Spatenstich für den geförderten Glasfaserausbau in Veitshöchheim
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Mit dem offiziellen Spatenstich heute morgen am 23. Juli 2026 hat der geförderte Glasfaserausbau in Veitshöchheim begonnen. Daran nahmen teil: Vladislav Klein (NK-Montagebau Gbr), Ramazan Pamukci (Pamukci Netzbau), Konstantin Leonhardt (NK-Montagebau Gbr),Bürgermeister Jürgen Götz, Alexander Ströhlein (Tiefbauamt Veitshöchheim), Thomas Andreas Hofmann (Deutsche Telekom Technik GmbH), Jürgen Hardecker (Tiefbauamt Veitshöchheim), Thorsten Kilian (Auftragnehmer Fa.Steigerwald) und Lokman Pamukci (Pamukci Netzbau).
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Die GlasfaserPlus GmbH errichtet im Gewerbegebiet und im Ortsteil Gadheim Glasfaseranschlüsse bis ins Gebäude für 111 Adressen mit insgesamt 238 Haushalten. Der Ausbau erfolgt im Auftrag der GlasfaserPlus durch die Deutsche Telekom und soll bis 2028 abschnittsweise abgeschlossen werden. Für die betroffenen Immobilien ist der Hausanschluss kostenlos.
Bis zu 1 Gigabit pro Sekunde
Mit dem Glasfasernetz sind Internetgeschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) möglich. Das Netz ermöglicht stabile und leistungsfähige Datenübertragungen für Anwendungen wie Homeoffice, Videokonferenzen, Streaming und digitale Dienste. Perspektivisch sind auf Glasfaserbasis auch höhere Bandbreiten möglich.
Bürgermeister: Digitalisierung wird gestärkt
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Bürgermeister Jürgen Götz bezeichnete den Ausbau als wichtigen Schritt für die Gemeinde:
„Glasfaser bedeutet schnelles und stabiles Internet für unsere Bürger. Und das ist wichtiger denn je. Denn mit dieser modernen Technologie steigt nicht nur die Lebensqualität, sie wirkt sich auch positiv auf den Wert von Immobilien aus. So wird uns bald das ganze Potenzial der digitalen Welt zur Verfügung stehen, ob im Home Office oder beim Surfen. Deswegen freue ich mich über den Start des Glasfaser-Ausbaus.“
Bereits bei der Vertragsunterzeichnung im Mai 2025 hatte Götz auf die hohe Förderung hingewiesen:
„Dank der 90-prozentigen Förderung durch Bund und Freistaat können wir mit einem vergleichsweise geringen Eigenanteil einen großen Schritt in Richtung digitale Zukunft machen.“
Ausbau mit moderner Bauweise
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Im Rahmen des Projekts werden mehr als 23 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und sieben Netzverteiler errichtet.
Wo bereits Leerrohre vorhanden sind – etwa im Gewerbegebiet Ost Teil 2 oder in der Oberdürrbacher Straße – können diese genutzt werden. Dadurch sind lediglich kleinere Baugruben erforderlich. In den übrigen Bereichen kommen moderne Bauverfahren zum Einsatz, um die Beeinträchtigungen für Anwohner möglichst gering zu halten.
Thomas Andreas Hofmann, Kommunalberater Glasfaser bei der Telekom, erklärte:
„Bei diesem Projekt werden viele Kilometer Glasfaser mithilfe moderner Baumethoden verlegt. Unser Ziel ist, das Vorhaben schnell und mit möglichst geringen Beeinträchtigungen für die Bürger abzuschließen. Dafür arbeiten wir eng mit der Gemeinde zusammen.“
Kostenloser Hausanschluss
Alle Immobilien im Fördergebiet erhalten grundsätzlich einen kostenlosen Glasfaser-Hausanschluss, unabhängig von der Anzahl der Wohneinheiten. Voraussetzung ist, dass die Eigentümer den Anschluss aktiv beauftragen. Hierüber werden sie schriftlich informiert.
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Der Anschluss umfasst auch die Verlegung innerhalb des Gebäudes über bis zu 20 Meter, sofern ein geeignetes Leerrohr vorhanden ist.
Inbetriebnahme erfolgt abschnittsweise
Der Glasfaserausbau soll bis 2028 vollständig abgeschlossen sein. Bereits fertiggestellte Bereiche werden jedoch unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten in Betrieb genommen. Dieses Vorgehen ist auch für den Ortsteil Gadheim vorgesehen, wo entlang der Kreisstraße bereits Leerrohre vorhanden sind.
Offenes Netz für alle Anbieter
Die GlasfaserPlus betreibt ein sogenanntes Open-Access-Netz. Das bedeutet, dass sämtliche Telekommunikationsanbieter ihre Dienste über dieses Netz anbieten können. Die Telekom hat bereits angekündigt, das Netz in Veitshöchheim zu nutzen.
Eike Eschmann vom Relationship Management der GlasfaserPlus sagte:
„In Lichtgeschwindigkeit surfen, stabil streamen oder per Video kommunizieren ist schon lange kein Luxus mehr, sondern für mehr und mehr Menschen Basis ihres täglichen Lebens. Mit dem Ausbau des Glasfasernetzes treiben wir darum konsequent die Verbreitung einer Versorgungsstruktur voran, die auch den ländlichen Raum an der Digitalisierung teilhaben lässt.“
Hintergrund
Bereits im Jahr 2025 unterzeichnete die Gemeinde den Vertrag für den geförderten Ausbau. Zuvor hatten Bund und Freistaat Bayern Fördermittel in Höhe von rund 723.000 Euro bewilligt.
Den Zuschlag erhielt die GlasfaserPlus GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und des australischen Infrastrukturinvestors IFM Investors. Der Ausbau wird durch die Deutsche Telekom im Auftrag der GlasfaserPlus realisiert.
Nach Angaben der Gemeinde können derzeit nur das Gewerbegebiet sowie der Ortsteil Gadheim gefördert werden. Andere Gemeindebereiche erfüllen die Voraussetzungen der Bundesförderrichtlinie nicht, da dort bereits hohe Bandbreiten verfügbar sind. Ein ursprünglich geplanter eigenwirtschaftlicher Ausbau weiterer Gebiete kam nicht zustande, nachdem der vorgesehene Netzbetreiber seine Tätigkeit eingestellt hatte.