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Eine ganz besondere Form der Kunst: Eindrucksvolle Landart-Ausstellung im Wald des P-Kunst-Seminars des Gymnasiums Veitshöchheim zum Kulturherbst

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Beeindruckende Kunstwerke umgeben vom Blätterdach wie dieser "Zauberhimmel" von Julia Ruppel und Lea Eckert gab es bei der Landart-Vernissage des P-Seminars Kunst des Gymnasiums Veitshöchheim im Waldgebiet "Gebranntes Hölzlein" am Sonntagnachmittag zu bestaunen.

Beeindruckende Kunstwerke umgeben vom Blätterdach wie dieser "Zauberhimmel" von Julia Ruppel und Lea Eckert gab es bei der Landart-Vernissage des P-Seminars Kunst des Gymnasiums Veitshöchheim im Waldgebiet "Gebranntes Hölzlein" am Sonntagnachmittag zu bestaunen.

12 Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse im Alter von 16 bis 19 Jahren nahmen am Projektseminar "Landart", einem Kurs des Gymnasiums Veitshöchheim im Fach Kunst, im Rahmen des Kulturherbstes, teil mit dem Ziel, Kunst und Natur zu vereinen. Insgesamt acht Kunstwerke als Eingriffe in die Natur schufen sie im Waldgebiet in allernächster Nähe der Doppeltennishalle der Turngemeinde und machten ihn als Ausstellungsort gleichzeitig zu einem Bestandteil des Kunstwerkes.

Die Kunstwerke der Schüler, teils als Solo-, teils als Gruppenarbeit entstanden, sind ganz verschiedener Art, angefangen von einem "natürlichen" Fußballfeld bis hin zu Spiegeln, die mit Bäumen ein faszinierendes Bild ergeben. Darüber hinaus stellten sie eine kleine Ausgrabungsstätte oder das Gleichgewicht der Natur mit natürlichen Materialien nach.

Ende Juli fand an der Schule wie jedes Jahr eine Projektwoche statt. ln dieser Zeit nutzte die Gruppe die Gelegenheit dafür, ihre Werke testweise für einige Tage im Wald aufzubauen und um bereits genau für die Vernissage planen zu können.

Die Kunstlehrerin Berit Holzner, die die Q12ler seit dem letzten Jahr bei der Umsetzung ihrer Ideen und der Organisation der Vernissage begleitete, war voller Stolz über das jetzt von ihren Schülern Geleistete.

Und so waren denn auch alle Besucher, die der Einladung der Schüler zur Vernissage folgten und an einem schönen Oktobernachmittag den Weg in die Natur fanden, tief beeindruckt über den Einfallsreichtum und die schöpferische Kreativität der angehenden Abiturienten. Lea Eckert (rechts) referierte zur Begrüßung: "Mit dem Projekt Land-Art möchten wir den Betrachter zum genauen Hinsehen bewegen und ihm neue Erkenntnisse und Empfindungen in Bezug auf die Verbindung Mensch und Natur enthüllen."

Die Kunstobjekte der P-Seminaristen können noch bis zum 25. Oktober im Wald besichtigt werden. Bei einigen mussten jedoch Seile und Fäden am Boden nach der Vernissage wegen der Gefahr für Türe wieder beseitigt werden.

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"Zauberhimmel" tauften Julia Ruppel und Lea Eckert (v.l.) ihr "Eingriff in die Natur-Projekt", bestehend aus einem großen feinen Netz, das sie mit Hilfe von Seilen in 2,5 bis 3,0 Meter Höhe zwischen
"Zauberhimmel" tauften Julia Ruppel und Lea Eckert (v.l.) ihr "Eingriff in die Natur-Projekt", bestehend aus einem großen feinen Netz, das sie mit Hilfe von Seilen in 2,5 bis 3,0 Meter Höhe zwischen

"Zauberhimmel" tauften Julia Ruppel und Lea Eckert (v.l.) ihr "Eingriff in die Natur-Projekt", bestehend aus einem großen feinen Netz, das sie mit Hilfe von Seilen in 2,5 bis 3,0 Meter Höhe zwischen

"Baumstumpf am Hang" titulierten Dennis Funler, Philipp Hellwich, Gunnar Artner und Annabell Radtke ihre erste von drei großen Kreationen. Von einem Baumstumpf schwirren strahlenförmig bunte Seile nach außen über den Hang zu den am Waldrand stehenden Bäumen, quasi, so die Intention des Quartetts, die Verbindungen vom Baumstumpf als höherer Macht zu den die Menschen symbolisierenden Bäumen. Die durch das Blätterdach einfallenden Sonnenstrahlen ergeben bizarre Effekte auf den dünnen Seilen, deren Farben rot für Liebe und Leidenschaft, grün für Hoffnung, blau für Zweifel und lila für den Glauben stehen.
"Baumstumpf am Hang" titulierten Dennis Funler, Philipp Hellwich, Gunnar Artner und Annabell Radtke ihre erste von drei großen Kreationen. Von einem Baumstumpf schwirren strahlenförmig bunte Seile nach außen über den Hang zu den am Waldrand stehenden Bäumen, quasi, so die Intention des Quartetts, die Verbindungen vom Baumstumpf als höherer Macht zu den die Menschen symbolisierenden Bäumen. Die durch das Blätterdach einfallenden Sonnenstrahlen ergeben bizarre Effekte auf den dünnen Seilen, deren Farben rot für Liebe und Leidenschaft, grün für Hoffnung, blau für Zweifel und lila für den Glauben stehen."Baumstumpf am Hang" titulierten Dennis Funler, Philipp Hellwich, Gunnar Artner und Annabell Radtke ihre erste von drei großen Kreationen. Von einem Baumstumpf schwirren strahlenförmig bunte Seile nach außen über den Hang zu den am Waldrand stehenden Bäumen, quasi, so die Intention des Quartetts, die Verbindungen vom Baumstumpf als höherer Macht zu den die Menschen symbolisierenden Bäumen. Die durch das Blätterdach einfallenden Sonnenstrahlen ergeben bizarre Effekte auf den dünnen Seilen, deren Farben rot für Liebe und Leidenschaft, grün für Hoffnung, blau für Zweifel und lila für den Glauben stehen.
"Baumstumpf am Hang" titulierten Dennis Funler, Philipp Hellwich, Gunnar Artner und Annabell Radtke ihre erste von drei großen Kreationen. Von einem Baumstumpf schwirren strahlenförmig bunte Seile nach außen über den Hang zu den am Waldrand stehenden Bäumen, quasi, so die Intention des Quartetts, die Verbindungen vom Baumstumpf als höherer Macht zu den die Menschen symbolisierenden Bäumen. Die durch das Blätterdach einfallenden Sonnenstrahlen ergeben bizarre Effekte auf den dünnen Seilen, deren Farben rot für Liebe und Leidenschaft, grün für Hoffnung, blau für Zweifel und lila für den Glauben stehen.

"Baumstumpf am Hang" titulierten Dennis Funler, Philipp Hellwich, Gunnar Artner und Annabell Radtke ihre erste von drei großen Kreationen. Von einem Baumstumpf schwirren strahlenförmig bunte Seile nach außen über den Hang zu den am Waldrand stehenden Bäumen, quasi, so die Intention des Quartetts, die Verbindungen vom Baumstumpf als höherer Macht zu den die Menschen symbolisierenden Bäumen. Die durch das Blätterdach einfallenden Sonnenstrahlen ergeben bizarre Effekte auf den dünnen Seilen, deren Farben rot für Liebe und Leidenschaft, grün für Hoffnung, blau für Zweifel und lila für den Glauben stehen.

Als zweites Kunstwerk kreierte das Quartett ein "Lebendiges Fußballfeld" mitten im Wald. Dazu "bekleideten" sie einige Bäume, also die Spieler, mit Stoff, den Trikots. Außerdem spannten sie zwischen Bäumen ein Tor mit weißen Seilen und arrangierten auf dem von Laub gesäuberten Waldboden  Linien in Form von Kreidestaub.
Als zweites Kunstwerk kreierte das Quartett ein "Lebendiges Fußballfeld" mitten im Wald. Dazu "bekleideten" sie einige Bäume, also die Spieler, mit Stoff, den Trikots. Außerdem spannten sie zwischen Bäumen ein Tor mit weißen Seilen und arrangierten auf dem von Laub gesäuberten Waldboden  Linien in Form von Kreidestaub.Als zweites Kunstwerk kreierte das Quartett ein "Lebendiges Fußballfeld" mitten im Wald. Dazu "bekleideten" sie einige Bäume, also die Spieler, mit Stoff, den Trikots. Außerdem spannten sie zwischen Bäumen ein Tor mit weißen Seilen und arrangierten auf dem von Laub gesäuberten Waldboden  Linien in Form von Kreidestaub.Als zweites Kunstwerk kreierte das Quartett ein "Lebendiges Fußballfeld" mitten im Wald. Dazu "bekleideten" sie einige Bäume, also die Spieler, mit Stoff, den Trikots. Außerdem spannten sie zwischen Bäumen ein Tor mit weißen Seilen und arrangierten auf dem von Laub gesäuberten Waldboden  Linien in Form von Kreidestaub.

Als zweites Kunstwerk kreierte das Quartett ein "Lebendiges Fußballfeld" mitten im Wald. Dazu "bekleideten" sie einige Bäume, also die Spieler, mit Stoff, den Trikots. Außerdem spannten sie zwischen Bäumen ein Tor mit weißen Seilen und arrangierten auf dem von Laub gesäuberten Waldboden Linien in Form von Kreidestaub.

Als drittes Kunstwerk "Fundgrube"  legte das Quartett eine bis zu einem Meter tiefe und durch rotes Absperrband gesicherte  Grube an, die besonders den Eingriff in die Natur symbolisieren soll.  Darin platzierten sie im Wald gefundenen Müll, unter anderem auch Schmuck und Schlüssel.Als drittes Kunstwerk "Fundgrube"  legte das Quartett eine bis zu einem Meter tiefe und durch rotes Absperrband gesicherte  Grube an, die besonders den Eingriff in die Natur symbolisieren soll.  Darin platzierten sie im Wald gefundenen Müll, unter anderem auch Schmuck und Schlüssel.

Als drittes Kunstwerk "Fundgrube" legte das Quartett eine bis zu einem Meter tiefe und durch rotes Absperrband gesicherte Grube an, die besonders den Eingriff in die Natur symbolisieren soll. Darin platzierten sie im Wald gefundenen Müll, unter anderem auch Schmuck und Schlüssel.

Spiegel(ung) der Natur: "Man spaziert den Waldpfad entlang und entdeckt plötzlich sein Ebenbild oder den Himmel am Boden." Diese Erfahrung ermöglichte Martin Brinktrine den Ausstellungs-Besuchern in dem er Spiegel auf Astgabeln zuschnitt und in diese einsetzte. Die Bäume wurden dabei nicht verändert, sondern dienen lediglich als   Rahmen bzw. Halterung. Der Spiegelblick ist dabei etwas getrübt, denn der "Künstler" musste, so die Auflage der Revierförsterin, das Glas zum Brandschutz mit einer durchsichtigen Folie überkleben.

Spiegel(ung) der Natur: "Man spaziert den Waldpfad entlang und entdeckt plötzlich sein Ebenbild oder den Himmel am Boden." Diese Erfahrung ermöglichte Martin Brinktrine den Ausstellungs-Besuchern in dem er Spiegel auf Astgabeln zuschnitt und in diese einsetzte. Die Bäume wurden dabei nicht verändert, sondern dienen lediglich als Rahmen bzw. Halterung. Der Spiegelblick ist dabei etwas getrübt, denn der "Künstler" musste, so die Auflage der Revierförsterin, das Glas zum Brandschutz mit einer durchsichtigen Folie überkleben.

Mit ihrer "Schaukel im Wald" beabsichtigten v.l. Evelyn Horvath und Nina Kerschensteiner eine entspannte Athmosphäre im Wald zu schaffen. Für die Schaukel wählen sie ein stabiles Brett als Sitzfläche, dicke und belastbare Seile. Einige Besucher waren recht angetan, in der Atmosphäre des Waldes locker dahin zu schwingen.
Mit ihrer "Schaukel im Wald" beabsichtigten v.l. Evelyn Horvath und Nina Kerschensteiner eine entspannte Athmosphäre im Wald zu schaffen. Für die Schaukel wählen sie ein stabiles Brett als Sitzfläche, dicke und belastbare Seile. Einige Besucher waren recht angetan, in der Atmosphäre des Waldes locker dahin zu schwingen.Mit ihrer "Schaukel im Wald" beabsichtigten v.l. Evelyn Horvath und Nina Kerschensteiner eine entspannte Athmosphäre im Wald zu schaffen. Für die Schaukel wählen sie ein stabiles Brett als Sitzfläche, dicke und belastbare Seile. Einige Besucher waren recht angetan, in der Atmosphäre des Waldes locker dahin zu schwingen.Mit ihrer "Schaukel im Wald" beabsichtigten v.l. Evelyn Horvath und Nina Kerschensteiner eine entspannte Athmosphäre im Wald zu schaffen. Für die Schaukel wählen sie ein stabiles Brett als Sitzfläche, dicke und belastbare Seile. Einige Besucher waren recht angetan, in der Atmosphäre des Waldes locker dahin zu schwingen.

Mit ihrer "Schaukel im Wald" beabsichtigten v.l. Evelyn Horvath und Nina Kerschensteiner eine entspannte Athmosphäre im Wald zu schaffen. Für die Schaukel wählen sie ein stabiles Brett als Sitzfläche, dicke und belastbare Seile. Einige Besucher waren recht angetan, in der Atmosphäre des Waldes locker dahin zu schwingen.

Einen "Schrottbaum" gestaltete der Technik-Freak Daniel Jander,  in dem er an Ästen ausrangierte Handys und  Laptopteile nebst Platinen als Früchte befestigte. Damit will er ausdrücken, wie verschwenderisch der Mensch mit Technikteilen umgeht, so als wenn sie wie im Schlaraffenland am Baum wachsen, er sie, weil überholt oder defekt wegwirft und diese wie normale Früchte in der Natur landen.Einen "Schrottbaum" gestaltete der Technik-Freak Daniel Jander,  in dem er an Ästen ausrangierte Handys und  Laptopteile nebst Platinen als Früchte befestigte. Damit will er ausdrücken, wie verschwenderisch der Mensch mit Technikteilen umgeht, so als wenn sie wie im Schlaraffenland am Baum wachsen, er sie, weil überholt oder defekt wegwirft und diese wie normale Früchte in der Natur landen.

Einen "Schrottbaum" gestaltete der Technik-Freak Daniel Jander, in dem er an Ästen ausrangierte Handys und Laptopteile nebst Platinen als Früchte befestigte. Damit will er ausdrücken, wie verschwenderisch der Mensch mit Technikteilen umgeht, so als wenn sie wie im Schlaraffenland am Baum wachsen, er sie, weil überholt oder defekt wegwirft und diese wie normale Früchte in der Natur landen.

"Auf dem Kopf", so tauften v.l. Veronika Krumm und Najara Garcia ihren Beitrag.  Sie stellten einen umgekippten Baum  umgedreht auf. Ihre Intention: "Die Menschheit versucht, der Natur zu helfen, verschlimmert letztendlich jedoch alles, so wie die angeklebten grünen Zweige rasch wieder verwelken."

"Auf dem Kopf", so tauften v.l. Veronika Krumm und Najara Garcia ihren Beitrag. Sie stellten einen umgekippten Baum umgedreht auf. Ihre Intention: "Die Menschheit versucht, der Natur zu helfen, verschlimmert letztendlich jedoch alles, so wie die angeklebten grünen Zweige rasch wieder verwelken."

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