen Streckenabschnitt zu befestigen.

Beginn der Umleitungsstrecke am Waldrand in Höhe von Team Orange (im Hintergrund).

Ausbau am Waldrand

Busumleitung am Gelände des Markushofes entlang.

Fotos Dieter Gürz (bis auf zweites Foto von oben).

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Peter Franz Müller 03/03/2021 23:06

Ich verstehe nicht, warum man nicht so lange wie der Bus durchs Gewerbegebiet fahren muss, nicht auch die Autos so hätte umleiten können. Das die Feldwege nicht geeignet sind: ja. Aber anders wäre die Strecke in Richtung Güntersleben noch 2 Monate offen.

Die Meisten Autofahrer umfahren, von Güntersleben aus, in Richtung Thüngersheim. Auch hier finde ich es eine an Willkür und Schikane grenzende Frechheit, dass statt den vor 2 Jahren erlaubten 100km/h der größte Abschnitt nur noch mit 30km/h befahren werden darf. Selbst für den schlechtesten Autofahrer sind dort 70km/h machbar. So eng und unübersichtlich ist die Straße nun auch wieder nicht.