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Verband Bayerischer Sing- und Musikschulen tagte erneut in Veitshöchheim

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Fachlicher Austausch, Zukunftsthemen und Frankenwein im Rathaus

Von links: Landrat Martin Bayerstorfer (Präsident des VBSM), Veitshöchheims 2. Bürgermeister Elmar Knorz, Christina Stibi (Leiterin der Sing- und Musikschule Veitshöchheim), Karl Höldrich (1. Vorsitzender des VBSM) und Christian Bühn (2. Vorsitzender des VBSM).

Bereits zum zweiten Mal war Veitshöchheim Gastgeber einer Arbeitssitzung des Verbandes Bayerischer Sing- und Musikschulen e.V. (VBSM). Am 21. und 22. Mai 2026 kamen der Vorstand sowie der Erweiterte Vorstand des Verbandes im Sitzungssaal des Rathauses zusammen, um aktuelle Themen und zukünftige Entwicklungen der bayerischen Sing- und Musikschulen zu beraten.

Bei bestem Frühlingswetter bot Veitshöchheim den passenden Rahmen für zwei intensive Sitzungstage, die ganz im Zeichen des fachlichen Austauschs und der Weiterentwicklung der musikalischen Bildungsarbeit standen.

Gastgeberrolle für Veitshöchheimer Musikschule

Organisiert wurde die Tagung erneut von Christina Stibi, Leiterin der Sing- und Musikschule Veitshöchheim. Sie vertritt zugleich den Bezirk Unterfranken im Erweiterten Vorstand des VBSM. Gemeinsam mit der Gemeinde Veitshöchheim sorgte sie für einen reibungslosen organisatorischen Ablauf und eine angenehme Atmosphäre für die Teilnehmenden aus ganz Bayern.

Zum Auftakt begrüßte 2. Bürgermeister Elmar Knorz die Gäste im Rathaus und hieß den Verband herzlich in Veitshöchheim willkommen.

Zukunft der Musikschulen im Fokus

Im Mittelpunkt der Beratungen standen zahlreiche verbandspolitische und fachliche Themen. Diskutiert wurden unter anderem die Planungen für den diesjährigen Musikschultag sowie weitere Projekte zur Stärkung und Weiterentwicklung der bayerischen Sing- und Musikschulen.

Dabei wurde auch die gesellschaftliche Bedeutung öffentlicher Musikschulen besonders hervorgehoben. Musik sei eine universelle Sprache, „die jeder versteht, egal woher er kommt, egal welche Muttersprache er spricht“. Sie überwinde Grenzen und schaffe Gemeinschaft auf besondere Weise.

Die öffentlichen Musikschulen leisteten dabei weit mehr als reine Ausbildung. Musik sei mehr als nur eine Tonleiter – sie sei Ausdruck emotionaler und kreativer Erfahrung. Deshalb gehörten Musikschulen zur kommunalen Daseinsvorsorge.

Die Förderung der Musikschulen sei keine freiwillige Leistung, sondern eine Investition in die Zukunft – in Herz, Geist und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Öffentliche Musikschulen seien Orte der Begegnung, der Persönlichkeitsentwicklung und der kulturellen Teilhabe. Für eine offene, kreative und solidarische Gesellschaft seien sie unverzichtbar.

Austausch in entspannter Atmosphäre

Neben den intensiven Arbeitssitzungen kam auch der persönliche Austausch nicht zu kurz. Bei einem gemeinsamen Abend mit Frankenwein nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, bestehende Kontakte zu pflegen, neue Ideen zu entwickeln und Gespräche in entspannter Atmosphäre fortzuführen.

Die Gemeinde Veitshöchheim zeigte sich erfreut darüber, erneut Gastgeberin der Arbeitssitzung des VBSM gewesen zu sein, und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement und den konstruktiven Austausch zugunsten der musikalischen Bildung in Bayern.

Foto VBSM

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