Nervenstärke bis zum letzten Schuss: SSG Veitshöchheim kürt ihre Finalsieger
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Die Finalsieger der SSG Veitshöchheim: Matthias Will (Luftgewehr) und Marius Stach (Luftpistole) mit dem 1. Schützenmeister Markus Schreier.
Treffsicherheit, Konzentration und starke Nerven waren gefragt, als die Sportschützengesellschaft (SSG) Veitshöchheim am 13. Oktober 2026 ihr traditionelles Finalschießen austrug. Die besten Schützen der vergangenen Rundenwettkampfsaison traten in den Disziplinen Luftgewehr und Luftpistole gegeneinander an. In zwei spannenden Wettbewerben sicherten sich schließlich Marius Stach und Matthias Will die begehrten Siegerpokale.
Das Besondere am Finalschießen ist sein anspruchsvoller Wettkampfmodus. Anders als bei den regulären Rundenwettkämpfen beginnen alle Teilnehmer bei null Ringen. Die Ergebnisse der zurückliegenden Saison spielen keine Rolle. Damit hat jeder Finalist die gleiche Chance auf den Sieg.
Für zusätzliche Spannung sorgt das enge Zeitlimit. Pro Schuss stehen lediglich 75 Sekunden zur Verfügung. Gewertet wird auf Zehntelringe. Nach jedem Schuss werden die Ergebnisse bekannt gegeben, sodass die Teilnehmer unmittelbar erfahren, wie sich ihre Konkurrenten schlagen.
Nach fünf Schüssen gibt es einen Zwischenstand, nach insgesamt zehn Schüssen steht der Sieger fest. Bei diesem Modus können bereits kleine Konzentrationsfehler über Sieg oder Niederlage entscheiden.
Im Luftpistolen-Finale standen sich Roland Wegner, Marius Stach, Markus Schreier und Christian Aufmuth gegenüber. Die vier Schützen lieferten sich einen spannenden Wettkampf, bei dem jeder Treffer zählte.
Besonders Marius Stach bewies ein ruhiges Händchen. Mit hervorragenden 95,4 Ringen setzte er sich deutlich gegen seine Konkurrenten durch und sicherte sich souverän den ersten Platz.
Christian Aufmuth belegte Rang zwei, während Markus Schreier als Drittplatzierter das Siegerpodest komplettierte. Für Stach war der Gewinn des Siegerpokals der verdiente Lohn einer überzeugenden Finalleistung.
Nicht weniger spannend verlief das Finale mit dem Luftgewehr. Hier kämpften Michael Köbler, Angelique Aufmuth, Matthias Will, Luboslav Ulicny und Sabine Köbler um die vorderen Plätze.
Auch in dieser Disziplin waren höchste Konzentration und Nervenstärke erforderlich. Am Ende setzte sich Matthias Will mit 87,8 Ringen gegen seine Mitstreiter durch und durfte sich über den Finalsieg freuen.
Michael Köbler sicherte sich den zweiten Platz. Angelique Aufmuth erreichte Rang drei und vervollständigte damit das Siegertrio.
Nach den sportlichen Entscheidungen folgte die feierliche Übergabe der Siegerpokale. Anschließend ging der Wettkampfabend in gemütlicher Runde weiter.
Bei Freibier und verschiedenen Stängli ließen die Veitshöchheimer Schützen das Finalschießen gemeinsam ausklingen. Dabei bot sich reichlich Gelegenheit, die entscheidenden Treffer noch einmal Revue passieren zu lassen und auf die erfolgreichen Finalisten anzustoßen.
Das traditionelle Finalschießen machte einmal mehr deutlich, worauf es im Schießsport ankommt: Präzision, Konzentration, Fairness und die Fähigkeit, auch unter Wettkampfdruck die Ruhe zu bewahren. Zugleich stärkte die Veranstaltung den Zusammenhalt und die Kameradschaft innerhalb der Sportschützengesellschaft Veitshöchheim.
Textquelle Markus Schreier- Foto erstellt aus 2 Fotos der SSG von Dieter Gürz