Großer Zuspruch beim Tag der offenen Schützentür
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Mehr als 50 Teilnehmer nutzten am Samstag die Gelegenheit, bei der Sportschützengesellschaft Veitshöchheim selbst zu Bogen, Luftgewehr, Luftpistole und Blasrohr zu greifen. Zum besonderen Publikumsmagneten entwickelte sich der Biathlon-Parcours auf der Wiese. Schützenmeister Markus Schreier zeigte sich hocherfreut über die Resonanz.
Vom Zuschauen zum Selbermachen
Wie ruhig bleibt die Hand am Luftgewehr? Wie viel Konzentration braucht ein Treffer mit dem Bogen? Und wie gut lässt sich beim Biathlon nach körperlicher Anstrengung noch zielen? Beim Tag der offenen Schützentür der Sportschützengesellschaft Veitshöchheim konnten die Besucher am Samstag, 26. September, genau das selbst herausfinden.
Von 14 bis 18 Uhr öffnete der Verein seine Türen und präsentierte den Schießsport bewusst zum Anfassen und Ausprobieren. Das Konzept kam an: Mehr als 50 Teilnehmer absolvierten die verschiedenen Stationen und erhielten dabei einen abwechslungsreichen Einblick in das sportliche Angebot des Vereins.
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Schützenmeister Markus Schreier, hier im Gespräch mit Interessentinnen, zeigte sich hocherfreut über die große Resonanz. Besonders erfreulich war für den Verein, dass sich Besucher unterschiedlichen Alters auf das Angebot einließen und mit viel Neugier die einzelnen Disziplinen ausprobierten.
Stationskarte führte durch sechs Disziplinen
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Als roter Faden durch den Nachmittag diente eine Stationskarte. Auf ihr konnten die Ergebnisse der einzelnen Herausforderungen eingetragen werden. Insgesamt warteten sechs Stationen auf die Teilnehmer: Sommer-Biathlon, Bogenschießen, Blasrohrschießen, Luftgewehr, Luftpistole und Lasergewehr.
Dabei waren ganz unterschiedliche Fähigkeiten gefragt. Beim Bogen kam es auf Zielgenauigkeit und Konzentration an, mit Luftgewehr und Luftpistole waren eine ruhige Hand und präzises Zielen entscheidend. Das Blasrohr wiederum verlangte kontrolliertes Atmen und sorgte zugleich für einen unkomplizierten Einstieg.
So konnten die Besucher von Station zu Station selbst erleben, dass Schießsport weit mehr bedeutet, als lediglich eine Scheibe zu treffen. Konzentration, Körperbeherrschung, Ruhe und Koordination spielten bei den verschiedenen Aufgaben eine wesentliche Rolle.
Highlight auf der Wiese: Biathlon mit Tempo und Treffsicherheit
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Das Highlight des Tages wartete draußen auf der Wiese. Beim Sommer-Biathlon wurde das sonst eher ruhige Zielen mit Bewegung verbunden.
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Zunächst galt es, Tempo zu machen, anschließend musste trotz der körperlichen Belastung möglichst konzentriert getroffen werden.
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Gerade dieser Wechsel machte den besonderen Reiz der Station aus. Wer eben noch unterwegs war, musste im nächsten Moment zur Ruhe kommen, das Ziel erfassen und möglichst sicher treffen. Die Mischung aus Laufen, Geschicklichkeit und Präzision sorgte für sportlichen Ehrgeiz und jede Menge Spaß.
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Einige Teilnehmer kannten das Angebot bereits aus dem Ferienprogramm und freuten sich über ein Wiedersehen mit dem Biathlon. Für andere war es die erste Begegnung mit dieser Kombination aus Bewegung und Schießsport.
Bogen: Konzentration bis zum Lösen der Sehne
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Auch beim Bogenschießen zeigte sich schnell, dass ein guter Treffer nicht allein eine Frage der Kraft ist. Haltung, Konzentration und ein sauberer Bewegungsablauf mussten zusammenpassen.
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Unter Anleitung konnten die Teilnehmer ausprobieren, wie sich bereits kleine Veränderungen beim Zielen auf das Ergebnis auswirken. Umso größer war die Freude, wenn die Pfeile schließlich dort landeten, wo sie hin sollten.
Mit ruhiger Hand an Luftgewehr und Luftpistole
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Klassische Disziplinen des Sportschießens durften bei einem solchen Nachmittag natürlich nicht fehlen. An den Stationen für Luftgewehr und Luftpistole bekamen die Besucher einen unmittelbaren Eindruck davon, wie viel Ruhe und Konzentration für einen präzisen Schuss notwendig sind.
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Die erfahrenen Vereinsschützen erklärten den Umgang mit den Sportgeräten und begleiteten die Teilnehmer bei ihren ersten Versuchen. Dabei stand nicht der Wettkampf im Vordergrund, sondern das Kennenlernen der Disziplinen.
Blasrohr und Lasergewehr erweiterten das Angebot
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Beim Blasrohrschießen waren Atemtechnik und Zielvermögen gefragt. Die leicht verständliche Disziplin bot einen weiteren abwechslungsreichen Zugang zum präzisen Treffen.
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Ergänzt wurde der Stationsbetrieb durch das Lasergewehr. Auch hier konnten die Teilnehmer ihre Treffsicherheit testen und unmittelbar sehen, wie genau sie das Ziel erfasst hatten.
Damit spannte die Sportschützengesellschaft einen breiten Bogen von traditionellen Disziplinen bis zu modernen Angeboten.
Mehr als nur Treffer auf der Scheibe
Zwischen den sportlichen Versuchen blieb genügend Zeit für Gespräche und Begegnungen. Kaffee, Kuchen und herzhafte Snacks sorgten für die passende Stärkung und boten Gelegenheit, mit den Mitgliedern des Vereins ins Gespräch zu kommen.
Gerade diese Verbindung aus sportlichem Ausprobieren und geselligem Beisammensein entsprach dem Gedanken, mit dem sich die Sportschützengesellschaft präsentierte: Sportgeist, Tradition und Gemeinschaft.
Über 50 Teilnehmer sorgen für zufriedene Bilanz
Am Ende konnte die Sportschützengesellschaft Veitshöchheim auf einen gelungenen Tag zurückblicken. Mehr als 50 Teilnehmer hatten die Gelegenheit genutzt, den Verein und seine verschiedenen Disziplinen aus nächster Nähe kennenzulernen.
Für Schützenmeister Markus Schreier war die gute Beteiligung ein besonderer Grund zur Freude. Der Tag zeigte, dass das Interesse am Schießsport und vor allem am eigenen Ausprobieren groß ist.
Und während bei Bogen, Luftgewehr, Luftpistole, Blasrohr und Lasergewehr vor allem die ruhige Hand gefragt war, blieb vom Nachmittag insbesondere ein Bild in Erinnerung: Auf der Wiese wurde gelaufen, anschließend konzentriert gezielt – und der Biathlon entwickelte sich zum unbestrittenen Highlight des Tages.
Fotos Dieter Gürz