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Eindrucksvolle Fronleichnamsprozession von Jung und Alt in Veitshöchheim

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Feierlicher Gottesdienst im Hofgarten

Mit einer eindrucksvollen Fronleichnamsfeier haben die katholischen Gemeinden St. Vitus, die Kuratie Heiligste Dreifaltigkeit und erstmals gemeinsam auch die Pfarreiengemeinschaft Dürrbachtal am Donnerstag ihren Glauben öffentlich bekundet. Traditionell begann das Hochfest des Leibes und Blutes Christi mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel im idyllischen Rondell des Hofgartens.

Zahlreiche Gläubige hatten sich bei angenehmen Temperaturen versammelt. Musikalisch umrahmt wurde die Eucharistiefeier vom Musikverein Veitshöchheim. 

Eine stattliche Kulisse bildeten die Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine.

Den Gottesdienst zelebrierten Pfarrer Christian Nowak, Dekan i.R. Josef Kraft, Priester mit Seelsorgeauftrag Lucas Brum und Pastoralreferentin Lisa Fischer.

Im Anschluss setzte sich die Prozession in Bewegung. Angeführt vom Kreuz, den Fahnenabordnungen,  Ministranten und dem Musikverein wurde die Monstranz mit dem Allerheiligsten unter dem Baldachin durch den südlichen Hofgarten und der Würzburger Straße getragen.

Mit dabei waren als Kerzenträger unter dem Baldachin auch Bürgermeister Jürgen Götz und sein Stellvertreter Elmar Knorz.

Erste Station im Seniorenheim St. Hedwig

Die erste Station führte zum Caritas-Alten- und Pflegeheim St. Hedwig. Dort warteten bereits zahlreiche Bewohner auf die Prozession.

Das Mitarbeiterteam hatte unter der Regie von Barbara Bender den ersten Altar festlich geschmückt.

Für einen besonderen Moment sorgten die Kinder des Bilhildis-Kindergartens unter Leitung von Steffi Betz, die die Senioren mit einem Lied erfreuten.

Pfarrer Nowak stellte in seiner Ansprache die verbindende Kraft des Glaubens in den Mittelpunkt: „Heute begegnen sich hier Jugend und Alt. Menschen am Anfang des Lebens, in der Mitte und Menschen mit viel Lebenserfahrung. Christus führt uns hier zusammen.“

Zeichen der Verbundenheit mit dem Dürrbachtal

Von St. Hedwig zog die Prozession weiter zur zweiten Station an der Kreuzigungsgruppe in der Hofgartenmauer an der Würzburger Straße. Der dortige Altar war von der Pfarreiengemeinschaft Dürrbachtal gestaltet worden.

Pfarrer Nowak begrüßte die zahlreichen Teilnehmer aus Oberdürrbach, Unterdürrbach und der Dürrbachau. Dass Christen aus dem Dürrbachtal Fahnen trugen und sogar den Himmel mit der Monstranz mittrugen, bezeichnete er als „ein besonders schönes Zeichen“.

Die gemeinsame Feier der katholischen Gemeinden sei Ausdruck der wachsenden Verbundenheit innerhalb des pastoralen Raums.

Blumenteppich vor der Vituskirche bewundert

Über die Kirchstraße Maingasse führte der Weg weiter zur letzten Station vor der  Vituskirche. Dort hatten die Ministranten bereits in den frühen Morgenstunden einen kunstvollen Blumenteppich gelegt. Das überwiegend aus Pfingstrosenblüten gestaltete Motiv einer Monstranz fand große Bewunderung bei den Teilnehmern.

Mit dem Schlusssegen vor der Kirche endete die Prozession.

Dank an alle Beteiligten

In seinen Abschlussworten dankte Pfarrer Christian Nowak den zahlreichen Mitwirkenden und Teilnehmern:

„Danke an euch alle, die ihr heute Morgen Zeugnis gegeben habt auf den Straßen unseres Ortes. Ihr habt durch euer Mitlaufen und Mitbeten erklärt: Ich will zu Christus gehören.“ Besonders freute er sich über die Beteiligung der Gläubigen aus dem Dürrbachtal: „Das ist ein schönes Zeichen, das in die Zukunft reicht.“

Sein Dank galt außerdem dem Küsterteam, den Altarschmückern, den Ministranten, den Trägern von Fahnen und Baldachin, dem Musikverein sowie den Vertretern des öffentlichen Lebens.

Mit einer Einladung zum anschließenden Weißwurstfrühstück im Pfarrhof klang die Feier aus. Die Gemeinschaft des Gebets solle, so der Pfarrer, auch im persönlichen Miteinander weiterwirken. Gemeinsam stimmten die Gläubigen abschließend in das Lied „Großer Gott, wir loben dich“ ein.

Hintergrund

Das Hochfest Fronleichnam erinnert an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern und stellt die Eucharistie in den Mittelpunkt. Der Name bedeutet „Leib des Herrn“. Papst Urban IV. führte das Fest im Jahr 1264 für die gesamte abendländische Kirche ein. Seit Jahrhunderten gehören festlich geschmückte Prozessionen mit Monstranz, Baldachin und Altären zu den prägendsten Ausdrucksformen dieses Feiertags.

Impressionen Weißwurstessen im Pfarrhof

 

Weitere Impressionen von der Prozession

 

Fotos Dieter Gürz
Fotos Dieter Gürz
Fotos Dieter Gürz
Fotos Dieter Gürz
Fotos Dieter Gürz
Fotos Dieter Gürz
Fotos Dieter Gürz
Fotos Dieter Gürz
Fotos Dieter Gürz
Fotos Dieter Gürz
Fotos Dieter Gürz
Fotos Dieter Gürz
Fotos Dieter Gürz

Fotos Dieter Gürz

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