"Superstars" gefielen bei der Faschings-Casting-Show der Sing- und Musikschule Veitshöchheim
Nach dem Motto "Veitshöchheim sucht den Superstar (VSDS)" ging heuer beim Faschingskonzert der Sing- und Musikschule Veitshöchheim in der gut gefüllten Aula der Eichendorff-Grundschule eine turbulente Casting-Show über die Bühne. Diese etwas andere Veranstaltung bewies, dass Musikschule auch kreativ, spritzig sein und Spaß machen kann.
Bunt kostümiert und gut gelaunt boten die kleinen und großen Musikschul-Narren dem begeisterten Publikum 90 Minuten lang ein witziges und abwechslungsreiches Programm: Blockflöten, Gitarren, Kinderchor, Klavierschüler, Querflöten, Klarinetten, Geigen, Keyboard, Percussion, Trompete, Akkordeon, Ensembles, Bands und Gesang.
Neben dem Nachwuchs brachten sich auch zahlreiche Musiklehrer im Team mit originellen Acts oder bei gemeinsamen Auftritten mit ihren Schülern ein.
Wohlwollend verfolgte und kommentierte das Jury-Trio, die Musikfachkräfte Christine Stibi, Christoph Lipport und Achim von Bassen, die einzelnen Auftritte auf der Showbühne. Durchweg gab es Bestnoten und alle kamen eine Runde weiter.
Als Energiebündel nicht nur in der Jury, sondern auch auf der Bühne belebte immer wieder die temperamentvolle Stibi als Moderatorin die Show-Sendung, meist im Duett mit ihrem Kollegen Lipport.
Einige Lehrkräfte ernteten dagegen bei ihrem Casting mit Instrumenten außerhalb ihres Lehrbereichs für ihre offenkündigen Misstöne Buhrufe wie etwa Dieter Leppich als Pianist an der Seite der Musikschulleiterin Dorothea Völker, Christoph Lipport alias "Bastian Einsteiger" im Deutschland-Trikot als Sänger oder Achim von Bassen als Geiger.
Bei der "Muppet-Show" des Show-Orchesters dagegen offenbarte das Lehrer-Ensemble, nun alle höchst virtuos auf eigenen Instrumenten spielend, seine Sonderklasse.
Den VDSDSieg verdient hatte sich nach Jury-Meinung vor allem Dominik Heidingers Rock-Band mit ihrer exzellenten Sängerin und dem Song "Burn it Down".
Ein gesangliches Highlight boten auch Ricarda, Jakob, Eva und Julie aus dem Jugendchor, die als "Wise Guys" den Song "Schlechtes Karma" interpretierten.
Toll kostümiert für ihren Urwaldsong hatte sich Dorothea Völkers Kinderchor als "Dschungelband aus dem Dschungelcamp".
Paula Höfler gefiel nicht nur mit "Bella Bimba", sondern auch mit den sich beim Musizieren bewegenden Aufklebern auf ihrem Akkordeon. Als kess verkleidete "Afrikanerin" sorgte die Flötistin Theresa Zollner mit "Si Ya Hamba" für Aufsehen.
Als "Marianne und Michael" brachten die Klavierschüler Anton und Rosi Höfler "Crazy Bells" zu Gehör; der Junge anschließend sehr virtuos "Amelie". Als Scheich verkleidet intonierte Felix Hofmann "Block Blues". Dorothea Tempel intonierte auf ihrer Blockflöte den "Cowboy-Song" und Lotta Kraus mit ihrem Cello "Floral Dance“.
Felix Steinruck imitierte am Keyboard "Daniel Craig" mit "Skyfall", Querflötistin Rachel Fauth spielte mit ihrem Lehrer Dieter Leppich im Müllmann-Kostüm "The Dance Hour" und der Trompeter Jakob Lehner "Metropolis".
Einen musikalischen Ohrenschmaus servierte auch Timo Wagenblast am Klavier. Hier brillierten auch David Weidner und Julius Kaiser vierhändig als Südsee‘ler mit "Elefantino".
Musiklehrer Erhard Rada versuchte als König seine Prinzessinnen-Tochter durch musikalisches Vorspiel der Bewerber
unter die Haube zu bringen.
Für ohrenbetäubenden Trommelwirbel sorgte ein Percussion-Ensemble zu Beginn mit"Nanigo" und am Ende mit einer Samba.
So wurde das diesjährige Faschingskonzert vor allem für die Kleinen auf der Bühne und im Publikum zu einem tollen Erlebnis, das ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird.