B 27 bei Veitshöchheim: Großbaustelle soll 2027 beginnen – Drei Brücken werden neu gebaut
Sieben Bauwerke auf rund zwei Kilometern betroffen
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Brücke an der WÜ 3 unterhalb der Tankstelle an der B-27-Anschlussstelle Veitshöchheim-Süd
Der Zahn der Zeit hat an der Spannbetonbrücke sichtbar Spuren hinterlassen.
Auf Pendler und Autofahrer im Raum Veitshöchheim kommen umfangreiche Bauarbeiten und voraussichtlich erhebliche Verkehrsbehinderungen zu. Im Laufe des Jahres 2027 soll auf der B 27 zwischen den Anschlussstellen Veitshöchheim-Nord und Veitshöchheim-Süd ein Großprojekt beginnen. Drei Brücken werden abgerissen und neu gebaut, zwei weitere Brücken und zwei Stützmauern saniert. Wann die Arbeiten genau starten und wie lange sie dauern werden, steht noch nicht fest.
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Brücke im Bereich Lindental-/Scheffel- und Schönstraße
Die Bundesstraße 27 gehört zu den wichtigsten Verkehrsverbindungen zwischen Karlstadt und Würzburg. Insbesondere im Berufsverkehr ist die Strecke stark belastet. Mehr als 20.000 Fahrzeuge passieren täglich den Bereich der Veitshöchheimer Ortsumgehung.
Nun steht auf dem rund zwei Kilometer langen Abschnitt zwischen den beiden Veitshöchheimer Anschlussstellen eine der umfangreichsten Baumaßnahmen der vergangenen Jahrzehnte bevor.
Wie das Staatliche Bauamt Würzburg bestätigt, sollen im Laufe des Jahres 2027 insgesamt drei bestehende Brücken abgebrochen und an gleicher Stelle durch Neubauten ersetzt werden.
„Dabei werden drei Brücken abgebrochen und an gleicher Stelle neu errichtet“, erklärt Daniela Baumgärtner-Kerlin von der Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Staatlichen Bauamts Würzburg.
Darüber hinaus umfasst das Vorhaben die Instandsetzung von zwei weiteren Brücken sowie zwei Stützwänden entlang der Bundesstraße. Es sind insgesamt sieben Ingenieurbauwerke von dem Großprojekt betroffen.
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Brücke Schönstraße/Günterslebener Straße
Die Veitshöchheimer Ortsumgehung wurde Ende der 1960er Jahre gebaut und 1970 für den Verkehr freigegeben. Sie entlastete damals den historischen Ortskern vom zunehmenden Durchgangsverkehr.
Nach mehr als 55 Jahren sind die Bauwerke in die Jahre gekommen. Sie wurden für die damaligen Verkehrsbelastungen ausgelegt. Seither haben sowohl die Fahrzeugzahlen als auch die Beanspruchung durch den Schwerlastverkehr deutlich zugenommen.
Bei älteren Stahlbeton- und Spannbetonbrücken können Materialalterung und gestiegene Belastungsanforderungen umfangreiche Erneuerungen notwendig machen.
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Brücke Günterslebener Straße zum Altort zur Bilhildisstraße
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Welche drei Brücken abgerissen und welche beiden saniert werden, ist bislang ebenso wenig bekannt wie die konkreten Bauschäden und die veranschlagten Gesamtkosten.
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Brücke Friedhofstraße an der Martinskapelle im Bereich der B-27-Anschlussstelle Veitshöchheim-Nord
Federführend ist das Staatliche Bauamt Würzburg. Die Behörde verantwortet Planung, Ausschreibung, Bauüberwachung und Abstimmung mit den beteiligten Stellen.
Für die ingenieurtechnische Planung und die Vorbereitung der Bauausführung werden spezialisierte Ingenieurbüros eingebunden. Zu den in den vorliegenden Projektinformationen genannten Büros zählen die SRP Schneider + Partner Ingenieurgesellschaft und die CONFIDO Ingenieure.
Ein verbindlicher Termin für den Baubeginn und die voraussichtliche Dauer der Maßnahme stehen derzeit nach den Pressemeldungen noch nicht fest. Das Bauamt stimmt die Einzelheiten derzeit mit Polizei, Verkehrsbehörden und betroffenen Kommunen ab.
„Fest steht: Die geplanten Brückenneubauten und Sanierungen werden den täglich mehr als 20.000 Verkehrsteilnehmern viel Geduld abverlangen.“
Stand: 23. Oktober 2026. Angaben zu den betroffenen Einzelbauwerken, zum Baubeginn, zur Bauzeit, zu den Bauabschnitten, zur Verkehrsführung und zu den Gesamtkosten stehen noch aus.
Quellen: Main-Post, 23. Oktober 2026; Radio Gong Würzburg / Charivari, 21. Oktober 2026; CONFIDO Ingenieure, 20. März 2025.
Fotos Dieter Gürz