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Rede Bürgermeister und Fotos vom Neujahrsempfang der Gemeinde Veitshöchheim

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Rede Bürgermeister, Ehrung Ernst Liebler und Günther Stadtmüller, kabarettistische Einlage von StadtmüllerRede Bürgermeister, Ehrung Ernst Liebler und Günther Stadtmüller, kabarettistische Einlage von StadtmüllerRede Bürgermeister, Ehrung Ernst Liebler und Günther Stadtmüller, kabarettistische Einlage von Stadtmüller
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Rede Bürgermeister, Ehrung Ernst Liebler und Günther Stadtmüller, kabarettistische Einlage von Stadtmüller

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Service durch GemeindebediensteteService durch Gemeindebedienstete

Service durch Gemeindebedienstete

alle Fotos: Herr Fellmann vom Fotoclub, zugeschnitten von D.G.

Neujahrs-Rede von Bürgermeister Jürgen Götz

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

meine sehr geehrten Damen und Herren,

„in den Dingen dieser Welt darf man sich nicht allein an die Gegenwart halten. Was ist, bedeutet oft sehr wenig, aber was sein wird, oft sehr viel.“

An diese Lebensweisheit werden wir gerade in diesen Tagen des Jahreswechsels erinnert.

Die Situation in der Welt läßt uns mehr als in den letzten Jahren mit Sorge in die Zukunft schauen. Beunruhigt sehen wir unser Weltbild, ja die Weltordnung in Gefahr. Die Zahl der Krisengebiete scheint in der jüngsten Zeit immer weiter zuzunehmen und wir müssen erkennen, daß diese Konflikte auch immer näher - ja quasi vor oder an unserer Haustür stattfinden - seit den letzten Tagen muß man sagen: Wir müssen erschüttert sehen, daß sie sogar im innersten unseres Hauses Europa ausgetragen werden. Keiner kann wegschauen und unsere Hilfe und Unterstützung in der Welt ist mehr denn je notwendig und gefragt.

Dennoch ist es zu Jahresbeginn guter Brauch sich besonders auch an die schönen positiven Momente des letzten Jahres im Kleinen wie im Großen zu erinnern. Das soll kein Zeichen von Ignoranz und Abstumpfung gegenüber den vielen schrecklichen Ereignissen in der Welt sein, sondern es ist für mich ein Ausdruck von Dankbarkeit und Demut.

Von Arthur Schopenhauer stammt der Satz. Wir denken selten an das was wir haben, aber immer an das was uns fehlt.

Ein Charakterzug, der vor allem uns Deutschen ja besonders nachgesagt wird.

Dem wollen wir anhand unseres kommunalen gemeindlichen Rückblicks heute entgegnen und uns ins Gedächtnis rufen, in welch guten Verhältnissen wir heute leben im geschichtlichen Vergleich - wie auch im Vergleich mit anderen Regionen der Welt. Dies soll uns helfen mit Selbstvertrauen und Optimismus den zukünftigen Herausforderungen zu begegnen.

Begrüßung

Ich heiße Sie alle hier beim heutigen Neujahrsempfang der Gemeinde Veitshöchheim herzlich willkommen meine Damen und Herren und verbinde mit diesem Neujahrsgruß meine besten Wünsche für die kommende Zeit, für jede und jeden von Ihnen persönlich.

Ich freue mich, dass Sie alle unserer Einladung gefolgt sind.

Ein herzliches Grüß Gott gilt dabei besonders unser Geistlichkeit Herrn Pfarrer Borawski und Frau Pfarrerin Wolfrum. Willkommen heißen darf ich bei uns auch den evangelischen Militärpfarrer Johannes Müller.

Besonders freut mich, dass ich meine beiden Vorgänger im Amt – Herrn Altbürgermeister Rainer Kinzkofer mit seiner Frau Barbara und Herrn Bürgermeister a.D. Erich Steppert mit seiner Frau begrüßen darf. Seien Sie herzlich Willkommen.

Seit einigen Jahren ist er ja ein Mitbürger unserer Gemeinde. Ich darf Sie Herr Regierungspräsident Dr. Beinhofer mit Ihrer Frau ganz herzlich bei uns begrüßen. Auch Sie haben ja baulich einiges vor, wie wir der Presse entnehmen konnten.

Bei der Bundeswehr gab es im letzten Jahr einige Veränderungen hier am Standort – so wurde die Div. Luftbewegliche Operationen im Juni aufgelöst und von der Division SÜD abgelöst. Diese wurde nun zum 1. Januar in 10. Panzerdivision umbenannt und behält weiter ihren Stab und entsprechende Einheiten hier bei uns in Veitshöchheim. Ich freue mich den neuen Kommandeur der 10. Panzerdivision Herrn Generalmajor Schütt bei uns begrüßen zu können. Ihre Division wird in diesem Jahr die Leitdivision für alle Auslandseinsätze der Bundeswehr sein Herr General. Ich wünsche Ihnen, ihren Soldatinnen und Soldaten alles Gute für die Einsätze und eine gesunde Heimkehr.

Für das Berufsförderungswerk Würzburg, Sitz Veitshöchheim, wie es seit ein paar Jahren heißt, darf ich den Geschäftsführer Christoph Wutz bei uns begrüßen. Sein Vorgänger unser Ortsbürger Alfred Schulz ging Mitte des Jahres in den wohlverdienten Ruhestand. Einen Wehrmutstropfen galt es hier in den letzten Wochen hinzunehmen. Das BFW musste sein Schwimmbad aus wirtschaftlichen Gründen zum Jahreswechsel leider schließen.

In der segensreichen Einrichtung des Markushofes konnte im September das neue Internatsgebäude für 1,8 Millionen Euro eingeweiht werden, welches nunmehr jungen Erwachsenen mit psychischen Erkrankungen und Autismus- Spektrum Störungen während ihrer Ausbildung ein Zuhause bietet. Auch den Direktor der Caritas- Don- Bosco gGmbH, Herrn Andreas Halbig darf ich heute bei uns begrüßen.

Die Landesanstalt für Wein- und Gartenbau hat mit dem ehemaligen Leiter der Weinbauabteilung Dr. Hermann Kolesch seit August einen neuen Präsidenten. Herr Präsident Dr. Kolesch - ich freue mich, dass Sie heute bei uns sind. Seien Sie herzlich Willkommen. Bei Ihnen wurden in den letzten Jahren vom Freistaat Bayern in 2 Bauabschnitten rund 50 Millionen Euro an der Steige investiert und es sollen in den nächsten Jahren weitere 30 Millionen Investition folgen.

Das Gymnasium Veitshöchheim des Landkreises ist ja ein Aktivposten hier bei uns am Ort. Viele Veranstaltungen und Aktionen werden immer wieder vom Gymnasium durchgeführt. Ganz aktuell erst die Aktion „Alles in einen Topf“ eine Weihnachtshilfsaktionen für die Flüchtlinge die in Veitshöchheim und in der Gemeinschaftsunterkunft untergebracht sind. Mein herzlicher Dank hierfür gilt der Schulleitung Herrn Oberstudiendirektor Brückner und Herrn Studiendirektor Schmitt, die ich beide ganz herzlich begrüßen darf.

Für die Veitshöchheimer Schulen begrüße ich Herrn Stefan Dusold als Rektor der Grundschule sowie den Rektor der Mittelschule Herrn Otto Eisner und seine Stellvertreterin Martha Winter.

Seit Dezember gibt es ja auch bei uns in Veitshöchheim ein Windrad, meine sehr geehrten Damen und Herren, möglich machte dies unser Energieversorgungsunternehmen „Die Energie“, die als geeignetsten Standort für eine solche Anlage innerhalb des Netzes der ENERGIE die Erdgastankstelle am Geisberg identifiziert hat, und zwar aus zwei Gründen: Zu den guten Windverhältnissen, die hier herrschen, komme der Effekt, dass der erzeugte Strom direkt für den Verbraucher verwendet werden kann und dadurch das umweltfreundliche Fahren mit Biomethan ergänzt. So freut es mich auch den Geschäftsführer der Energie, Herrn Peter Tiefenthaler bei uns begrüßen zu können.

Für das Kommunalunterrnehmen des Landkreises Würzburg, zum welchem auch das Team Orange mit seinem Sitz hier bei uns in Veitshöchheim gehört, darf ich Sie Herr Prof. Schraml recht herzlich bei uns willkommen heißen. Wir freuen uns , dass zukünftig der Wertstoffhof im Gewerbegebiet neue Öffnungszeiten haben wird. Diese werden deutlich ausgedehnt und mit dann 37h pro Woche mehr als verdoppelt.

Zu Beginn des letzten Jahres stand zunächst einmal die 5. Jahreszeit im Mittelpunkt des Geschehens. So wurde die 27. Fernsehsitzung Fastnacht in Franken am 21. Februar – erstmals aus einer Baustelle gesendet – die Zuschauer an den Bildschirmen haben davon jedoch nichts gemerkt. Ich begrüße den Präsidenten des Fastnachtsverbandes Franken Herrn Bernhard Schlereth mit seiner Frau.

Jahresrückblick

Höhepunkt des örtlichen Faschingstreibens waren die Prunksitzungen der Tanzsportgarde und des VCC sowie der vom VCC ausgerichtete Rosenmontagszug, der bereits zu 46. Mal stattgefunden hat.

Auch einige Jubiläen gab es wieder zu feiern – so fand im April ein Tag der offenen Türe in der Kläranlage statt, der im Rahmen des 50 jährigen Bestehens des Abwasserzweckverbandes durchgeführt wurde. Außerdem konnte unsere Sing- und Musikschule bereits ihr 35 jähriges Jubiläum feiern.

Im Sommer fanden wieder einige Konzertveranstaltungen statt. So gab es unter anderem ein Serenadenkonzert des Musikvereins im Pfarrgarten in der Herrnstraße, im Juli das Sommerkonzert des MGV mit beiden Chören im Haus der Begegenung und im August und September – seit vielen Jahren bereits Tradition - die Sommerkonzerte im Synagogenhof.

Zwei örtliche Künstler eröffneten neue Ateliers mit einem Tag der offenen Türe und im Seminargebäude des jüdischen Kulturmuseums und auch in der Bücherei im Bahnhof fanden wieder einige Ausstellungen statt, zuletzt im Rahmen des Partnerschaftsjubiläums mit Greve in Chianti : Ausstellungen von Wolfgang Finger und Ilse Feser. Auch der Fotoclub hatte eine Ausstellung mit schwarz- weiß Bildern im Sitzungssaal.

Unsere Bücherei im Bahnhof hat seit April mit Martin Wehner einen neuen Leiter, nachdem Frau Elisabeth Birkold im März nach 32 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde. Übrigens, im letzten Jahr wurden 14,85 Medien je Einwohner entliehen und damit der Medienbestand 5,3 Mal umgesetzt.

Mit all unseren vier Partnerstädten gab es Kontakte im ablaufenden Jahr. So feierten wir im Oktober das 20 jährige Bestehen der Partnerschaft mit Greve in Chianti bei einem Besuch der Italiener hier bei uns. Im Juni gab es eine Bürgerreise mit Beteiligung der Big-Band der Sing- und Musikschule nach Pont-l´Eveque, zu Konzerten weilten jeweils der Musikverein und der Projektchor der Sing- und Musikschule in Geithain, die Schützen aus Geithain waren zum Vitusfest bei uns zu Gast, und zur Verabschiedung von Altbürgermeister Kinzkofer waren jeweils aus Geithain und Rotava Delegationen samt Bürgermeisterinnen angereist.

Bei der Sportlerehrung am 22. März in der Dreifachturnhalle wurden über 50 Sportler aus 11 Sportarten ausgezeichnet. Sie hatten allesamt auf Landes- oder Bundesebene einen Podestplatz erreicht.Zudem konnten am 24. November im Bachuskeller 82 Sportabzeichen übergeben werden.

Die Jugendarbeit ist bei uns in Veitshöchheim seit jeher ein sehr wichtiges Anliegen, seit 35 Jahren besteht nunmehr schon das Ferienprogramm der Gemeinde, etwas kürzer- nämlich erst 30 Jahre- gibt es den Abenteuerspielplatz in den Sommerferien, die Elterinitiative Jugendbahnhof feierte im letzten Jahr ihr 20 jähriges Bestehen.

Im Hofgarten wurden in den letzten Jahren viele Baumaßnahmen durchgeführt, wodurch er aus meiner Sicht an Glanz gewonnen hat, die nächste anstehende Maßnahme ist die Sanierung der Ufermauern am großen See. Im Juli fand im Hofgarten der Bayerische Schlössertag statt – die Eröffnung wurde von Finanz- und Heimatminister Söder vorgenommen, es gab den ganzen Tag über musikalische Beiträge, hier war unsere SMS sehr stark mit eingebunden- eine gelungene Veranstaltung.

Für dieses Jahr in Planung ist auch, das Ihnen vielleicht noch bekannte Hofgartenweinfest wieder auferstehen zu lassen. Dies fand ja bis zum Jahr 1996 alljährlich in der Fasanenallee mit Blick aufs Schloss statt.

Am 13. September führte der diesjährige Informationsgang der Gemeinde durch den Altort und hatte einige laufende, abgeschlossene und zukünftige Baumaßnahmen zum Ziel, den Schlußhock gab es diesmal im Feuerwehrhaus, wo sich zuvor auch unsere Feuerwehr mit ihren vielschichtigen Aufgaben vorgestellt hatte. Übrigens unsere Feuerwehr feiert am Pfingstwochenende ihr 150jähriges Jubiläum.

Im März fanden die Kommunalwahlen statt, die eine neue Zusammensetzung des Gemeinderates und auch einen neuen Bürgermeister zur Folge hatten. So wurden in der letzten GR- Sitzung der alten Legislaturperiode die ausgeschiedenen Kolleginnen und Kollegen von Altbürgermeister Rainer Kinzkofer verabschiedet.

Nach fast 28 Jahren unermüdlichen Schaffens für unsere Gemeinde wurde Ende April unser Spätjugendlicher Altbürgermeister Rainer Kinzkofer mit mehreren Veranstaltungen gebührend verabschiedet. Unter anderem gab einen Festakt im Ratskeller mit Vertretern aus Politik und Verwaltung und eine große Abschiedsfeier mit Vereinsvertretern im Haus der Begegenung. Highlight war sicherlich der kleine Zapfenstreich der Bundeswehr im Hofgarten unter großer Anteilnahme der Bevölkerung.

In seiner konstituierenden Sitzung am 6. Mai hat der Gemeinderat einstimmig und in Würdigung seiner Verdienste um die Gemeinde Rainer Kinzkofer den Ehrentitel Altbürgermeister – lt. Gemeindeordnung ist dies ein Ehrentitel - verliehen und so konnte ich beim Florianstag der Feuerwehr am 19. Mai die Urkunde an Rainer Kinzkofer überreichen.

Ich möchte die Gelegenheit heute nutzen Ihnen Herr Altbürgermeister, Dir lieber Rainer noch einmal im Namen aller Mitbürgerinnen und Mitbürger ganz herzlich zu Danken für Deine außerordentlichen Verdienste und Dein Engagement während Deiner Amtszeit. Ich will jetzt nicht all die Projekte aufzählen, die unter Deiner Verantwortung vollendet oder begonnen wurden. Du hast in jedem Fall die Entwicklung Veitshöchheims in den letzten fast 3 Jahrzehnten geprägt und ich glaube dies sagen zu dürfen, wir alle, Gemeinderat, und Bürgerinnen und Bürger sind Dir zu großem Dank verpflichtet.

Seit 1. Mai ist nunmehr der größtenteils anwesende neu gewählte Gemeinderat im Amt. 10 neue Kolleginnen und Kollegen gehören seitdem dem Gremium an. Das heißt, im Idealfall mehr als 40 % neue Ideen für die Arbeit zum Wohle unserer Gemeinde.

Am vergangenen Wochenende konnten wir nach nunmehr 669 Tagen unsere neu Sanierten Mainfrankensäle eröffnen. Für ein öffentliches Bauvorhaben ist es ja auch nicht selbstverständlich, dass es zum avisierten Zeitpunkt fertig gestellt ist und vor allem im vorgesehenen Kostenrahmen bleibt. Mein herzlicher Dank an alle die dazu beigetragen haben.

Mit Baukosten von knapp 13,55 Millionen, von welchen mehr als die Hälfte aus Eigenkapital finanziert werden, das finanziell größte Projekt, welches die Gemeinde überhaupt jemals als Bauherr vollendet hat. Hier wurde ich leider etwas unvollständig in der Mainpost zitiert. Natürlich war der Hofgarten mit seinem Schloß zur damaligen Zeit wesentlich kostspieliger, auch die Liegenschaften unserer überörtlichen Einrichtungen haben sicherlich mehr Geld gekostet. Doch da waren ja nicht wir als Gemeinde Veitshöchheim der Bauherr sondern eben andere.

Integriert in die Säle ist dann auch im neuen Eingangsbereich die Touristik GmbH Würzburger Land mit einem Souvenirshop und mit der neuen Tourist – Info (bisher Durchgang Rathausinnenhof).

Zur Vermarktung der neuen Räume hat der Gemeinderat eine eigene kommunale Gesellschaft die MFS GmbH gegründet. Die Gemeinde ist hier alleiniger Gesellschafter. Die Geschäfte werden geführt von Frau Kirsten Stang, sie war bereits früher unter Herrn Obert in den Mainfrankensälen für die Buchungen und Vermarktung zuständig.

Das Baugebiet Sandäcker, oberhalb der Querspange – hier gibt es einen gebilligten Bebauungspanentwurf aus dem September 2013. Zwischenzeitlich wurden die frühzeitige Bürgerbeteiligung und Behördenanhörung gemäß Baugesetzbuch durchgeführt, sowie eine spezielle, geforderte Artenschutzprüfung über eine Vegetationsperiode durchgeführt. Der Gemeinderat hat nun entschieden, in einer ersten Stufe die Firma KFB mit der Ordnung der Flächen und Koordination der Umlegung zu beauftragen. Der derzeit geschätzte Erschließungsaufwand beträgt immerhin ca. 5,6 Millionen Euro.

Die Erweiterung des Gewerbegebietes Ost ist auf einem guten Weg. Die Änderung des Bebauungsplanes ist seit Ende September rechtsverbindlich. Das Umlegungsverfahren ist praktisch abgeschlossen und der entsprechende Erschließungsplan erstellt, so dass jetzt die Ausschreibung erstellt wird. Die Gemeinde hat hier für ca. 61.000m² knapp 1,6 Millionen Euro investiert, bzw. geparkt. Das Geld soll ja durch Verkäufe dem Gemeindehaushalt auch wieder zugeführt werden.

Der Ausbau der Heidenfelder Straße konnte mit der Übergabe des Platzes der Begegnung im April abgeschlossen werden. Der Platz konnte in Eigenleistung durch den Bauhof erstellt werden.

Der Ausbau der Friedenstraße ist zur Zeit unterbrochen. Der erste Bauabschnitt sollte zwar schon vollendet sein, wird aber erst Ende Januar – je nach Witterung wieder in Angriff genommen. Dann wird auch der Kreuzungsbereich zur Günterslebener Straße neu errichtet. In diesem Zusammenhang wird auch der Geh- und Radweg entlang der Günterslebener Straße bis nach der Haltestelle Sonnenstraße verlängert.

Auf Grund von häufigem Druckverlust wurde die Hauptwasserleitung vom Hochbehälter Geisberg, am Schwimmbad, zur Heinestraße auf einer Länge von 280m im Sommer getauscht. Die Leitung versorgt die sogenannte Hochzone, die alte Leitung aus Grauguß war zwischenzeitlich 50 Jahre alt.

Am 1. November konnte im Waldfriedhof die neue Urnengrabfeldanlage „Lebensfluß“ gesegnet werden. Dort gibt es jetzt die Möglichkeit zwischen 5 verschiedenen Urnenbestattungsvarianten zu wählen, insgesamt 135 Urnengräber und 86 Urnenkammern wurden neu errichtet, teilweise schon mit entsprechenden Grabsteinen, welche auch miterworben werden können.

Nachdem seit September nunmehr auch die Wasserrechtliche Genehmigung für den Bau einer Steg- und Slipanlage im Bereich des neuen Rewemarktes – ehemaliges Dennertgelände- vorliegt, wird in diesem Jahr mit dem Bau der Anlage begonnen. Es ist geplant eine Slipanlage für die Boote unter anderem Feuerwehr und Wasserwacht zu errichten, außerdem sind entsprechende Steganlegen für den Segeclub Mainsegler geplant und es wird eine Steganlage für Sportboote und Kanus, sogenannte Bootstouristen miterrichtet.

Auch im Bereich der Kinderbetreuung konnten einige Projekte zum Abschluß gebracht werden. So wurden im AWO Kinderhaus in der Steinstraße der Altbau saniert und eine 2. Kinderkrippe neu errichtet. Auch der Neubau des Bilhildiskindergartens, der als Familien und Begegnungszentrum mit Elterncafe und Hausaufgabenbetreuung konzipiert ist, konnte im letzten Jahr abgeschlossen und abgerechnet werde, es waren hierbei Gesamtkosten von ca. 2,2 Millionen Euro zu schultern. Der Kuratiekindergarten wurde durch eine Kleinkindgruppe erweitert, außerdem wurden verschiedene kleiner Maßnahmen im Innen- und Außenbereich umgesetzt, u.a. Verbesserungen an der Akustik vorgenommen. Die Kosten betrugen hier in Summe 183.000 €. m eine ausreichende Anzahl an Betreuungsplätzen anbieten zu können und den gesetzlichen Auflagen gerecht zu werden, wurde in Zusammenarbeit mit der AWO in der Vitusschule eine 2. Hortgruppe mit weiteren 20 Plätzen eingerichtet. Insgesamt ist festzustellen, dass in den letzten Jahren der Bedarf und somit auch die Kosten für die Kinderbetreuung deutlich gestiegen sind. Auch wenn die Kosten natürlich auf Grund der höheren Anzahl an Plätzen steigen, ist sehr positiv, dass wir in Veithöchheim – dies ist ja am Bedarf erkennbar – nach wie vor viele Kinder und Schüler haben, was für die Zukunft und die Entwicklung des Ortes natürlich nur von Vorteil sein kann.

Sehr froh sind wir darüber, dass Veitshöchheim auch als Bundeswehrstandort erhalten bleibt. So sind ab diesem Jahr beginnend in der Balthasar Neumann Kaserne auch große Investitionen geplant. In diesem Jahr werden 15 Millionen für neue Unterkunftsgebäude verbaut und ab 2016 sind weitere 70 Millionen für Neubauten und Umbauten vorgesehen. Dies gibt natürlich auch Chancen und Möglichkeiten für unsere örtlichen Betriebe. Verantwortlich für die Baumaßnahmen ist das örtliche Bundeswehrdienstleistungszentrum dessen Leiterin Frau Regierungsoberamtsrätin Dagmar Günther ich bei uns ganz herzlich begrüßen darf.

Zum Thema ÖPNV hatten wir über das Mitteilungblatt um ihr Feedback gebeten, nachdem seit dem 1. Januar 2014 nunmehr das Kommunalunternehmen des Landkreises für den ÖPNV zuständig ist, fand Anfang Okober letzten Jahres ein Gespräch mit dem KU, der Gemeinde Güntersleben für die Linie 19 und der Gemeinde Veitshöchheim statt, bei dem die Ergebnisse der Auswertung übergeben wurden. Es hatten sich, wie auch aus den Vorschlägen der Agenda verschiede Schwerpunkte bzw. Ziele für uns heraus kristallisiert. Das Kommunalunternehmen hat eine Projektgruppe zur Umsetzung dieser Ziele gebildet. In den nächsten Wochen erwarten wir hier erste Ergebnisse.

Im Bereich des Rewemarktes wird in Kürze auf 3000m² ein neuer Drogeriemarkt mit 750m² Verkaufsfläche entstehen. Die Baustelleneinrichtung wird bereits vorgenommen. Ein Trafohaus wurde hierfür bereits versetzt.

Thema Breitbandversorgung bzw. schnelles Internet, hier plant die Telekom flächendeckend im Gemeindegebiet bis Ende 2015 einen Ausbau vorzunehmen – ohne zusätzliche Kosten für die Gemeinde, was anschließend je nach Entfernung zu den Verteilerkästen eine Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s bescheren kann.

Noch ein Blick auf das voraussichtliche Ergebnis unseres Haushalts 2014 von Gemeinde und Eigenbetrieb. Wir konnten im letzten Jahr 2,8 Millionen Euro erwirtschaften. Dies bedeutet mehr als eine Verdopplung des Haushaltsansatzes und ist natürlich höchst erfreulich, das ganze bei einem Rücklagenbestand von fast 8,8 Millionen Euro.

Auch die Neuaufnahme von Krediten (Umbau Mainfrankensäle) ist um ca. 1,5 Millionen geringer ausgefallen als ursprünglich veranschlagt.

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Ja soviel zum Rückblick auf 2014 und einem nicht ganz vollständigen Ausblick auf das neue Jahr. Ein Rückblick, der eigentlich eine durchwegs positive Bilanz auf unser örtliches Gemeinwesen zeigt. Der Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität in unserer Gemeinde war und ist das erklärte Ziel unserer ehrenamtlichen und der kommunalpolitischen Arbeit. Wir haben dabei immer versucht unsere Entscheidungen im Gemeinderat realitätsnah zu treffen und Maß und Ziel im Auge zu behalten.

Denn es ist wichtig: Wir dürfen auf keinen Fall Verpflichtungen eingehen, die zwar kurzfristig Probleme lösen, spätere Generationen jedoch über Gebühr belasten. Das wäre ein vielleicht bequemer, aber unverantwortlicher Weg. Die Folgekosten neuer Investitionen müssen wir daher stets im Blick behalten.Das Machbare im Blick zu haben, aber dann auch die notwendigen, mutigen Schritte zu unternehmen, war schon unter meinen Vorgängern die Richtschnur des Handelns und dies sollte uns auch weiterhin die Leitlinie unserer Entscheidungen sein.

Was uns dabei aber stets bewusst sein muss, ist dass die Kommunalpolitik und die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen in unserer Gesellschaft eine symbiotische Verbindung darstellt. Das eine kann nur mit dem anderen erfolgreich sein und umgekehrt.

Ich darf deshalb heute eines ganz besonders hervorheben, und das sind unsere unzähligen ehrenamtlich aktiven Bürgerinnen und Bürger. Sie bringen sich in Vereinen, Verbänden und Organisationen ein, sie kümmern sich kompetent und einsatzfreudig um ihr persönliches Umfeld, um ihre Nachbarn, um ihre Mitmenschen, die Hilfe und Unterstützung brauchen. Damit sind sie ein wahrer Segen für unser Gemeinwesen. Ohne dieses Engagement wäre vieles nicht möglich, aber durch dieses Engagement wird das Leben in unserem schönen Veitshöchheim reichhaltiger, vielfältiger und – nicht zuletzt – menschlicher.

So darf ich mich bei allen, die sich auch im vergangenen Jahr mit eingebracht haben und zu der sehenswerten Bilanz unserer Gemeinde mit beigetragen haben ganz herzlich bedanken.

Bedanken möchte ich mich auch meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Verwaltung, Bücherei und Bauhof, für die Organisation und Bewirtung am heutigen Vormittag.

Mein Wunsch für das neue Jahr ist, dass der Geist der Gemeinsamkeit in unserem Gemeinwesen erhalten bleibt und auch weiterhin zur Entfaltung kommt.

Ihnen wünsche ich ein Jahr mit überschaubaren Risiken. Das neue Jahr möge neue Herausforderungen und Freude, aber keine Schrecken für Sie alle bereithalten. Möge es Ihnen gelingen, gute Vorsätze nicht nur zu fassen, sondern auch umzusetzen. Vor allem soll das neue Jahr Ihnen und Ihrer Familie Wohlergehen und Gesundheit in reichem Maß bescheren.

Darauf möchte ich mein Glas erheben und mit Ihnen anstoßen. Zum Wohl !

Ehrungen

Wie in den letzten Jahren üblich möchte ich auch heute zwei verdiente Mitbürger besonders herausstellen, die sich in den letzten Jahrzehnten ehrenamtlich in unserem Ort in besonderer Weise engagiert und eingebracht haben.

Hierzu darf ich Herrn Ernst Liebler und Herrn Günter Stadtmüller zu mir nach vorne bitten.

Beide Mitbürger haben stets nach dem Grundsatz gehandelt, dass zu einem gedeihlichen Zusammenleben die Bereitschaft jedes Einzelnen gehört, mehr als nur seine „Pflicht“ zu tun. Jeder von uns ist dazu aufgerufen – und jeder von uns kann seinen Beitrag leisten- über den eigenen Bereich hinaus- und für die Allgemeinheit eintreten und sich engagieren.

Das muss gerade in einer Zeit hervorgehoben werden, die manchmal von der Einstellung geprägt zu sein scheint, alles ausschließlich unter materiellen und ökonomischen Gesichtspunkten zu betrachten und zu bewerten. Das „Gegenprogramm“ zu dieser Auffassung besteht darin, zunächst zu fragen: „Welchen Beitrag kann ich erbringen, damit die Belange der Allgemeinheit gestützt und gefördert werden können?“

Einen solchen Beitrag haben Sie beide seit mehreren Jahrzehnten in unserem Ort geleistet, dafür gebührt Ihnen unser aller Dank und Anerkennung.

Sie alle wissen – es ist einfach sich kurzfristig einmal irgendwo zu engagieren oder ein Projekt zu unterstützen aber dies über viele Jahre zu tun ist nicht so einfach und auch nicht selbstverständlich. Herr Liebler und Herr Stadtmüller haben dies getan:

Ehrung Ernst Liebler

Ernst Liebler war schon von Kindesbeinen an in verschiedenen Vereinen aktiv, gehörte in jungen Jahren Pfadfindern an. Seine Kindheitserlebnisse hat er als Zeitzeuge in der Veitshöchheimer Ortschronik von Thomas Struchholz verewigt.

Jahrzehntelang war Ernst Liebler dem Handball verbunden und nach seiner aktiven Zeit lange Abteilungsleiter bei der Turngemeinde. Viele Jahre sang er dort auch aktiv im Gemischten Chor, und gehörte dann zu denjenigen, die 1995 dessen Übertritt zum Männergesangverein initiierten. Seitdem ist er auch beim Männergesangsverein aktiver Sänger und war zehn Jahre, bis letzten Dienstag dessen Vorsitzender, nachdem er zuvor schon als stellvertretender Vorsitzender und als Schriftführer aktiv war.

Im Jahr 1966 war er Gründungsmitglied des Veitshöchheimer Carneval-Club, war 3. Präsident und Elferrat. Außerdem war er Mitbegründer der legendären Späzecknachtigallen. 30 Jahre lang brachte er das Narrenvolk als Büttenredner zum Lachen und ist seit 20 Jahren bis heute deren Obmann.

Herzlichen Dank für Ihr Engagement und ihr Mittun für das Gemeinwesen in unserer Gemeinde.

Ehrung Günther Stadtmüller

Die zweite Person, die ich heute auszeichnen darf ist unser Mitbürger Günter Stadtmüller

Ich habe Günter Stadtmüller bereits als Schüler kennengelernt, er war damals in der 6. Klasse mein Sportlehrer an der Eichendorfschule. In dieser Zeit nämlich von 1980 bis 1984 war er beim VCC als Büttenredner aktiv. Innerhalb dieses Vereines hatte er damals auch eine Theaterabteilung ins Leben gerufen, die sich dann später als „Theater am Hofgarten“ selbstständig machte.

So zeichnete er 1984 – 1989 für die Inszenierung der ersten fünf Stücke verantwortlich, die alle mit großem Erfolg in den Mainfrankensälen und in anderen Städten (z.B. Aschaffenburg, Selb, Bad Mergentheim) aufgeführt wurden.

Anlässlich der Unterfränkischen Kulturtage 1990 in Veitshöchheim gründete er das Kabarett „Frei&Frank“. So müsste es in diesem Jahr eigentlich ein Jubiläum zu feiern geben.

Insgesamt gab es bis heute 15 verschiedene Programme und diverse Programmverschnitte für Auftritte außerhalb Veitshöchheims.

Für Frei&Frank stand er ca. 250 mal auf der Bühne.

Seit 1992 obliegt ihm außerdem die Leitung der Theatergruppe in der Landesanstalt. Hier gab es bisher 22 verschiedene Inszenierungen d.h. praktisch jedes Jahr eine Neuinszenierung.

Seit 1980 leitet er zudem die Theatergruppe an der Eichendorff-Schule mit jährlichen Aufführungen zu Weihnachten und zum Abschluss des Schuljahres.

Zudem ist er bei den unterschiedlichsten Gruppierungen und Vereinen im Ort, immer wieder aufgetreten um verschiedenste Veranstaltungen aufzulockern.

Seit einem Jahr ist er auch für die Gestaltung der Seniorennachmittage in der Sozialstation verantwortlich.

Und im Jahre 2009 hatte er sich über den Main nach Erlabrunn geschwungen, um dort mit ca. 100 Akteuren das Historienspiel „Gebrochene Schwingen“ auf die Bühne zu bringen

Einen ganz herzlichen Dank lieber Günter Stadtmüller für diese ehrenamtliche Leistung. Vielen von uns haben Sie in all den Jahren mit ihren Programmen die Tränen in die Augen getrieben.

Ich hoffe, wir werden noch viele Programme, Aufführungen und Inszenierungen von Ihnen erleben können.

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