Stichwahl um das Amt des Landrats: Thomas Eberth mit 57,8 Prozent wiedergewählt – Herausforderer Sven Winzenhörlein in Veitshöchheim vorne
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Bei der Landratswahl 2026 im Landkreis Würzburg fiel die Entscheidung in einer Stichwahl: Der amtierende Landrat Thomas Eberth (CSU) setzte sich am Sonntag mit 57,8 Prozent der Stimmen gegen seinen Herausforderer Sven Winzenhörlein (Bündnis 90/Die Grünen) durch und bleibt damit im Amt.
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Eberth konnte sein Ergebnis im Vergleich zum ersten Wahlgang vor zwei Wochen nochmals leicht steigern. Nach 39.918 Stimmen (43,1 Prozent) erhielt er nun 40.416 Stimmen (= 57,8 Prozent) – ein Plus von 498 Stimmen.
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Sven Winzenhörlein konnte in der Stichwahl deutlich zulegen. Nach 16.076 Stimmen (17,4 Prozent) im ersten Wahlgang entschieden sich nun 29.516 Wähler für ihn, was einem Anteil von 42,2 Prozent entspricht.
Die Wahlbeteiligung sank im Vergleich zum ersten Wahlgang spürbar. Hatten am 8. März 2026 noch 72,1 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, waren es in der Stichwahl nur noch 56,2 Prozent.
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Ein differenziertes Bild zeigt sich beim Blick auf die Gemeinde Veitshöchheim. Hier lag Sven Winzenhörlein mit 51,4 Prozent knapp vor Amtsinhaber Thomas Eberth, der 48,6 Prozent erreichte.
Allerdings ging auch in Veitshöchheim die Wahlbeteiligung deutlich zurück – von 63,1 Prozent im ersten Wahlgang auf nur noch 47 Prozent in der Stichwahl.
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Während Thomas Eberth kreisweit klar bestätigt wurde, zeigt das Ergebnis in Veitshöchheim, dass Herausforderer Winzenhörlein lokal durchaus punkten konnte.